Lets talk about sex

ursprünglich veröffentlicht am 2010-05-30

Schlichtweg grenz.genial – was ich in den 3 Tagen jetzt alles erkannt habe – an mir und anderen – ich hatte mir ja viel erwartet vom Seminar

„Interaktions-, Partnerschafts- und Familienanalyse“

im Serendip in Brunn am Gebirge – aber diese Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

PentaDesign – meine neue Leidenschaft – vorab probier ich natürlich alles mal an mir selbst aus – dann an meinen Freunden – und auch meine Arbeits.Kollegen und Kliente.innen erfreue ich fallweise damit.

Jetzt wars überhaupt spannend – eben auch bezogen auf mein eigenes Er.Leben von Partnerschaften und Beziehungen – und auch Sex an sich.

Nach 3 gescheiterten Ehen war ich ja über 2 Jahre absolut enthaltsam – und dachte eigentlich mal wieder, dass das Thema Sex für mich abgehackt sei – doch vor etwa einem Jahr bekam ich dann endlich wieder Lust auf Lust.

Es „passierte“ an einem etwas weindurchtränkten Abend in gemütlicher Runde – dann kam noch ein intensives und intimes Gespräch – und letztendlich landeten wir im kalten Büro – mitten im beginnenden Winter.

Nein – keine Angst – es kommen keine Details – dieser Blog beleibt jugendfrei – naja, zumindest teilweise.

Worauf ich hinaus will ist – die letzte Episode davor war so ganz anders – da war ich verliebt – da hatte ich Schmetterlinge im Bauch – da war alles ganz romantisch und zärtlich – er brachte mich überhaupt auf die Idee, dass ich ev. ein romantischer Typ sein konnte.

Wir verbrachten Monate gemeinsam – tagsüber – ich vermisste etwas, wenn ich ihm malnen Tag nicht sah – und als wir dann etwas mehr als 2 Wochen getrennt waren, war auf einmal jegliches romantisches Gefühl verflogen.

Ich bekam die Krise – wusste nicht, was auf einmal los war – befürchtete, dass ich mich wieder hinter meine Gefühlsmauer verkriechen würde – was auch immer.

Dan lernte ich das Human Design System kennen – und auch mein offenes Emotionalzentrum – und kam drauf, dass alle meine 3 bisherigen Ex.Ehemänner dieses auch offen hatten – und bei 2en von den 3 wir es uns auch im Composit nicht schlossen.

Hmmmm – dieser Mann war der erste nach vielen Jahren, der ein definiertes Emotionalzentrum hatte – und mir wurde bewusst, dass ich eigentlich nie wirklich in ihm verliebt war – sondern nur seine Gefühle wahr nahm – dachte, es wären meine – und sie verstärkt auslebte.

Ganz ehrlich – ich war nachhaltig erleichtert 😉

Dann kam die Krise – die Scheidung – ich verliebte mich wieder – da war dann gar nix – in bezug auf Sex – aber trotzdem war da ne absolute Anzieungskraft, die mich in seinem Bann hielt.

Und irgendwie kam ich mir mal wieder einfach nur „komisch“ vor.

Er war einerseits der Inbegriff all dessen, was ich nachhaltig ablehnte – rein von seinen ethischen und moralischen Vorstellungen – und andererseits zog er mich fast magisch an – trotzdem der Verstand dauernd meinte – lass die Finger von dem Typ – sagte mein Bauchgefühl „haben wollen“ – wie auch immer.

Naja, klar – auch er hat ein definiertes Emotionalzentrum – und dann kamen noch einige andere Dinge dazu, die mir – jetzt rückblickend – vollkommen klar sind, dass es so sein musste, wie es war.

Und jetzt – naja, irgendwie gibts weder Romantik noch Kerzenschein – es ist einfach die Lust an der Lust – beide mit offenem Emotionalzentrum 😉

Soweit die Fakten – und dann – gestern – let’s talk about Sex – ok – das Ganze auf PentaDesign:

Ich hab ein definiertes Tor 59 – mit 2 unterschiedlichen Linien

59.2 = Schüchternheit <=> Kühnheit
59.5 = VerführerIn <=> Verführte/r

Da das gegenüberliegende Tor 6 offen ist, tritt dann in Kraft, dass ich verfügbar bin, wenn der Sex

-> Energie bringt
-> Erfahrungen bringt
-> aus Intimität heraus passiert

So weit so gut – klingt nicht schlecht

Lust auf Sex bekomme ich – lt. meiner Human Design Körpergrafik – auf keine bestimmte Art, weil mein Emotionalzentrum ganz offen ist, d.h. da keine hängende Tore zu finden sind.

Ok – und dann kam heut noch die Anmerkung – bei Menschen mit der 59 – und offenem Emtoionalzentrum – wenn die jetzt auch noch die Milz definiert haben – kann es fallweise einfach zu animalischen Sex kommen – naja, ist jetzt zwar vielleicht etwas krass ausgedrückt, aber so würd ich das beschreiben, was ich zur Zeit erlebe.

Was war aber mit dieser eigentlich überhaupt.nicht.Beziehung?

Tja, das ist interessant – weil auch da blieb der Kanal offen – hatten wir beide die 59 definiert – haben wir beide die 59.2 – und beeinflussen (triggern) sie uns gegenseitig – in beide Richtungen.

Das wär jetzt noch nicht wirklich tragisch – aber er triggert mir meine Verführerin in den Fall – und da kommt dann raus, dass die Verführungskunst dazu eingesetzt wird, um emotionale Abenteuer zu erleben. Oder – gemäß Rave I-Ging:

Hier wird das negative Potentioal dieser Kraft offensichtlich – der Gigolo/die Abenteuerin – die Kraft der Suxualität ausgedrückt als sexuelle Macht.

*hüstel*

Naja – es war ein emotionales Abenteuer – und das ganz ohne Sex – er nahm mich mit auf (s)eine emotionale Achterbahn – und gottseidank durfte ich zwischenzeitlich wieder aussteigen 😉

Ohne ihn kann ich die andere Seite der 59.5 aus.leben:

Die Macht der Verführungskunst, die es ermöglicht, Intimität herzustellen und Widerstände zu beseitigen.

oder auch – lt. Rave I-Ging:

Die Kraft, Liebe einzusetzen um um jedes Hindernis zu überwinden – die Kraft der Sexualität, andere anzuzuiehen.

Hmmm – durch ihm kam die Idee – und auch die Sehnsucht – nach Vereinigung – nach Verschmelzung – ich hatte dies auch dokumentiert und kommuniziert – allerdings nicht unbedingt mit Sex gekoppelt – und als er nicht mehr da war, war auch die Idee nicht mehr präsent.

Anders gesagt, als sein definiertes Emotionalzentrum nicht mehr so oft in meiner unmittelbaren Aura war, trat wieder meine nüchterne Coolheit zu Tage.

Dies bitte nicht bewertend sehen, weil es faszinierte mich schon nachhaltig, mit dieser Idee schwanger zu gehen *zugeb* – wie auch immer – war wieder mal nicht wirklich meins ;-(

Andererseits – wenn ich jetzt bei der Intimität die direkte Sexualität aussen vor lasse, muss ich schon sagen, dass ich das in meiner Arbeit immer wieder erlebe, dass mir (eigentlich wildfremde) Menschen ihre intimsten Geschichten erzählen – und danach nachhaltig erleichtert sind, weil sie endlich mal drüber geredet haben – und es dann meist auch leichter fällt, dies auch wirklich mit dem Partner/der Partnerin zu tun.

Was mich jetzt abschliessend noch fasziniert ist, dass die aktuelle Eigentlich.Nicht.Beziehung eben wieder mal ganz anders ist als alles, was ich in den letzten Jahr(zehnt)en erlebt habe – Lust am Sex – und Lust durch Sex – einfach so – ohne Verpflichtungen – wer Lust hat ruft an oder schreibt SMS 😉

Da ist keine Schwere und Tiefe drinnen – im Gegensatz eben zum letzten Thema – dort war jetzt beziehungstechnisch die absolute Schwere meinerseits da – ich wollte mich voll und ganz verlieren in der Beziehung zu einer anderen Person.

War vielelicht auch deshalb, weil es kurz nach meiner Scheidung war – und ich nach 25 Jahren immer in Bezeihung dann das erste Mal wieder ganz allein war – und das zu meinem 50. Geburtstag – und da irgendwie in ne Depression verfallen war – und er eben für mich da war – und wir auch viel Zeit mit einander verbrachten.

Es war einfach voll schön.

Ist voll spannend – mal sehen, wie es weiter geht 😉

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