Beispiel 11 = Koordinatorin mit Spezialisten als Partner

Heute nur eine Partnerschaft – also nicht Familie – sondern „nur“ Partnerschaft:

Unser Fokus ist Koordinatorin – sollte daher mit ihren Kräften haushalten – ihr Partner = Spezialist (manifestierender Generator), dagegen ist geboren, um zu tun (MacherKanal 34-20) und Kinder (auf Projekte) in die Welt zu bringen.

Jetzt kann diese sakrale Energie – wenn sie permanent zur Verfügung steht – für den Fokus anstrengend und/oder herausfordernd sein – oder sie kann sie für die Verwirklichung ihrer eigenen Projekte nutzen 😉

Grundlegend sind KoordinatorInnen die geborenen Coaches, die im Gegenüber die Schwachstellen derer Handlungen erkennen – und diese auch benennen könn(t)en – wenn sie gefragt werden – dann leisten sie großartige und herausragende Leistungen.

In Verbindung mit dem Macher, der ständig neue „Kinder“ – und/oder Projekte – gebiert – kann sie eine wertvolle Unterstützung sein – um seine Handlungen wesentlich zu verbessern – und effizienter und effektiver – zu machen – wobei, nicht selbst machen, sondern ihm die entsprechenden Anregungen zu geben, kleine Korrekturen durch zu führen.

Mit dem Profil 5/1 ist sie auch die Person, von der man glaubt, dass sie für alle Fragen eine Antwort – und für jede Herausforderung eine Lösung hat – was auf Dauer auch ermüdend werden kann.

Auf der anderen Seite ist der Partner Profil 1/3 – er will Alles wissen – immer ins Detail gehen – und entspricht dabei auch der 1 des Fokus – in dem Fall ergänzen sie sich bestens – können sich aber auch in Details verlieren – wobei der Fokus auch vom Partner „lernen“ kann, mit diesem Wissensdurst um zu gehen – weil dem ist er auch bewusst -ihr nicht.

Der Partner hat einen Split, welcher ihm durch den Fokus verbunden wird – im Gegenzug bekommt sie die Kraft seiner Definitionen – und kann dadurch lernen, mehr zurück in ihren Körper zu kommen, was das Fühlen und Spüren betrifft.

Es ist generell so – nicht nur in Bezug auf Human Design, sondern Gehirnforschung und ähnlichem – dass

  • ca. 2 bis 4 % unseres Seins bewusst sind = Verstand
  • mehr als 95 % unseres Seins unbewusst ablaufen = Körper

Jetzt ist der Fokus nur im Kopfbereich und Kehle definiert = festgelegt auf eine bestimmte Art zu Denken und zu Verstehen und zu kommunizieren – aber das sind eben nur diese 2 bis 4 % der Gehirnforschung – und der Rest ist offener und wahrnehmender Körper.

Da kommt der Partner ins Spiel, der da einiges bewusst mit bringt – da sind diese Verbindungen zwischen SakralZentrum und EmotionalZentrum und KehlZentrum – und mitten drinnen ruht die unbewusst definierte Verbindung von Herz/Ego und Selbst.

Sie haben 2 faszinierende Ergänzungen – beide zwischen Sakral und Selbst:

  • Kanal 5-15 = Assimilation = im Fluss sein
  • Kanal 9-46 = Konzentration = Lenker

Diese Verbindungen sind auch die grundlegenden Pfeiler jeglicher TeamArbeit – es könnte daher auch sein, dass die Beiden in ihrer Verbindung auch äußerst fruchtbare Prozesse initiieren und durch ziehen.

Bezüglich Overruling wird das

  • Tor 47 = Interpretation
    in der Linie 6 steht es für = Vergeblichkeit im Begreifen und Sinn finden
    welches vom bewussten Pluto definiert wird, der für Transformation des ICH’s steht

des Partners im Kopfbereich überrollt vom

  • Kanal 64/47 = Sinnfinden = Reflexion von Erinnerungen, um den Sinn abgeschlossener Erfahrungen zu finden

des Fokus – was ich so interpretieren würde, dass der Partner im Zusammensein mit dem Fokus genau den Sinn im Leben findet, nach dem er vorher vergeblich gesucht hatte – noch dazu in Kombination damit, dass ihm der Fokus seinen Split schließt, kann das für den Partner sehr anregend wirken.

Umgekehrt gibt es 2 derartige Thematiken – der Partner überrollt mit seinen Definitionen 2 Tore des Fokus:

  • Tor 25 = Natürlichkeit
    in der Linie 1 steht es für Selbstloses Handeln, frei von Motiven
    welches vom bewussten Saturn definiert wird, welcher Disziplin fordert

des Fokus wird überrollt vom

  • Kanal 25-51 = Einmaligkeit = Pionier

des Partners – was dafür stehen könnte, dass eben die Natürlichkeit des Fokus nicht wirklich zum Tragen kommt, weil eben diese pionierhafte Einmaligkeit stärker und dominanter wirkt in der Zweisamkeit. Das kann aber auch einen lockereren Umgang mit althergebrachten Disziplinen bedeuten.

Und auch das

  • Tor 36 = Berührbarkeit
    in der Linie 5 steht es für = im Untergrund = Unabhängig von den Umständen überleben
    dies wird vom unbewussten Saturn definiert, der für Struktur = die äußeren Grenzen, die Struktur geben – steht
    dieses wird vom Partner auch in den Schatten getriggert
    = Die selbstverräterische Nervosität, wenn man meint, die Krise wäre schon vorbei. „Zu früh gefreut“.

des Fokus wird überrollt vom

  • Kanal 36-35 = Erfahrenheit = Abenteurer

des Partners – was auch frühere – oftmals selbst auferlegte Grenzen sprengen kann um zu neuen Abenteuern aufbrechen zu können.


Ein Gedanke zu “Beispiel 11 = Koordinatorin mit Spezialisten als Partner

  1. Hallo liebe ChrisTina,

    Herzlichen Dank für Deine umfangreiche Arbeit.

    Nach dem Lesen Deiner Analyse habe ich Josef und mich lange beobachtet und es ist nicht so einfach, mir alles so zu vergegenwärtigen, weil eben auch Zusammenhänge offengelegt werden, die ich gar nicht so gerne ansehen will.

    Ich beginne mal mit dem weniger dramatischen Tatsachen.

    Ja, mein Eigen-Energie-Haushalt …

    Inzwischen habe ich gelernt, mit meinen Ressourcen effizient und diszipliniert umzugehen und die Grenzen zu erkennen. Das Kommunizieren eben dieser Grenzen, wenn diese erreicht sind, fällt mir inzwischen leichter. Oft habe ich gehofft, Josef würde es erkennen, ohne dass ich extra was sagen müsste, weil auch das Energie kostet – dem war leider nicht so. Also musste ich mit der aufkommenden Missstimmung und Enttäuschung seinerseits zurecht kommen.

    Ich wünsche mir einen Projektor auch mal für mich, damit mal jemand mit Verständnis auf mich schaut.

    Dem Human Design System bin ich sehr dankbar, weil ich mich erkennen konnte. Wahrscheinlich ist das bei Jedem so, dass erstmal ein großes Staunen kommt und dann die Erkenntnisse Schlag auf Schlag folgen.

    Durch ständiges Erwähnen des einen oder anderen Zusammenhanges konnte ich erreichen, dass Josef sich nun auch geöffnet hat und wenigstens mal mein Eigen-Energie-Level zur Kenntnis nimmt. Bis dahin hat er meine Zurückhaltungen eher als mangelnde Bereitschaft, mich auf die Partnerschaft einzulassen oder als Ablehnung auf sich bezogen oder Desinteresse überhaupt, oder mangelnde Aufarbeitungbereitschaft für meine persönliche Themen gehalten.

    Du erwähntest seine sakrale Energie. Nun, ja, die hat er zweifelsohne, nur partizipieren tu ich daran nicht. Für Josef muss die Sexualität zu einer seelischen Verbindung oder Vereinigung führen, bzw. ist das sein erklärtes Ziel beim Sex.

    Ich weiß nicht, was wirklich dahinter steckt, aber das ist für mich fast ein NoGo. Da geht irgendetwas an meiner Wirklichkeit bzw. Notwendigkeit vorbei.

    Ich werde da, oder soll da in etwas hinein gezogen werden, wohin ich aber nicht hineingezogen werden will. Genau erkundet habe ich es noch nicht. Mit Josef drüber reden gelingt auch nicht, er spricht nicht über Sex.

    Für mich hat die Sexualität etwas mit Wohlbefinden auf eine körperlichen Ebene zu tun, der eine für den anderen … und damit kann er nichts anfangen.

    Also habe ich das Thema zu den Akten gelegt, verbunden mit viel Traurigkeit darüber, dass es dort gelandet ist.

    … ich profitiere von seinen Definitionen …

    Na ja, auf die volle Power seines definierten Emotionalzentrums könnte ich gerne verzichten, die Hälfte würde auch reichen. Die von Dir so treffend beschriebenen Achterbahnen und daraus resultierende Verwirrung, kenne ich inzwischen zur Genüge.

    Mit seinem Macherkanal 34 – 20 hat er wirklich den Drang immer neue ‚Kinder‘ zu gebären. Würde er am liebsten auch mit mir, ich kann nur nicht Schritt halten und werde untergebuttert. Inzwischen habe ich mich daraus komplett zurück gezogen. Wenn er mich nach Rat fragt oder meine Meinung wissen will, sage ich ihm was ich hiervon oder davon halte, aber mehr nicht. Ich lasse ihn losrennen, er ist eh’ nicht aufzuhalten.

    Meine Strategie ist eher erstmal abzuwarten, bis das Bild ganz ist, oder man einen guten Überblick über die Optionen hat. Dann weiß ich eher, wieviel Energie für die Umsetzung aufzubringen ist, was für mich ein relevanter Faktor ist.

    Du hast die 2 faszinierenden Ergänzungen erwähnt zwischen dem Sakral und dem Selbst. Kanal 5 – 15 und Kanal 29 – 46 Und Du hast vollkommen Recht mit den gemeinsamen fruchtbaren Prozessen, kann ich absolut bestätigen.

    Josef und ich habe beide eine Ausbildung und viel Praxis im systemischen Familienstellen. Wenn wir gemeinsam aufstellen, haben die Aufstellungen auch eine ganz besondere Qualität, viel Tiefe und die Menschen, mit denen wir ggf. aufstellen sind danach sehr bewegt und dankbar. Ja, da haben wir gemeinsam wirklich was drauf, da ist 1 + 1 nicht 2, sondern 3.

    Mein Tor 25 bin ich mir voll bewußt und kann so leben, wenn ich alleine bin. Das hat für mich auch etwas mit Leichtigkeit zu tun. Und es stimmt, dass dieses Tor zeitweise von Josef mit dem Kanal 25 – 51 überrollt wird. Aber nur wenn ich es zulasse, muss mich dann halt wieder bewußt abgrenzen. Weil, eigentlich schätzt er an mir diesen Wesenszug, der ihm selbst völlig fremd ist.

    Sein Tor 51 ist mir unangenehm und empfinde es bisweilen als nervig.

    Manchmal agiert er mit dem Tor 51 + Tor 34, wo ich mich dann richtig abgrenzen muss.

    Beim Tor 47 sind mir die Unterschiede bei den Linien auch sehr bewußt geworden. Meine Linien 1 und 2 lebe ich im positiven Sinn.

    Die Linie 6 beim Tor 47 von Josef ist auch recht ausgeprägt und Du hast recht, wenn Du schreibst, dass Josef im Zusammensein mit mir genau den Sinn des Lebens findet, den er vorher vergeblich gesucht hat.

    Zu Beginn unserer Beziehung habe ich die Dramatik, die hinter dieser Vergeblichkeit liegt, als sehr massiv wahrgenommen.

    Inzwischen hat sich das etwas gelegt, Gott sei Dank, denn unendlich viele Antworten habe ich auch nicht auf Lager.

    Auch meine angelegten Tore 4 und 24 sind mir dabei hilfreich.

    Mein Tor 36 mit der Linie 5 ist eher ein stilles Tor, es drängt sich nicht auf, es ist einfach da und es ist so. Josef wollte mich mit seinem Kanal 35 – 36 oft zu irgendwelchen Aktivitäten überreden oder überzeugen. Anfangs habe ich mich auch darauf eingelassen, über seine Vorschläge nachzudenken, also das ganze durch meine 3 definierten Kopfzentren laufen zu lassen und danach den Energieaufwand für die Umsetzung abzuschätzen.

    Und an Letzterem, am Energieaufwand scheitert es dann. Inzwischen gibt er da nicht mehr so viel Gas.

    Ihm ist unser Unterschied, was die zur Verfügung stehende Energie angeht, inzwischen bewußt geworden.

    Dieser Lernprozess war für uns beide nicht einfach. Bei mir verbunden mit viel Tränen, Erschöpfung und Überforderung und bei ihm verbunden mit nachgeben, mal auslassen und der Erfahrung mit Grenzen.

    Wahrscheinlich habe ich es nur wegen meinem Tor 15 ausgehalten. Es ist zwar unbewußt angelegt, aber irgendwie auch bewußt. Weil, ganz unklar ist mir nicht, in welcher (Extrem-)Situation ich mich gerade befinde.

    Aber irgendwann kommt der Moment, wo auch der Aff’ ins Wasser springt und ich selbst die Reißleine ziehe. Die Energie ist dann auch da.

    Insgesamt muss ich sagen, dass die Übereinstimmungen bei uns beiden größer sein könnten.

    Auch gibt es große Unterschiede im Sicherheitsbedürfnis, das bei mir wesentlich ausgeprägter ist, als bei ihm.

    Wohin die Reise mit uns beiden geht in Zukunft warten wir ab. Unsere Wege lassen sich nicht so einfach trennen, aber ganz gemeinsam ist momentan nicht möglich, trotz aller Sympathien und Übereinstimmungen.

    So, nun bin ich am Ende meines Briefes an Dich angelangt. Ich hoffe Dich nicht allzu gelangweilt zu haben. Mir war wichtig Dir eine adäquate Antwort zu schreiben, Dein Aufwand für die Analyse unserer Charts möchte ich damit auch anerkennen.

    Liebe Grüsse aus dem Südburgenland von

    Michaela Schmitthuysen

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