Borderline und/oder Profil 4/6 und Mehrfachsplit

Eins vorweg – ich bin keine Ärztin und/oder Therapeutin – ich teile hier nur meine Beobachtungen und Erkenntnisse mit jenen, die sie lesen mögen. Allerdings können sie selbstverständlich für Einige auch eine Anregung sein, festgelegte Diagnosen auch aus Sicht der eigenen Veranlagung an zu schauen – warum das wichtig sein könnte, schreib ich dann am Schluss ausführlicher.

Es gab dazu schon mal Beiträge

Aber ich fasse es kurz zusammen, warum ich auf dieses Thema überhaupt kam – bei einem meiner beiden Readings – damals von einem HDS Analytiker – also einen, der mit dem klassischen Human Design System arbeitet – meinte der bezügliche meines Profils,

dass ich – so, wie die echten Borderliner – das Thema habe, mich nach Nähe zu sehnen – und diese gleichzeitig nicht zulassen zu können

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich mit der Thematik Borderline schon geraume Zeit beschäftigt – mir war dieses Krankheitsbild bereits zur Jahrtausendwende in realer Gestalt über den Weg gelaufen – und da wirklich auch mit Vererbung.

Bei ihr würd ich sagen, sie war ne echte Borderlinerin, wie ich sie in der extremen Form nie wieder getroffen habe – gottseidank – aber ich hatte auch länger mit ihr Kontakt, von daher konnte ich sie auch sehr gut studieren.

Und ja, da trafen viele der möglichen Punkte auch auf mich zu – war echt erschreckend.

Wobei es gab vorher in meinem Leben schon vorher auch einmal einen Menschen – damals wars ein Mann – und die dürften ja eher eine geringere Häufigkeit haben, dass dieses Krankheitsbild auftritt. Dieser Kontakt war nur real – aber es war meine erste Begegnung mit einem Menschen, der ohne Vorwarnung kippte.

Also ohne Vorwarnung ist es ja eigentlich nicht wirklich – weil, wenn man schon mal mit jemanden, der wirklich BorderlinerIn ist, intensiveren Kontakt hatte, dann merkt man mit der Zeit auch die Triggerwörter, auf Grund deren sie kippen.

Meine erste Begegnung mit einem Borderline Kandidaten, der das nie zugegeben hätte war ein systemischer Coach – er selbst bezeichnete sich als Aufstellungsleiter – den ich online kennen lernte, als er grad Stress mit seiner Geschäftspartnerin hatte – und sich von ihr trennte.

Ich war damals noch im Rettermodus und bot ihm an, seine Seiten auf unserer Vereinsseite mit zu veröffentlichen, damit er keine WIX-Adresse hatte – was er gerne annahm. Allerdings dauerte es nicht lange, bis er auszuckte – mir vorwarf, seine Kunden stehlen zu wollen – und was weiß ich, was noch alles – und dann den uneingeschränkten Zugang zu meinem WebSpace urgierte.

Kurze Zwischenbemerkung – es war mein Verein – es war mein Webspace – es waren meine Kosten – er zahlte keinen Cent – und es war nur als Zwischenlösung angedacht – und von meiner Seite auch immer so kommuniziert worden.

Letztendlich eskalierte es – ich löschte seine Seiten von meinem WebSpace und überließ ihm seinem Schicksal – dachte ich – dann begann der Terror – durch ihn – durch eine „Lady“, die ihm verfallen war und ihn anhimmelte – und ich wusste einige Zeit gar nicht, wie mir geschah.

Erst als ich dann die andere Person kennen lernte, wurde mir klar, dass es da so etwas wie Borderline gegeben haben muss – kann natürlich auch eine andere Persönlichkeitsstörung gewesen sein – aber von der ReAktion her waren sich die beiden doch sehr ähnlich.

Sie erlebte ich dann live – über einen doch größeren Zeitraum – es waren mindestens 2 Jahre mit intensivem Kontakt – und dann abflauend – bis ich es schaffte, ihn ganz zu beenden – nicht, weil ich irgendwie co-abhängig gewesen wäre – sondern weil da jemand zwischen uns stand, der glaubte, wir könnten – und müssten – beste Freundinnen werden.

Bei ihr erlebte ich dann dieses Manipulationsgeschick aus erster Hand – wobei ich damlas nicht wußte, dass ich ja den Manipulationskanal definiert habe – und daher Manipulationen im Ansatz erkenne – und daher hatte sie mit mir nicht so leichtes Spiel wie bei anderen. Ein Beispiel werde ich nie vergessen.

Es gab zwei Männer in unserem Leben – einer war ein guter Freund von mir – und sie wollte ihn – der andere war mit ihr zusammen und wollte mich – du siehst schon, war keine leichte Kombination 😉

Wie auch immer – irgendwann kam von ihr die Aufforderung -„wir müssen reden“ – und ich ging davon aus, dass es um den ging, mit dem sie ursprünglich forciert hatte, dass ich zusammen komme – damit sie in Ruhe mit dem Anderen zusammen sein konnte – weil der war wirklich nur mein Freund – ohne Plus oder irgendwas in diese Richtung.

Ich brauchte geschlagene 2 Stunden, in denen sie um den heißen Brei rum redete – und ich schon mehrmals fragte, worum es ihr bei diesem Gespräch jetzt eigentlich ginge – und irgendwann rutschte ihr dann raus – „Wenn er mich so erleben würde, würde er mich schon mögen – oder?“

Da war mir klar, sie wollte mich dazu benutzen, dass dieser mein Freund zu ihr zurück ging – weil sie hatten kurz vorher Streit – und er war einfach wieder nach Hause gefahren, weil er ihre Ausbrüche einfach nicht live mit erleben wollte.

Sie hatte ihn daraufhin auch verleumdet – und blos gestellt – in einer Art, die nichts mit ihm zu tun hatte – es war alles von ihr eingefädelt – äußerst geschickt – sodass ausser ihm und mir niemand Verdacht schöpfte, weil sie so überzeugend war – erst Jahre später kamen dann vereinzelte Menschen aus dieser Clique drauf, wie sie wirklich tickt.

Ich hab ihn dann nächtens noch angerufen und gefragt, ob er sich vorstellen könnte, dass sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mich für ihre Zwecke habe einsetzen wollen – und er bejahte das sofort – auch der andere Mann traute ihr das jederzeit zu.

Dann kommen wir mal zu mir 😉

Ich hab den Manipulationskanal definiert = Kanal 44-26 – hatte ich schon mehrfach beschrieben – und auch, dass ich das Tor 44 sogar 3x bewusst definiert habe – mir ist Manipulation – und das Erkennen derselben – sozusagen schon in die Wiege gelegt.

Und ich habe einen Dreifachsplit – von dem mir nur ein Kanal bewusst ist – und ich aber immer wieder in die beiden unbewussten Definitionen rein kippte

Ich habe Profil 4/6 – ich sehne mich aufgrund der Linie 4 Im Profil nach Nähe – durch das definierte Tor 59 auch nach Intimität – auf unterschiedlichsten Ebenen.

Dieses nicht zulassen können von Nähe habe ich auf eine systemische Verstrickung zurück geführt – schon zu Beginn dieses Jahrtausends – der sogenannten – unterbrochenen Hinbewegung – die entsteht, wenn ein Elternteil längere Zeit nicht „zur Verfügung stand“ – da mein Vater immer wieder auf mehrmonatigen Expeditionen war, sah ich darin die primäre Ursache dafür.

Später kam ich dann noch auf ein paar andere Sachen drauf – und letztendlich bestätigte sich mir in einer Aufstellung dann, was ich schon immer irgendwie gewusst hatte – aber nie zulassen wollte – eigentlich war meine Mutter nie erreichbar – nicht für mich – für sie war ich nur ein nicht verhinderbares Übel – und ich meine es genauso, wie ich es grad schrieb.

Daher eben – die innere Veranlagung = der Wunsch nach Nähe & Intimität – aber nicht jetzt nur auf Sex bezogen – sondern eben im Sinne von – mein Gegenüber wirklich sehen – um bei dem Ausdruck aus dem Film „Avatar“ zu bleiben – das Gegenüber in den tiefsten Tiefen seines/ihres Seins zu erfassen.

Im Außen hingegen hatte ich immer die Ablehnung erfahren – ich hab mich nie wirklich irgendwo zugehörig gefühlt – und daher auch meine natürliche Sehnsucht der Linie 4 Im Profil unterdrückt – und mich immer bemüht, anderen Menschen immer alles recht zu machen.

Ja, ich schreibe in der Vergangenheit – weil seit ich Human Design kenne – und liebe – habe ich mich auch ver.ändert – manche meinen = nachhaltig – anderen fällt es weniger auf – aber ich habe dieses – wie es Alisha so schön nennt – people pleasing – weitgehendst ablegen können in den letzten Jahren.

Doch das deutet jetzt weniger auf Borderline hin – außer, dass ich mich immer verstellt hatte – um anderen zu gefallen – nicht, weil es mir ein Bedürfnis war – also kein Bedürfnis, anders zu sein – sondern das Bedürfnis, nirgendswo an zu ecken – und niemanden zu ver.ärgern und/oder zu verletzen – ja, stimmt, womit wir wieder zur Harmoniesucht kommen, was jetzt auch nicht zwangsläufig borderlinisch ist 😉

Ok – bleiben wir bei den anderen Boderlinerinnen in meinem Leben – und ja, es waren durchwegs Frauen – bzw. weibliche Jungendliche. Ich war ja in meinem letzten Job in einer Maßnahme für Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren – aus sozial schwachen Verhältnissen – wo wir alles mit dabei hatten – eben von diagnostizierten Borderlinerinnen bis hin zu Drogensüchtigen.

Ich möchte da mal 2 der Mädels raus picken

  • Die eine Initiatorin = Manifestorin – Profil 4/6 – nur den Herrscherkanal definiert
  • Die andere Spezialistin = manifestierende Generatorin – Profil 4/6 – mit 2 Definitionsbereichen

Beide hatten die Diagnose – Borderline – die eine ritzte sich ständig – und setzte sich auf die Bahngleise, wenn ihr irgend etwas nicht passte – die andere terrorisierte und manipulierte ihre jeweiligen Partner aufs heftigste – auch sie verletzte sich auch immer wieder selbst.

Dann gab es da früher noch ne Kollegin, die auch die Diagnose Borderline hatte – wo ich aber zum ersten Mal anzweifelte, dass das stimmt – weil sie behauptete auch, dass sie davon geheilt sei – was nach Rücksprache mit mehreren kompetenten Fachkräften nicht möglich ist – es kann nur so weit behandelt werden, dass man trotzdem damit leben kann – aber eine echte Heilung bei echten Borderlinern ist nicht bekannt.

Achja – sie hat Profil 4/6 und 3 Definitionsbereiche – Typ weiß ich nicht mehr – ich hatte sie mir nicht abgespeichert.

Und letztens hatte ich noch nen längeren ZoomCall – auch mit jemanden, der Borderline diagnostiziert wurde – und auch sie hat Profil 4/6 – keinen Split, aber nur 4 Zentren definiert -und das war jetzt auch der Grund, warum ich nochmal einen BlogBeitrag verfassen wollte.

Ich bin nicht sicher, ob jede Borderline Diagnose wirklich „echtes“ Borderline ist – vielmehr glaube ich mittlerweile, dass einige derartiger Diagnosen ganz einfach auf die jeweilige Veranlagungen zurück zu führen sind – nämlich genau dann, wenn die betroffen Person

  • Profil 4/6 hat/ist
  • mehrere Definitionsbereich
  • oder wenige Definitionen, bzw. ein offenes G-Zentrum

hat – weil in letzteren Fall sie sich eben unterschiedlich wahrnimmt, je nachdem, mit wem sie grad unterwegs ist.

Warum ist es – mir – wichtig, zu unterscheiden, ob jemand wirklich Borderline hat – oder eben es aufgrund der Veranlagung so wirkt, als ob?

Was ich in den letzten Jahren eben recherchiert habe ist, dass Borderline in den meisten Fällen vererbt wird – und nicht geheilt werden kann – im Sinne von – das ist jetzt Alles kein Thema mehr, was bisher ein wichtiger Bestandteil des Lebens war.

Wenn es sich aber „nur“ – und das meine ich jetzt nicht in abwertendem Sinne – sondern eher als Lichtblick für jene, die es betrifft – wenn es also „nur“ die Veranlagung ist, dann ist die Chance wesentlich größer, dies wirklich bewusst in den Griff zu bekommen – und ein „normales“ Leben zu führen.

Ich hatte mich fast 50 Jahre „komisch“ gefühlt – ich habe mich jetzt weder geritzt, noch hatte ich eine Eßstörung oder ähnliches – ich hab mich manchmal allerdings blutig gekratzt – und das dann auf irgendwas geschoben – Allergie oder Insektenstiche – oder was auch immer.

Und ich bin eben immer wieder gekippt – vom Denken, was ich ja offen habe und daher von anderen beeinflusst werde – hinunter in die Körperlichkeit meines definierten Kanals zwischen Wurzel- und SakralZentrum – und dann wieder rüber in den Manipulationskanal – und ja, ich merkte es, dass da „etwas nicht stimmt2 😉

Und durch und mit Human Design habe ich mich anders gesehen – einerseits eben meine komplette Veranlagung mal optisch – in Form meines Charts – wahrgenommen – diese dann auch reflektiert – wobei mir eigentlich der Großteil im Rückblick mehrfach bestätigt wurde – und dann begonnen, mich damit zu arrangieren.

Ja – ich kippe auch heute noch – aber ich merke es gleich – und ich kann es „abfangen“ – oder einfach auch zulassen – und ich brauche mich nicht mehr kratzen, um mich zu spüren – ich kann mich selbst auch liebevoll umarmen, wenn es sonst niemand tut.

Ich hoffe, ich konnte es halbwegs rüber bringen, warum mir dieses Thema ein ganz persönliches und spezielles Bedürfnis ist – weil sich ganz viele Menschen selbst helfen könnten, wenn sie wüßten, dass es keine unheilbare Krankheit ist – sondern eben „nur“ die eigene Veranlagung, durch die sich unsere Seele die Basis geschaffen hat, dass wir in dieser Inkarnation genau das erleben und erfahren können, was wir eben wollten.

In diesem Sinne – gestehe es dir zu, dass du vielleicht „nur“ eine besondere Veranlagung ausgefasst hast – und du durch dich selbst eine Chance hast, eine derartige Diagnose doch noch selbst in den Griff zu bekommen, indem du dich intensiver mit deiner Veranlagung beschäftigst – als Ergänzung zu dem, was dir entsprechende kompetente Fachkräfte empfehlen.

BeitragsBild von Gerd Altmann auf Pixabay


2 Gedanken zu “Borderline und/oder Profil 4/6 und Mehrfachsplit

  1. Hallo ChrisTina,

    ich habe eine zeitlang mit einer ganzen Gruppe von Borderlinern intensiv zu tun gehabt, und in einem Buch über Borderliner von Studien gelesen, nach welchen das ganze zwar familiär weitergegeben wird, aber eben nicht vererblich, sondern genauso bei Adoptivkindern usw.
    Es ist also demnach keine vererbliches, sondern ein angelerntes Verhaltensmuster.
    Die Therapieform bei der Gruppe war auch insbesondere eine Verhaltenstherapie:
    Dialektisch-Behaviorale Therapie.

    In dieser Zeit hatte ich durch das Erleben „wie ein Borderliner ist“, die Erkenntnis, dass meine Mutter (Profil 6/2) mindestens Anteile einer Borderliner-Persönlichkeit gezeigt hat, zeitweise sogar sehr extrem, jedoch eigentlich immer so, dass es nur die nächsten Menschen dies als problematisch mitbekommen haben (also v.a. ihre Kinder), und weitere sehr nahe Menschen (ihre Schwestern) sie in ihrer manipulativen Art sogar unterstützt haben, vielleicht weil das ganze Familiensystem dieses Verhalten erlernt hat. Auch meine Oma und meine Uroma waren ihren Kindern gegenüber wohl sehr manipulativ.

    Ich selber habe Profil 4/6. Weder fühlte ich mich jemals als Borderliner, noch hat mir irgendjemand eine entsprechende Diagnose verpasst, ich hatte jedoch stark damit zu tun die Manipulationen meiner Mutter zu erkennen und damit umzugehen, und hatte schon früh das Bedürfnis, andere eben NICHT zu manipulieren, da mir das aufgrund meiner Erfahrung unangenehm war und ist. In der Interaktion mit meiner Mutter ist vom HD her interessant:
    ich habe Tor 26 unbewusst definiert, meine Mutter hat Tor 44 sowohl bewusst als auch unbewusst definiert, wir schließen uns also gegenseitig den Kanal 26-44.

    Liebe Grüße!

    N.

    1. Herzlichen Dank für deine Rückmeldung – sehr interessante Erkenntnisse – vielleicht bin auch nur ich auf diese Thematik so angesprungen, weil ich ja auch eine „untebrrochen Hinbewegung“ aus systemischer Sicht habtte – die ja ähnliche Symptomatiken aufweisen kann – zumindest in Bezug auf Nähe und Distanz – und eben die Manipulation vom Kanal 44-26 😉

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