Offene Zentren – besondere Herausforderungen – speziell in Zeiten wie diesen

Du weißt, es gibt 9 Zentren bei der Arbeit mit der Human Design Matrix – diese können

  • offen sein = wahrnehmend
  • definiert sein = wirkend

Anders gesagt – bei unseren offenen Zentren werden wir durch unsere Umwelt beeinflusst – und bei unseren definierten Zentren beeinflussen wir unsere Umwelt – mit den jeweiligen Thematiken der einzelnen definierten Tore in diesen Zentren.

Konkretes Beispiel = wieder mal ich 😉

du siehst, ich habe das KopfZentrum & das AjnaZentrum & das EmotionalZentrum offen

  • Beim Ajna gibt es 2 definierte (hängende) Tore, das nennt sich = offen
    hier wird die Beeinflussung von Außen durch die eigene Veranlagung gefiltert
  • Beim Kopf und Emo gibt es direkt im Zentrum keine definierten Tore = ganz offen
    hier wird eine Beeinflussung vom Zentrum direkt nicht gefiltert – aber die gegenüberliegenden hängenden Tore können filtern
  • Gäbe es auch keine gegenüberliegenden Tore wären sie = vollkommen offen
    hier kommt die Beeinflussung ungehindert durch – was jetzt definierte Tore betrifft

Ok – offene Zentren = für die Beeinflussung und Konditionierung durch andere Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld zugänglich – das kann sowohl im negativen, als auch im positiven Sinn stattfinden. Was uns noch beeinflusst sind die Transite.

Was bei offenen Toren noch zu beachten ist, ist, dass wir uns in deren Thematiken umso mehr beweisen wollen – als es Menschen wollen, die in diesem speziellen Zentrum definiert sind.

Das bedeutet – es gibt 2 Herausforderungen

  • wie weit haben wir unsere eigene Befindlichkeiten im Griff – und auf der anderen Seite
  • wer ist in unserer Umgebung und beeinflusst uns

Hier geht es nicht um bewusste Manipulation, sondern um eine ganz natürliche und automatische Beeinflussung. Im klassischen Human Design System heißt es auch, das NichtSelbst leben, wenn jemand in dieser Konditionierung und Beeinflussung verhaftet ist – und nicht davon los kommt – bzw. eben auch gar nicht weiß und versucht, diese Konditionierung zu beenden.

Im klassischen HDS heißt es auch, dass eine derartige Konditionierung 7 Jahre braucht, bis sie ganz weg ist – entsprechend der Dauer der kompletten Zellerneuerung im Körper – wenn man darauf hin arbeitet, wieder ganz zu sich zu finden.

Von mir kann ich sagen, dass ich in meiner Kindheit und Jugend von meinen Eltern emotional sehr stark getriggert und konditioniert wurde – in einer ziemlich ungesunden Art und Weise – also in Bezug auf permanente Negativität – was sich auch im Denken niedergeschlagen hat – ich war ständig in einer Welle von Negativität – und brauchte sehr lange, bis ich mich davon befreien konnte.

Noch Jahre nachdem ich nur mehr fallweise auf Besuch kam, waren diese Konditionierungen in mir verankert – und erst kurz bevor ich Human Design für mich entdeckte – merkten meine Tochter und ich, dass es uns beiden besser ging, wenn wir zu zweit zu ihnen zu Besuch fuhren – und danach dann noch irgendwo gemütlich abhingen und uns kulinarisch verwöhnen ließen.

Als ich dann unsere Charts so richtig bewusst wahr nahm, war es allerdings auch klar – und ab dem Zeitpunkt haben wir uns auch vorher mental geschützt, bevor wir uns ihrer emotionalen und mentalen Negativität aussetzten.

Sowohl meine Tochter als auch ich haben sowohl Selbst, als auch EgoZentrum definiert – und trotzdem wurden wir permanent von den emotionalen Befindlichkeiten meiner Eltern förmlich überrollt. Nein – soll jetzt kein Vorwurf sein – sie hatten sicher auch ihre Probleme mit unseren definierten Zentren – ich wollte nur näher auf die Konditionierung eingehen – und wie sie wirkt.

Ich hatte es auch bei einigen ArbeitskollegInnen immer wieder mal, dass ich auf deren emotionale Welle aufgesprungen war – und es mich dann voll schleuderte – auch, als ich mein Chart schon kannte, passierte es immer wieder mal, dass ich die war, die in Besprechungen ausrastete – obwohl ich – so allein für mich – eigentlich cool und nüchtern bin – und das ist auch so seit ich in Pension bin.

Wobei ich bezüglich Emotionalität auch sehr viel als Repräsentantin in Aufstellungen kennen lernte – noch weit vor Human Design – damals hätte ich es noch nicht benennen können – seit ich mein Chart kenne, konnte ich dann auch das besser zuordnen.

Theoretisch werden wir immer beeinflusst und konditioniert – ausser – wenn man – so wie ich – alleine in einem Haus – am Ende einer Sackgasse – am Waldrand – ohne direkte Nachbarn – lebt – hier kann ich ganz ich sein – und wenn ich mir zu viel werde, dann muss ich eben mal wieder raus und unter andere Menschen – aber ich merke es immer heftiger, wie es denen geht – speziell jetzt – in Zeiten wie diesen.

Und das ist jetzt auch der aktuelle Anlass gewesen, wieder mal so einen grundlegenden Beitrag zu schreiben – weil du dir – grad jetzt – bewusst sein solltest, dass du mit deinen offenen Zentren genau das viel intensiver aufnimmst, was so um dich herum schwirrt – und dich möglicherweise in den Thematiken deiner offenen Zentren noch mehr beweisen möchtest:

  • WurzelZentrum = materieller Druck bis hin zu Existenzängsten & Stress
  • SakralZentrum = Generator = Workaholic & sexuelle Thematiken
  • MilzZentrum = alle Arten von Ängsten
  • EmotionalZentrum = Harmoniesucht & aufspringen auf jede emotionale Welle anderer Menschen
  • EgoZentrum = mangelndes SelbstWertGefühl, Anderen unbedingt beweisen wollen, dass man „besser“ ist
  • G-Zentrum = Selbst = permanente Suche nach sich selbst und Annahme unterschiedlicher Identitäten
  • HalsZentrum = ständig die Aufmerksamkeit auf sich ziehen müssen
  • AjnaZentrum = permanente Suche nach intellektueller Bestätigung
  • KopfZentrum = mentaler Druck beschert oft auch Kopfschmerzen

Es wird demnächst auch noch mehr zu den einzelnen Zentren kommen.

Bild von Peter H auf Pixabay


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