alternative Konditionierung

ursprünglich veröffentlicht am 2008-07-20

Ich hab mir gestern mal wieder mein Reading von David Peters angehört und da ist was hängen geblieben, was mich grad mal wieder nachhaltig in meinem Weltbild beeinflusst.

Alternative Konditionierung

In Zusammenhang mit offenen Zentren ist es ja so, dass wir hier durch unsere Umwelt – unbewusst und fast automatisch – konditioniert werden.

Und die meisten „Systeme“, welche es gibt in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung sind allerdings schlichtweg alternative Konditionierungen – bringen uns aber nicht dazu, wirklich unser wahres Sein zu leben.

Und das Human Design System ist in sich eben dafür gedacht – nicht alternativ zu konditionieren, sondern eben die bisherigen Konditionierungen auf zu lösen, um zum wahren Kern zu kommen – und diesen auch ausleben zu können – sich zu dekonditionieren, um das wahre Sein zu leben.

Das ist jetzt – für mich – wieder mal ein derart wichtiges Puzzleteil, welches ich unbedingt noch einige Zeit im Auge behalten möchte – weil eigentlich erklärt es mir auch meine Abneigung gegen Affirmationen und Suggestionen – weils eben – genau – auch nur alternative Konditionierungen sind.

NLP – Neuro-Linguistisches Programmieren – da steckts ja auch schon im Wort drinnen – und war mir in diesem Zusammenhang auch bewusst – dass es hier eben nur um das Umprogrammieren von Glaubenssätzen geht.

Dem gegenüber geht es bei Huna – meiner Auffassung nach – auch zum Kern des eigenen Seins – da schau ich dahinter, wie die Welt tickt – habe allerdings auch die Hilfsmittel der Rituale zur Verfügung.

Und dann gibts eben zB Astrologie und Nummerologie und Maya – oder was auch immer – die ganzen Systeme zeigen den eigenen Kern – das wahre Sein auf – und dadurch können wir uns zu dem ent-wickeln, was wir eigentlich sind – bzw. eben uns vor dieser unserer aktuellen Inkarnation vorgenommen haben.

Ich schreibe absichtlich immer „wahre Sein“, weil es beim HDS auch das Zentrum des „Selbst“ gibt – und ich das da jetzt nicht vermischen möchte. Ich habe ein definiertes Selbst – von daher ist mir aber auch bewusst, dass jemand mit offenem Selbst nicht das wahre Selbst leben kann, weil es das nicht gibt.

Weil es eben beim offenen Selbst eben darum geht, dass der betroffene Mensch nicht länger nach dem „wahren Selbst“ sucht, sondern dass das warhe Sein ist, nie zu erfahren, was das eigene wahre Selbst ist.

Wenn ein Mensch mit offenen Selbst, sein wahres Sein lebt, dann akzeptiert er, dass er eben nie wissen wird, wie sein wahres Selbst sein könnte, weil sein wahres Sein veranlagt ist, dass als Lernaufgabe zu haben, sich über andere Menschen zu definieren.

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Ein Gedanke zu “alternative Konditionierung

  1. Dazu gehört sicherlich auch die konditionierte Erwartungshaltung gegenüber Theorien wie der NLP. Und gerade die Abneigung gegen suggestive Methoden erschaffen erst die Sehnsucht nach Führung. Nur im Wiederspruch, gemäß der Entropie, kann der Mensch sein. Zum Kern vorzudringen, bspw. den des Seins, des Wassertropfens etc… ist dabei nur vordergründiges Leitmotiv. Da das Bewusstsein sich selbst während dieses Suchens nicht erkennen darf (hätte den Abbruch zur Folge), wird so lange mit bekannten Thesen gemixt (Astrologie, I Ging, HDI), bis es ein gut verdaubarer Brei wird. Simpel aber effektiv. Darüber kann man lächeln, im humanistischen / pekuniären Sinne, muss man aber nicht.

    Mikkai

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