Chiron

Ich weiß nicht warum, aber es war mich grad mal wieder so richtig heftig angesprungen – Chiron – Chiron Return – und auch speziell meine Wunde in Bezug auf meinen Chiron:

Ich muss mich anpassen und meine Individualität unterdrücken um nicht ausgeschlossen zu werden.

Ja – ist genau jetzt mal wieder das große Thema – Individualität in seiner reinsten Form leben – oder weiter irgendwie in der großen Masse mit schwimmen – jetzt, wo es um nichts mehr geht – eigentlich – weil ich muss nichts mehr erreichen und beweisen.

Grundsätzlich zum Chiron – ich hatte schon früher darüber geschrieben:

Der Chiron Return (mit ca. 50 Jahren) läutet die 3. Lebensphase ein. Das gilt für alle Profile – aber speziell – bzw. verstärkt – für jene, die eine 6 beinhalten – also meine 4/6 – aber auch die 3/6, 6/2 und 6/3.

Für mich persönlich war es ein großer Schnitt – ich habe mich mit grad noch 49 zum 3. Mal scheiden lassen – aber ich habe dieses Mal nicht einfach alles zurück gelassen und bin gegangen, wie bei den ersten beiden Scheidungen – ich bin geblieben.

Ich hab das Haus behalten – ich hab den Kredit übernommen – ich hab meinen Ex sogar aus der Ausfallhaftung raus bekommen – und ich hab einige Zeit später die Versicherungen zurück gekauft und den Kredit von endfällig auf Abstattung umgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt war ich selbständig als Trainerin im AMS-Bereich tätig – kurz darauf wurden mal wieder die Konditionen umgestellt und ich suchte mir einen unselbständigen Job – und blieb bis zu meiner Pensionierung unselbständig, damit ich wenigstens die Grundsicherung hatte.

Nach meiner 1. Scheidung ging ich mit meiner Tochter zu meinen Eltern zurück – nach ca. 1 Jahr hatte ich meine eigene Wohnung und ca. 4 Jahre nach der Scheidung zog  ich mit meinem 2. Mann zusammen – vom 2. zum 3. – diesmal übergangslos.

Kurz nach meinem ChironReturn (1.3.2018) machte ich den entscheidenden Schritt – von immer wieder in Beziehung – hin zu – ich leb jetzt wirklich alleine. Es gab zwar zwischendurch immer wieder mal kurze Verhältnisse, aber es war immer klar, dass ich mit niemanden mehr zusammen ziehen will.

Seit über 2 Jahren bin und lebe ich jetzt wirklich ganz alleine – und es fehlt mir auch nicht wirklich was. Was das mit meiner Chiron-Verletzung zu tun hat? Ich war aufgewachsen mit der Überzeugung, dass man eine/n PartnerIn braucht – ohne gehts einfach nicht – aber es stimmt – für mich – nicht.

Aber auch in vielen anderen Bereichen meines Lebens gestatte ich es mir endlich, mich selbst zu leben. Ich hab alles dafür getan, meinen Hauskredit 3 Jahre früher zurück zu zahlen – ich gestehe mir meine Grundsicherung zu, indem ich endlich in Pension bin.

Nein, es ging nicht von gleich auf jetzt – aber ich habe mich seit meinem Chiron Return selbst – wieder – besser kennen gelernt – mich mehr damit beschäftigt, zu eruieren, was ich brauche – und was mir gut tut – und jetzt gestehe ich es mir zu – all das auch zu bekommen.

Es gab noch einige heftige Zeiten in diesen nunmehr ca. 11 Jahren – aber sie brachten mich immer weiter – und immer mehr in meine Mitte – und zu mir selbst. Ich ließ mich zwischendurch ablenken – aber ich kam immer wieder zu mir zurück – und schaffe es immer besser, bei mir zu bleiben.

Es gibt ja auch 2 andere 4/6er, mit denen mich schon jahrzehntelange Freundschaft verbindet – oder verband – auch bei ihnen ist eine VerÄnderung zu beobachten – mehr hin zu sich selbst – auch, wenn es bei ihnen in jeweils andere Richtungen geht als bei mir 🙂

Beitragsbild © Pixabay

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