4er-Linie und Intimität

ursprünglich veröffentlicht am 2010-05-02

Ich hab ja gestern die Basisausbildung der PentaDesign-Ausbildung abgeschlossen und da gab es am Schluss ein Coaching unter Berücksichtigung des bisher gelernten.

Mein Thema war – wie kann für mich eine optimale Beziehung ausschauen?

Bzw. hab ich mich mit meinem Coach – Dank an dieser Stelle an Andrea, du hast mir schon viele Anregungen im Vorfeld gegeben, als wir schon in der Mittagspause etwas gesprochen haben über meine bisherigen Erfahrungen in Bezug auf Beziehungen und Partnerschaften.

Die einleitende Frage war – ist das Thema noch das, was wir vor der Pause besprochen hatten? Und ich habs abgeändert auf

Wenn überhaupt – wie könnte eine für mich optimale Beziehung ausschauen?

Es kamen einige tolle Fragen – und brachten mir einige interessante neue Erkenntnisse. Da war zB auch – „hättest du überhaupt Zeit für eine Beziehung/Partnerschaft?“ – und es kam ein klares – „ja – statt der Spiele in Facebook“ – und dann auch noch die Zusatzfrage – „würdest du das überhaupt wollen?“ – und meine Antwort – „ja, wenns passt schon, für irgendwelche Wischiwaschi-Geschichten eher nicht.“

War das schon etwas, was mir viel bewusst gemacht hat, was bisher irgendwie noch nicht klar definiert war, kamen dann in der Feedbackrunde dann aber noch zwei Schlag.Worte von Andreas, welche mir eine schlaflose Nacht bereitet haben – eins davon war

Intimität – in Bezug auf meine 4. Linie im Chart.

Es sprang mich sofort an – aber wirklich gearbeitet hats letzte Nacht – da stritt sich ein Aha-Erlebnisse mit dem nächsten, welches zuerst gesehen werden darf – und zwar in allen Bereichen meines Lebens.

Ich arbeite ja unselbständig als Coach und da gab es voriges Jahr einen Vorfall, wo mir viele Menschen erklären wollten, dass ich Angst vor Kontrolle haben würde – und es nicht gelten lassen konnten, dass ich das eher als Einbruch in das Vertrauensverhältnis zu meinem coachee sehe, wenn jemand bei einem Gespräch dabei sitzt.

Gestern (naja, eher heute ;-)) wurde mir der Unterschied bewusst – der Unterschied, der – für mich – einen Unterschied macht.

Muss noch etwas ausholen – es gibt da einen Mann in meinem Leben, der dieses irgendwie von Grund auf erschüttert hat in den letzten beiden Jahren – und dafür möchte ich ihm hier auch danken – ohne ihm wär ich jetzt nicht da, wo ich bin.

Ich habe ja vor Jahren Reiki-Ausbildung gemacht und auch selbst angeboten – aber irgendwie wars nie „das“, womit ich mich wirklich identifizieren hab können und wollen – aber Energiearbeit schon – in meiner Form und auf meine Weise.

Und durch ihn habe ich wieder damit begonnen, mit anderen Menschen auch wieder energetisch zu arbeiten – teilweise auch am Wirtshaustisch – ohne, dass es der Rest der Besucher bemerkt hat – manchmal auch, wenns andere wahrgenommen haben – aber es war etwas, was einfach gepasst hat – jedes Mal – sowohl für die Klient.innen als auch für mich/uns.

Ok – „passierte“ öfters – war super – hat mir viel gebracht – und es hat auch nie gestört, wenn eben „Fremde“ mit dabei waren. Dann gab es eben das eine Klientengespräch, wo sich jemand dazu setzte – und ich damit Probleme hatte.

Und dann gabs da auch noch eine Ausbildungssituation, wo es mir unangenehm gewesen wäre, wenn ich öffentlich hätte coachen müssen. Und ich habs oft und mit mehreren Personen besprochen – darüber geredet, dss ich in diesen Situationen ein ungutes Gefühl gehabt habe – und immer wieder kam halt – naja, hast einfach Angst vor Kontrolle – auch der vielgerühmte Trainer in einer anderen Veranstaltung kam auf diesen Schluss.

Aber es fühlte sich nicht stimmig an für mich – ich hatte immer so die Vision, dass ich eine gewisse Vertrauensbasis mit meinen Klient.innen schaffen möchte.

Das widersprach jetzt aber den Wirtshausgeschichten – aber ich konnte den Unterschied nicht sehen und spüren – und gestern hatte ich eben das Aha-Erlebnis.

Also einerseits die Bestätigung, dass es für mich sehr wohl wichtig ist, eine Intimität und Vertrauensbasis mit meinen Coachees auf zu bauen – ihnen einen sicheren Platz zu bieten, wo sie sich öffnen können, um eben diese Intimität zulassen zu können.

Und andererseits, das ich vor Publikum echt coachen kann – also nicht nur eine gestellte Coachingsituation – wenn eben genau dieses Umfeld stimmt.

Letzte Nacht kam dann auch noch das Aha-Erlebnis, was für mich ein stimmiges Umfeld für einen „öffentlichen“ Coachingprozess ist – die dabei zusehenden müssen dies in einer aufbauenden und wohlwollenden Grundhaltung tun.

Da kam dann auch noch das Thema Aufstellung dazu – auch da wird gecoacht – teilweise mit eigentlich unbeteiligtem Publikum – aber es ist immer eine wohlwollende Gruppe, die gemeinsam was schaffen möchte.

Auch das gestern war genau das – eine Übungssituation, um wieder mal real ausprobieren zu können, wie wir arbeiten – und dann eben auch wirklich konstruktives Feedback zu bekommen, wie wir noch kongruenter und authentischer wirken können.

Und ich hab auch vor einem Monat nochmals diese Art Ausbildung gemacht, wo ich voriges Jahr kein gutes Gefühl dabei gehabt hätte, wenn ich vor allen hätte coachen sollen – und diesmal war es absolut anders – es war eine total intensive Gruppe, wo Prozesse angestossen würde, die ich mir in der vorjährigen Besetzung nicht hätte vorstellen können.

Die nächste Erkenntnis der letzten Nacht war dann noch – naja, damals war ne Manifestorin/Initiatorin dabei – und da hab ich viellleicht ne Aversion dagegen seitens meiner letzten Ehe – kanns auch nicht sein – gestern waren 2 dabei – und sie haben mich nicht gestört.

Letztendlich läufts drauf hinaus – ich hör einfach auf mein Bauchgefühl – wenn sich das nicht wohlfühlt in einer Umgebung – und nicht öffentlich coachen will – dann lass ichs zukünftig einfach bleiben 😉

Und ich gestehe mir zu, dass Intimität – in Bezug auf Coaching für mich eben die Schaffung einer Vertrauensbasis – ein für mich ganz wichtiges Thema ist – und auch bleiben darf.

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Ein Kommentar zu „4er-Linie und Intimität

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