Ein Human Design Chart lesen – Teil 1 = Typen & unbewusst & Splits

Ich hatte letztens bei einem Chart dazu geschrieben

hej, noch n 4/6 mit Manipulationskanal 44-26 und offenem Emo – willkommen im Club ❤
woow – und 7-31 und 53-42 – wie geil ist das denn – ich bin aber noch zusätzlich „oben ohne“ 😉

und als Antwort kam

viel kann ich jetzt noch nicht damit anfangen was du da gerade sagst 😅

und daraus entstand die Idee zu diesem Beitrag – oder vielleicht werden es auch mehr als dieser eine – schaun ma mal 😉

Vorab = mein Chart – die, die schon länger hier sind, kennen es ja in der Zwischenzeit 😉

Darf ich vorstellen – that’s me = ChrisTina

Und ja, ich erzähls euch aus meiner Sicht – warum? – dazu kommen wir dann bei den Kanälen 😉

Umsetzerin = Generator

Ich habe das 2. Zentrum von unten – in der Mitte – farbig = definiert – also bin ich ein sakraler Typ – wie fast 70 % der Menschheit. Wir haben viel Kraft und LebensEnergie zur Verfügung = wie ein DuracellHaserl = wenn andere (ca. 30 % nicht sakral definierte Typen) schon nicht mehr können, laufen wir noch weiter – und weiter – und weiter.

ABER – nur, wenn auch unser Herz dafür brennt, was wir machen, ansonsten vergeuden wir unser kostbare Kraft und Energie und powern uns unnötig selbst aus.

Dieser unserer Generator springt jetzt nicht nur dann an, wenn der Strom (bei anderen) ausfällt, sondern auch, wenn unser Körper meint – „HELL YEAH, DAS WILL ICH“ – und ja, kann auch echt so ne spontane Stimmung sein – oder auch die Schmetterlinge, die fliegen, wenn frau verliebt ist.

Konkret – ich höre oder sehe oder lese etwas – und da kommt dieses wohlige Kribbeln in meinem Bauch.

Die anderen Typen sind – immer zuerst 64keys und nach dem / die klassische Human Design System Bezeichnung

sakral definierte Typen:

  • UmsetzerInnen / Generator = ca. 36 % der Menschheit
  • SpezialistInnen / manifestierende Generatoren = ca. 32 % der Menschheit

nonsakrale Typen:

  • KoordinatorInnen / Projektor = ca. 22 % der Menschheit
  • InitiatorInnen / Manifestor = ca. 9 % der Menschheit
  • BeobachterInnen / Reflektor = ca. 1 % der Menschheit

Energiemodus

  • UmsetzerInnen / Generator = Befriedigender Einsatz der eigenen Lebens- und Schaffenskraft
  • SpezialistInnen / manifestierende Generatoren = Befriedigender Einsatz der eigenen Lebens- und Schaffenskraft
  • KoordinatorInnen / Projektor = Anerkennung durch erfolgreiche Lenkung von Ressourcen und Energie
  • InitiatorInnen / Manifestor = Effizienter und wirkungsvoller Einsatz von Ressourcen und Energie
  • BeobachterInnen / Reflektor = Wahrnehmung des Einsatzes von kollektiver Energie

Kraftfeld

  • UmsetzerInnen / Generator = offen bis einhüllend
  • SpezialistInnen / manifestierende Generatoren = offen bis einhüllend
  • KoordinatorInnen / Projektor = fokussierend, abfühlend
  • InitiatorInnen / Manifestor = geschlossen und autark
  • BeobachterInnen / Reflektor = unbeteiligt / Teflon

Stimmt – war nicht immer so, dass ich diesen meinen Generator wahrgenommen und zugelassen und ausgelebt hatte – weil – es ist bei mir orange, was bedeutet, er ist

unbewusst definiert

= wie schon der Name sagt, mir nicht bewusst – war mir vor Human Design also nicht bewusst gewesen, dass ich das immer und überall zur Verfügung habe.

Das gilt für alle unbewusst definierten Zentren – auch im klassischen Human Design System – und auch, wenn es dort nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Darum liebe ich 64keys – weil bei uns eben auch die Zentren orange eingefärbt werden, wenn sie entweder überhaupt aus unbewusst definierten Toren entstehen – oder erst, wenn auch die unbewussten Anteile des Kanals gelebt werden.

Du erinnerst dich?

  • Bewusste Persönlichkeit entsteht zum Zeitpunkt der Geburt = blau / schwarz
  • Unbewusstes Design entsteht ca. 88 Sonnentage vor der Geburt = orange / rot

Diese beiden zusammen ergeben unsere Veranlagung und auch unser Chart

  • Durch die jeweiligen Planetenkonstellationen werden Tore definiert
  • Wenn 2 gegenüberliegende Tore definiert sind, bildet sich ein Kanal
  • Wenn ein Kanal definiert ist, werden auch die beiden angrenzenden Zentren definiert

Alles, was weiß bleibt, ist offen = dort sind wir offen für das, was in unserem Umfeld passiert – sowohl in Bezug auf andere Menschen = Interaktionen – als auch durch die jeweiligen Transite, wenn die Planeten weiter wandern. Und dann sind da eben die Anteile, die uns nicht bewusst sind.

Das war eins meiner beiden großen Aha-Erlebnisse, als ich Human Design kennen lernte, dass ich

  • 2 Zentren bewusst definiert habe
  • 4 Zentren unbewusst definiert habe

Hier kommt jetzt noch dazu, dass wir uns eben unserer bewussten Definitionen manchmal bewusst sind, aber nicht unserer unbewussten – aber, sobald wir sie sehen – in unserem Chart – in unserer Körpergrafik – können wir damit arbeiten.

Bei mir kam da jetzt noch etwas dazu – wenn wir uns nur meine bewussten Definitionen anschauen, dann wäre das eigentlich eine typische Koordinator / Projektor – Konstellation – und genau so habe ich mich auch immer gefühlt:

  • kraftlos
  • verloren
  • instabil

Dann sah ich mein Chart – und ich hatte auch einen guten Analytiker, der mir damals erklärte, dass wir die unbewussten Anteile sehr wohl erkennen können – aber eher nur rückblickend betrachtet – und daher begann ich, mir dieser Kraft (ich habe 3 von 4 KraftZentren unbewusst definiert) bewusst zu werden – meine Vergangenheit zu durchforsten, wo diese Motoren schon gewirkt hatten.

Ich entdeckte immer mehr Situationen, in denen die Kraft zu meiner Verfügung stand – ich sie aber sozusagen als selbstverständlich angesehen hatte – sie war eben immer da – irgendwie – aber seit ich meine Veranlagung kenne – und auch damit experimentiert habe – fühle ich mich selbst auch viel kraftvoller – lass ich es zu, dass da manchmal was hoch ploppt, was ich früher immer als „irgendwie komisch“ weg gedrückt hatte.

Das zweite große Thema meines Lebens sind

3 Definitionsbereiche

Ich habe 3 Kanäle = Inselgruppen mit je 2 definierten Zentren = Inseln – die aber mir den anderen Inselgruppen nicht zusammen hängen = ich habe einen im klassischen Human Design so genannten Dreifachsplit. Es gibt Menschen mit

  • keinem Definitionsbereich = BeobachterInnen / Reflektoren
  • einem Definitionsbereich = single definition
  • zwei Definitionsbereichen = split definition
  • drei Definitionsbereichen = triple split
  • vier Definitionsbereichen = quatro split

Mehr ist nicht möglich, weil es ja nur 9 Zentren gibt – allerdings gibt es auch innerhalb der jeweiligen Splits noch Unterschiede, nämlich, wie weit diese Definitionsbereiche auseinander liegen.

Grundsätzlich gilt, dass wir, die wir mehr als einen Definitionsbereich unser eigen nennen, oftmals – oder auch immer wieder – auf der Suche nach jemanden – oder etwas (z.B. Transite) sind, die uns unsere Splits verbinden.

Mein typisches persönliches Beispiel – wenn du dir meine Linie in der Mitte hoch anschaust, dann hab ich WurzelZentrum mit SakralZentrum verbunden – dann das Tor 14 – und oben dann das Selbst mit dem KehlZentrum – und ich merke es immer wieder, wenn ich zu lange niemanden mit einem Tor 2 in meinem Umfeld habe.

Seit einiger Zeit wird die 2 durch die Transite definiert – und ich merke, wie es bei mir viel besser flutscht – viel mehr weiter geht – als wenn die Qualität der 2 fehlt.

Dabei geht es darum, meiner GeneratorKraft eine Richtung zu geben, um mich selbst zu verwirklichen – und ja, es wird dann meist auch von dem Menschen beeinflusst, der mir diesen einen Teil meiner Splits verbindet – in welche Richtung meine Kraft fließt.

Darum begeistert mich aktuell auch der lange Transit im Tor 2 so, weil er durch den Uranus wirkt – und dieser ja an sich für Innovationskraft – und auch Berührbarkeit – steht – also diese Qualitäten in diese seine Definition von Tor 2 mit einbringt.

Was noch wichtig ist zu wissen, ist, dass sich Menschen mit 2 Definitionsbereichen oftmals an jene klammern, die ihnen ihren Split schließen – auch, wenn sie eigentlich schon wissen, dass ihnen diese jeweilige Beziehung doch nicht so gut tut.

Menschen mit 3 oder 4 Definitionsbereichen wollen eher nicht diese permanente Nähe – sondern tauchen lieber immer wieder mal in Menschenmengen ein und genießen die Abwechslung der unterschiedlichen Beeinflussungen und Wahrnehmungen.

Im nächsten Beitrag geht’s weiter

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