Die Lüge vom MacherGen

Gerade in VerkäuferInnnen- und SpeakerInnen Kreisen heißt es oft – das kann jeder – „Jeder hat das MacherGen“ -“ Jede/r kann ein/e MacherIn sein“ -“ ich entscheide mich dafür, ein/e MacherIn zu sein“.

Aus Sicht von Human Design ist das natürlich nicht ganz so nachvollziehbar 😉
Um es mal nett zu formulieren.

Wobei – was mich ja am meisten fasziniert – ich hab mir jetzt grad 5 derer angeschaut, die solche Sachen behaupten – rate mal, was ich gefunden habe:

4 der 5 haben den MacherKanal definiert – 2 unbewusst und 2 sogar bewusst 😉

Von daher isses klar, dass es bei ihnen genau so funktioniert – sie brauchen es nur wollen – und da sie automatisch auch SpezialistInnen sind – oder im klassischen Human Design System eben manifestierende GeneratorInnen – also so eine hybride Mischung zwischen GeneratorInnen und ManifestorInnen – isses auch klar, dass sie selbst auch sehr gut manifestieren können.

Nur – alle anderen, die weder manifestierende GeneratorInnen / SpezialistInnen sind – noch den MacherKanal haben – tun sich dabei wesentlich schwerer – sowohl mit dem „machen“ als auch mit dem manifestieren und initiieren.

Das ist auch mit ein Grund, warum ich mich mit dieser MindSetSzene schon länger nicht mehr identifizieren kann und mag – ja, ich hab ein Buch geschrieben über „MindFuck oder MindSet?“ – aber diese StandardFloskeln hab ich auch dort schon in Frage gestellt.

Wobei mir grad noch etwas aufgefallen ist – so von der Ferne betrachtet – als ich auf obige Definitionen hingeschaut hatte – 3 der 4 haben das G-Zentrum offen.

Hm – was sagt uns das?

Vielleicht noch zur Ergänzung – sie alle hatten eine/n oder mehrere MentorInnen, von denen sie genau das gelernt haben, was sie jetzt weiter geben – wobei ich allerdings von denen keine Geburtsdaten habe – also nicht weiter zurück schauen kann 😉

Meine Vermutung – weil ich mich ja auch schon mal intensivst mit offenem Selbst beschäftigen „durfte“:

Sie haben gelernt, wie man MacherIn ist – von jemanden, der auch ganz genau wusste, wer und was sie/er ist – weil die eine, die das Selbst definiert hat ist auch die, die ich als am Kongruentesten und Authentischsten empfinde – wobei – auch am Klarsten in dem, was sie tut.

Bei den anderen hatte ich schon immer eher so das Gefühl von WischiWaschi und eben NachPlappern von Dingen, die irgendwer vorher eben vorgekaut hatte – ohne echte eigene Substanz.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay


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