Präsenz

ursprünglich veröffentlicht am 2010-02-27

Präsenz = auch, im Leben eine (ge)wichtige Rolle spielen.

*autsch*

Das war jetzt grad meine nächste frühmorgähndliche Erkennntnis.

Ich war in frühester Jugend eher unscheinbar und bin selten bis nie aufgefallen – weder positiv noch negativ – war so eine Erkenntnis beim 30-jährigen Maturajubiläum, dass mich die Jungs aus der Parallelklasse überhaupt nicht wahrgenommen hatten.

Auch nach meiner Schwangerschaft und nach meiner ersten Scheidung hatte ich wieder 50 kg – bei 1,74 m eher dürr und durchscheinend.

Dann begann ich, mich selbst zu verwirklichen, eine berufliche Karriere zu starten – und es mir auch gut gehen zu lassen, mir immer das zu gönnen, wonach ich grad Lust hatte.

Eine Frage beschäftigt mich schon seit vor meiner 3. Scheidung – warum hab ich so rapide und stetig zugenommen ab dem Zeitpunkt, wo ich meinen 2. Ex kennen lernte.

Und heut früh erkannte ich die Lösung –> Präsenz

Es ist genau meins – ich habe es in meiner PentaDesign-Grafik aktiviert – noch dazu bewusst – ich muss präsent sein – und wenn ichs mir nicht zugestehe, dann übernimmt dies mein Körper – indem er nicht mehr zu übersehen ist.

Voriges Jahr war ich auf einem Coachingseminar und die Trainer meinte am 2. Tag „zeig dich“ – und ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, was sie meinte – ich bin im Netz präsent – ich bin real nicht zu übersehen – ich gehe auf Menschen zu – aber – zeige ich mich wirklich?

Wenn ich ganz genau hinschaue – nie und nimmer – also nicht, seit ich mich zum 2. Mal in eine Beziehung begeben hatte. Es ist mir schon länger bewusst, dass ich mich immer selbst zurück genommen hatte, sobald ich eine Partnerschaft einging.

Aber den grossen Zusammenhang hab ich erst heut früh erkennen dürfen – ich war in all den Jahren meiner letzten beiden Ehen nie wirklich präsent – ich hab mich nie gezeigt – ich lebte im Schatten meines jeweiligen Partners – freiwillig und unbewusst – hatte nichts mit den Männern zu tun – war etwas, was ich von mir aus getan hatte – nicht, dass jemand glaubt, ich möchte einem der Männern die Schuld an diesem meinem Verhalten geben.

Es war irgendwie einprogrammiert – der Mann ist der Mittelpunkt im Leben einer Frau – also hat sie einen Schritt zurück zu gehen, wenn er den Raum betritt – oder so ähnlich.

Naja, das Thema löst sich auf – mal sehen, ob die Kilos mit verschwinden.

Es gibt im Huna eine nette Übung – ich nenn sie „Jahrmarkt“ – und es war nie etwas, was ich wirklich für mich in Anspruch genommen habe – weil dadurch hätte ich mich auch zeigen müssen 😉

Visualisiere Lichter und Marktschreier – eben wie auf einem Jahrmarkt oder Kirtag – stell dir mental vor, wie du die Leute anlockst und auf deine Produkte aufmerksam machst.

Ich weiß, dass es wirkt – mein Ex hatte es fallweise auf Messen ausgeübt und danach brauchten wir immer einige Zeit Erholung, weil der Ansturm auf unseren Stand unmittelbar wesentlich stärker wurde.

Ist jetzt nicht unbedingt meins – aber ich habe auch schon bemerkt, dass es auch gar nicht so extrem sein muss – ich brauche mich nur selbst nicht zurück nehmen, dann funktioniert es bei mir eh von selbst.

Wenn ich ich bin – und es zulasse, wirklich in mir zu bleiben – dann ist meine reale Präsenz sowieso spürbar – auch ohne zu viel realem Gewicht.

Ich merke es auch an meinen Büchern – und darüber hab ich gestern noch lange mit einem lieben Freund ge.skyp.t – ich hab 4 Bücher veröffentlicht – aber ich habs noch nie wirklich geniessen können – geschweige denn, mich über die Erfolge freuen.

Es war irgendwie selbstverständlich – ein Teil meiner Arbeit. Ich erinnere mich noch genau als ich das 1. Buch vom Wiener Drucker abholte – das gönnte ich mir, dass ich rein fuhr und die Bücher schnellstmöglich und persönlich in Empfang nahm.

Aber so eine richtige kindliche Freude darüber hab ich nie empfunden. Ich war nie stolz drauf, was ich geschaffen habe – wobei ja auch gedruckte Bücher eine Art Präsenz sind – sie können überall liegen – und zu finden sein – sie können in einer Ecke verstauben – oder eben in einer Glasvitrine stehen – oder auch einfach nur immer wieder gebraucht werden, um nach zu schlagen, was wichtig ist.

Und jetzt beginnt das langsam – interessanterweise eben seit meiner letzten Scheidung – ich bin bewusst aus dem Schatten aller bisherigen Partner heraus getreten – und stehe wieder selbst in der Tür um in die Welt raus zu gehen.

Ich bin noch nicht ganz durch – das geb ich durchaus zu – aber ich wage vereinzelte Schritte in die große weite Welt.

Bezüglich Buch – ich hab jetzt erst in den letzten Tagen so wirklich begonnen zu realisieren, was es heißt, ein Buch zu schreiben – und was es in mir bewirken kann, wenn ich positive Rückmeldungen zu meinen Büchern bekomme.

Mich hat vor Kurzem eine ehemalige Kollegin aus meiner systemischen und NLP-Ausbildung angerufen, dass sie zur Zeit eine eigene Ausbildung anbietet, wo sie 21 Exemplare meines 1. Buches als zusätzliche Arbeitsunterlage bräuchte.

Und seither greift ein Zahnrädchen ins nächste – und ich beginne zu realisieren, dass es vielleicht doch mehr ist als „nur ein Teil dessen, was ich so tue“ – dass es etwas ist, womit ich auch „in der Welt psräsenter“ werde – und daher auch nicht mehr so viel Gewicht aufs reale Gewicht gelegt werden muss.

Schaun ma mal 😉

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