Die Herausforderungen von KoordinatorInnen = ProjektorInnen

Ja, ich weiß, ich bin ja eigentlich Umsetzerin = Generatorin – von daher dürfte ich da ja gar nicht mit reden können – aber es gibt 2 Gründe, warum ich es doch tue.

  1. ich habe fast 50 Jahre in der Vorstellung gelebt, Koordinatorin zu sein
  2. ich habe in einigen ZentrenAufstellungen in den Charts von KoordinatorInnen gestanden

Ad 1 – meine einzige bewusste Definition ist der Führungskanal

Das bedeutet, dass mir meine ganze Kraft nicht bewusst war – bis ich Human Design kennen lernte – und eben dann auch rückblickend – für mich – verifizieren konnte, dass es wirklich so ist, dass all diese Kraft – und auch die körpereigenen Intuition – immer schon da waren.

Stimmt – ich hatte schon immer die sakrale Definition – aber sie war mir nicht bewusst – von daher hab ich sie auch nicht wirklich zugelassen – also schon – vollautomatisch – quasi auf AutoPilot – weil sie veranlagt war und ist – aber – wie schon gesagt – es war mir nicht bewusst.

Und nur, weil jemand nicht sakral definiert ist, heißt das ja auch nicht, dass diese Personen keine LebensEnergie hätten – sie sind nur nicht auf eine bestimmte Art und Weise festgelegt, wie sie damit umgehen – und – sie können sich diese aber eher von außen holen – von anderen Menschen und von Transiten.

Außerdem gibt es 4 Kraft- oder auch MotorZentren – und das SakralZentrum ist nur eines davon – auch ein/e KoordinatorIn kann die 3 anderen trotzdem definiert haben – was dann auch wieder einen Unterschied macht zu jemanden, die/der alle 4 KraftZentren offen hat.

Ad 2 – ZentrenAufstellungen

Das ist meine ganz persönliche Erfindung, die ich einige Jahre praktiziert hatte – und irgendwann auch wieder tun werde 😉 Im Prinzip ist es eine Kombination von klassischer Aufstellungsarbeit – und der Körpergrafik des Human Design, bzw. 64keys.

Was bedeutet jetzt eigentlich KoordinatorIn = ProjektorIn?

Stimmt – KoordinatorInnen = ProjektorInnen haben das SakralZentrum nicht definiert – haben also nicht diese schier unerschöpfliche LebensEnergie zur Verfügung – nicht diesen Generator, der anspringt, wenn der Strom ausfällt – aber sie haben die Gabe, diese Energie von anderen Menschen zu kanalisieren – und zu be.nutzen.

Und nein – wir sakral definierten Menschen verlieren deshalb nichts – sondern können im Gegenzug – eben grad auch von KoordinatorInnen ganz viel zurück bekommen – wenn wir dafür offen sind – und auch bereit, dies an zu nehmen.

Denn das ist oftmals das große Thema von KoordinatorInnen, dass sie anderen so gerne weiter helfen wollen, dass sie deren/dessen Grenzen immer und immer wieder überschreiten – und fallweise auch aufdringlich und zwangsbeglückend wirken.

Ich erinnere mich noch sehr gut an eine meiner ehemaligen KoordinatorinnenFreundin – die immer alles besser wusste – mir erklärte, dass meine Empfindungen nicht stimmen würden – obwohl ich es eben so empfand – und woran dann letztendlich auch die Freundschaft scheiterte, weil ich das einfach nicht will, wenn mich jemand permanent bevormunden möchte.

Fritattensuppe

Oder auch – wie ich jetzt überhaupt auf das Thema kam 😉

Alisha sagt ja in ihren WorkShops immer, dass der Typ im Human Design vergleichbar ist, wie – welche Sportart wäre für uns optimal geeignet – allerdings bedeutet es nicht mal, dass wir diese Sportart auch wirklich ausüben – und schon gar nicht, auf welcher Position – und wie unser entsprechender Trainingsplan aussieht.

Und da stand ich gestern in der Küche und dachte an eine Aussage eines Bekannten, dass er mit Human Design nichts anfangen könne, weil allein schon die Beschreibung eines Projektors war so gar nichts. womit er sich identifizieren konnte.

Maybe – für mich war die Aussage, dass ich einem Eskimo Kühlschränke verkaufen könne wahrscheinlich genauso nicht stimmig – allerdings habe ich diese Aussage letztendlich in den letzten Jahren für mich verifiziert – und ja, ich könnte es – die Frage ist nur, ob ich es wollen würde – ob es mit meinen ethischen und moralischen Werten zusammen passt – oder eben auch nicht.

Für mich ist das, was in VerkaufsTrainings gepredigt wird – nichts, was ich selbst anwenden möchte, um Menschen etwas zu „verkaufen“, was sie nicht wirklich wollen – daher habe ich auch beschlossen

Meine EntScheidung ist gefallen – ich will die 17 %

und seither komme ich auch mit diesem meinen definierten Kanal viel besser klar – weil, nur, weil ich etwas automatisch kann, heißt es nicht, dass ich es so anwenden muss, wie es andere tun.

Doch zurück zur/m KoordinatorIn – das, was eine/n KoordinatorIn ausmacht ist, dass das SakralZentrum nicht definiert ist – und diese Person auch nicht die Kehle mit einem MotorZentrum verbunden hat, weil sonst wäre diese Person ein/e InitiatorIn.

Wenn ein Mensch gar kein Zentrum definiert hat, ist sie ein/e BeobachterIn = ReflektorIn. Sprich, es gibt 3 Typen ohne eigene sakrale Energie – und 2 Typen mit sakraler Energie.

Und KoordinatorIn zu sein ist irgendwie wie Fritattensuppe 😉 (Pfannkuchenstreifen)

Wobei es nicht nur um die Fritatten geht, die unterschiedlich geschnitten werden können – unterschiedlich breit – oder auch – in Streifen – oder in ähnlichen Größen – es geht auch um die Suppe, die alles zwischen RinderBouillon und Hühnersuppe sein kann.

Wenn du weißt, worauf ich hinaus will.

Wenn wir davon ausgehen, dass KoordinatorInnen mit Fritattensuppe vergleichbar sind, sind möglicherweise Initiatorinnen Leberknödelsuppe und Beobachterinnen eine klare Bouillon. Und wir sakral definierten Typen sind möglicherweise Bruschetta – und eben keine Suppe.

Oder wir sagen überhaupt, dass der jeweilige Typ mit einer Art von Vorspeisen vergleichbar ist – und wir aber von einem mindestens 7gängigen Menü ausgehen, welches wir selbst sind – und zwar jede Art von Typ gemäß Human Design.

Wir sind nicht nur die Vorspeise – wir sind nicht nur der Typ – und auch nicht das Sternzeichen, wenn wirs mit Astrologie vergleichen – wir sind ein mehrgängiges Menü, welches uns in unserer individuellen Vielfalt beschreiben kann.

Von daher – lass dich nicht von irgend einem Detail deiner Veranlagung abschrecken – du bist viel mehr als dieses eine Detail.

Wobei ich zugeben muss, dass es viele Menschen dann als Ausrede nehmen wenn sie nicht sakral definiert sind, dass sie eben nicht sakral definiert sind – und sich auf solch einem Detail aufhängen, etwas nicht zu können – und/oder tun zu müssen – weil eben …..

Es ist immer deine EntScheidung, ob du deine Veranlagung als Ausrede nehmen möchtest, etwas nicht tun zu müssen / können – oder ob du deine Veranlagung als Unterstützung siehst, alles zu erreichen, was du schon immer wolltest – weil du das eben sowieso schon immer zur Verfügung ha(tte)st.

Was ist jetzt die konkrete Herausforderung von KoordinatorInnen?

Mit der eigenen LebensEnergie geschickt zu haushalten – sich nicht zu überfordern – aber auch – nicht anderen irgend etwas auf drängen zu wollen.

KoordinatorInnen sehen oftmals das große Ganze – und erkennen sofort irgendwelche Thematiken anderer Menschen – aber solange die nicht dazu bereit sind, das auch zu hören – und schon gar nicht – es an zu nehmen – wärs besser, wenn KoordinatorInnen es bleiben lassen, dies unbedingt kommunizieren zu wollen – und/oder zu müssen.


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