emotionale offene Emotionalzentren :-)

Hatte ich letztens das Emotionalzentrum eher in Bezug auf Sex beschrieben – und aus meiner Erfahrung mit unterschiedlichen Kontellationen in Bezug auf Männer, die in meinem Leben bisher eine grosse Rolle gespielt haben, so möchte ich heute mal meine Sicht meiner Emotionen beschreiben.

Offenes Emotionalzentrum heisst ja jetzt nicht zwangsläufig, dass Mensch keine Emotionen hat – wir schwingen nur nicht auf einer bekannten und definieren Welle, sondern agieren oftmals sehr spontan – und ich würd sogar vermuten, dass wir am ehesten die Tendenz haben, unsere Emotionen auch zu unterdrücken – oder hinter Mauern zu vergraben 😉

Dazu hatte wir zu Beginn der aktuellen Nacht eine lange Diskussion – Setting – 2 x offenes Emotionalzentrum – 1x definiertes – aber alle 3 bereit, zu reflektieren, die Sicht der jeweils anderen kennen zu lernen – war eine absolut spannende Zeit – Dank an die anderen Beteiligten 😉

Also – meine Erkenntnis – emotional definierte Menschen „surfen“ irgendwie auf „ihrer Welle“ – sie ist ihnen bewusst – und sie haben von Geburt an gelernt, damit um zu gehen.

Trifft jetzt ein offenes Emotionalzentrum auf jemanden mit einem definierten, dann ist die erste ReAktion, die Emotionen des Gegenübers auf zu nehmen – und oftmals – sie als eigene an zu nehmen – und aus zu leben – manchmal auch relativ heftig.

Doch was ist, wenn zwei Menschen mit offenem Emotionalzentrum auf einander treffen? Das war eben heute das Thema 😉

Also eigentlich sind Menschen mit offenem Emotionalzentrum ja eher cool und nüchtern – und bedacht – und was weiß ich, was noch alles. Wenn sie auf jemanden mit definiertem Emotionalzentrum treffen, switchen sie dann oftmals ins gegenteilige Extrem.

Doch wie ist es jetzt mit 2 offenen Emotionalzentren – und vor allem solchen, die sich auch im Composit nicht gegenseitig schliessen?

Ich schreibs zwar eher allgemein, aber möchte in keiner Weise verallgemeinern – mir gehts nur darum, dass es nicht ersichtlich wird, um welche Beteiligten es sich handeln könnte – geht auch nicht nur um meine Erfahrungen – sondern eben das Resume der letzten NachtDebatte.

Nachstehendes sind trotzdem grossteils nur meine ureigensten Erfahrungen – welche sich auch mit denen von jemanden decken, der auch emotional offen ist – bzw. meine Interpretation dessen, was heute diskutiert wurde – und stellt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit auf.

Ich hatte es auch schon in letztem Beitrag beschrieben – jetzt mein spezieller Fall mit der gleichen Konstellation wie ich – manchmal sehen wir uns lange Zeit nicht – und vermissen uns auch nicht sonderlich – weil wir eh wissen, dass wir uns jederzeit hören und sehen könnten.

Doch manchmal „überkommt“ es einen von uns – und wir verbringen eine intensive Zeit zusammen – und das muss nicht immer Sex sein – das können auch stundenlange – manchmal sogar nächtelange – Diskussionen über uns und unsere tiefsten Emotionen und Empfindungen sein.

Wenn wir uns öffnen, dann nachhaltig und gründlich – dann lassen wir uns wirklich voll auf unser Gegenüber ein – sind mit allen Sinnen beim anderen – und zwar beide.

Es ist ein aufgehen und vereinigen, wie es möglicherweise auch nur Menschen mit offenem Emotionalzentrum können – weil sie eben nicht von ihrer eigenen Welle definiert und daher auch auf ihre spezielle Art eingeschränkt sind.

Es ist ein Verschmelzen mit dem anderen – ich persönlich kenne es nur von einigen kurzen Episoden – aber es gibt auch nachhaltigere Erfahrungen, die mir das bestätigen, was ich vermute.

Was ich heute ganz besonders spannend fand, war, dass unser dritter Diskussionsteilnehmer mit definiertem Emotionalzentrum manche unserer Aussagen einfach nicht nachvollziehen konnte, weil das in „seiner Welt“ einfach nicht existiert.

Wobei ich persönlich dazu sagen muss, dass ich mich das erste Mal wirklich auf meine ureigensten Emotionen hab einlassen können, nachdem ich meine Körpergrafik – mein Chart – kannte – und eben das mit dem offenen Emotionalzentrum begonnen hab zu erkunden.

Vorher war da immer die Scheu vor etwas, was ich nicht einschätzen hab können – weil ich eben fallweise „komisch“ reagiert hatte in der Vergangenheit – allerdings nur so lange, bis ich mir eben die jeweiligen Charts und Composits angeschaut hab – danach wars eigentlich in allen Fällen eindeutig.

Bevor ich mit der Human Design Matrix in Berührung kam war ich mir oftmals selbst suspekt, weil ich eben – und grad in emotionaler Hinsicht – mich selbst eher als launisch und sprunghaft erlebt hatte – nach Kenntnis meines Chats – und der, meiner jeweiligen Gegenüber, wars dann aber meist auch recht eindeutig nachvollziehbar, warum Siuationen so waren, wie sie waren.

Ich finde es einfach nur faszinierend, wie punktgenau die Human Design Matrix aufzeigt, wie jeder einzelne von uns Menschen tickt – und wie wir in der Interaktion mit anderen re.agieren.

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