Beispiel 7 = die Initiatorin mit sakral definierten Eltern

Beginnen wir mal wieder mit der Familienübersicht:

Hier jetzt gleich mein erstes und ganz persönliche Aha-Erlebnis – unser Fokus = die Tochter – hat ein offenes EmotionalZentrum und beide Elternteile ein definiertes. Unabhängig von allem Anderen kann das schon mal ein heftiges Erlebnis werden – vor allem, ohne der Kenntnis dieser Tatsache.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung – ich habe jahrzehntelang geglaubt, dass ich irgendwie „komisch“ sei – weil ich manchmal extreme StimmungsSchwankungen hatte – bevor ich wusste, dass es meist gar nicht meine Emotionen waren, die ich empfand – und verstärkt auslebte.

Seit ich mich mit Human Design beschäftigte hat sich das nachhaltig geändert – weil ich mich selbst – und meine Emotionen – bewusst kennen lernte – und seither ganz gut unterscheiden kann, ob es wirklich meine sind – und wenn nicht, dann einfach mental einen Schritt zurück – oder raus – mache – und die Emotionen der anderen Menschen einfach vorbei ziehen lasse.

Was ich bei dieser Konstellation dann auch mal erwähnen möchte, ist ein Begriff, den ich damals noch beim klassischen Human Design System kennen lernte – „gebrochener Manifestor“ – also ein/e InitiatorIn gemäß 64keys – die/der ihr/sein ManifestorDasein nie leben konnte und durfte.

Mit zwei sakral definierten Elternteilen kann ich mir vorstellen, dass unser Fokus als sakrales Wesen erzogen wurde – und auch immer dem entsprochen hat, was die Eltern vorlebten und erwarteten – daher sollte hier auch dieser Aspekt mal in den Blickpunkt gerückt werden.

Möglicherweise hat unser Fokus Zeit ihres bisherigen Lebens – also vor Kenntnis von Human Design auch einfach „funktioniert“ und ihre Besonderheit nie zugelassen, sondern sie eher unterdrückt, um „normal“ zu erscheinen.

InitiatorInnen sind einfach anders – sie können – und sollten auch nicht – mit den Maßstäben sakral definierter Menschen – gemessen werden – sondern sich selbst entdecken und ausleben – und – es ist nie zu spät – sowohl die 5/1, welche immer den Eindruck erweckt, für jedes Problem eine Lösung zu haben – als auch den Initiator zu zu lassen.

Bei den Eltern hatten wir keine genaue Uhrzeit, also hab ich jeweils 12 Uhr mittags eingegeben mit einer Zeitdifferenz von +/- 12 Stunden – und mir die Übersicht über den Tag angeschaut:

Mutter

Was hier ganzen Tag gleich bleibt ist der definierte Kopf und die beiden Zentren unten – also Wurzel und Sakral – und sie bleiben auch ganzen Tag bewusst definiert – daher kann man da schon eingeschränkt damit arbeiten – und es gibt auf jeden Fall einen Split – vor Mittag wären es sogar 3 Definitionsbereiche.

Ich habe es hier auch deshalb zusätzlich rein gestellt, weil du super siehst, dass an diesen Tag 3 unterschiedliche Profile zum Tragen kommen – das müsste man dann in gezielten Fragen raus finden, welches am ehesten zutrifft. Ich würde so beginnen:

Ob die Zeit vor oder nach Mittag war, könnten wir ganz einfach ab fragen, indem wir die emotionalen ReAktionen abfragen – wie interagiert die Mutter mit dem Vater? Springt sie auf seine Emotionen an und verstärkt sie (= offenes EmotionalZentrum = vor Mittag) oder lebt sie ihre eigene Emotionalität aus (=definiertes EmoitionalZentrum= ab 12 Uhr) und kommuniziert diese auch spontan und unverblümt?

Wenn vor Mittag ist alles klar – wenn danach könnten wir dann auch noch klären, ob sie ich in Gemeinschaften wohl fühlt (4. Linie) oder eher so ihr Ding macht und für andere nicht unbedingt greifbar ist, aber als Jemand gesehen wird, die alles weiß und zu jeder Frage eine Antwort hat (5. Linie)

Vater

Auch hier ver.ändert sich das Profil im Laufe des Tage – und es ist – wie schon bei der Mutter – gut zu sehen, dass eben manche Profile weniger lang aktiviert werden als andere – in diesem Fall jetzt 2/4 wird kurz zu 2/5 und wechselt dann zu 3/5.

Hier auch noch eine Tabelle, die ich für das Video über die Linien und Profile erstellt hatte – die oberen sind immer länger aktiv und die unteren sind die „kurzfristigeren“ Profile:

Doch kommen wir jetzt zu den Interaktionen – als Basis habe ich jeweils die 12 Uhr mittags bei den Eltern beibehalten.

Eltern

Wenn wir hier von jeweils 12 Uhr mittags ausgehen, bilden die beide eine Einheit, die sich gegenseitig in ihrer SelbstBewusstheit beeinflussen.

Da wir die Uhrzeiten nicht wissen, kann ich nicht viel dazu sagen – aber eines ist ganz offensichtlich, dass hier die Tochter mit ihrem definiertem Herz/EgoZentrum und ihrem definiertem G-Zentrum = Selbst – die Eltern möglicherweise auch nachhaltig beeinflusst und/oder konditioniert hat.

Mutter – Fokus

Egal zu welcher Uhrzeit die Mutter geboren ist – es gibt 2 Tore, die der Tochter ihren Split verbinden – und umgekehrt möglicherweise genauso – hier hängt es von der Uhrzeit der Mutter ab:

  • Mutter = Tor 6 & Tochter = Tor 59
  • Mutter = Tor 22 & Tochter = Tor 12

Dies jetzt unabhängig von der Darstellung hier, da wir ja hier von 12 Uhr mittags ausgegangen sind – da hätte die Mutter den Kanal 22-12 ganz definiert – aber auch zu den anderen Uhrzeiten hat sie auf jeden Fall Tor 22.

Warum ich das schreibe = weil ja bei einem einfachen Split die Menschen, die solche verbinden – eine besondere Herausforderung darstellen können, sich von diesen zu trennen. Hinzu kommen noch die beiden positiven Trigger, welche möglicherweise vorhanden sind – kann aber auch nicht so genau gesagt haben.

Vater – Fokus

Der Vater hat nur einen Definitionsbereich und verbindet der Tochter höchstwahrscheinlich nicht ihren Split – außerdem ist er „nur“ Umsetzer und nicht Spezialist, diese Beziehung sollte weniger stressig sein wie die zur Mutter 🙂


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