Abhängigkeiten aus Sicht der Zentren

Vorweg – meine persönlichen Erfahrungen – und Überlegungen – ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit – und ich möchts auch nicht verallgemeinern – mir gehts einfach darum, diese Thematik wieder mal aus Sicht der Human Design Matrix auf zu arbeiten – für mich – um für mich einiges besser nachvollziehen zu können.

Ich möchte „Abhängigkeiten“ ganz allgemein betrachten – von Alkoholsucht bis zu Hörigkeit anderen Personen gegenüber – wobei ich da schon differenzieren möchte – weil die Abhängigkeit von anderen Personen – bzw. das sich abhängig machen von anderen Menschen hat oftmals mit 2 Definitionsbereichen zu tun.

Sucht generell ist – nach meiner Beobachtung und Erfahrung – speziell das offene MilzZentrum – vor allem dann, wenn man nicht mehr davon los kommt. Und hierher gehört auch die Abhängigkeit von Menschen, die einem einen eventuellen Split schliessen.

2 Definitionsbereiche

Der Unterschied, der einen Unterschied macht, ob jemand 2 oder mehr Definitionsbereiche hat ist, dass Menschen mit 2 Definitionsbereichen oftmals dann ihre/n PartnerIn nicht mehr loslassen wollen – auch, wenn die/der ihr nicht mehr gut tut – also gut tut in unterschiedlichster Art und Weise.

Auch wir, die wir mehr als 2 Definitionsbereiche haben, wissen, wie schön es ist, jemanden um sich zu haben, der uns all unsere Splits schließt – aber wir halten es dann auf Dauer auch nicht aus – so weit die Theorie – und ich kanns aus meinen eigenen Erfahrungen auch bestätigen.

So toll es war mit meinem LetztEheEx – er hatte mir alle Splits geschlossen – auf Dauer hielt ich es/ihn nicht aus – und als er letztendlich eine echte Belastung wurde, musste ich mir Konsequenzen einfallen lassen.

Es gibt ein befreundetes Ehepaar – naja, es gibt mehrere – von denen ich auch die Geburtsdaten habe – aber ich meine jetzt ein ganz spezielles – beide KoordinatorInnen – beide jeweils einen Split = 2 Definitionsbereiche – als er sie betrog und sich scheiden lassen wollte, machte sie Terror und wurde nochmals schwanger – und er blieb und gibt sich den Terror noch weitere Jahr(zehnt)e.

Als ich mal in einem Gespräch erwähnte, dass ich ein Ritual mache, um alles zu verbrennen, was wir nicht mehr brauchen, meinte sie – „darf ich dir meinen Mann mitgeben“. Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen, dass da noch Liebe im Spiel war – oder ist – aber sie kommen nicht von einander los.

Abhängigkeiten ausgehend von den Zentren

WurzelZentrum

Das hat jetzt nicht zwangsläufig den Grund bezüglich Splits = mehrere Definitionsbereiche – weil dieses Zentrum kann nie der Grund für einen Split sein – kann aber – über Umwegen trotzdem einen Split verbinden.

Hier geht es um materiellen Druck – um ExistenzÄngste – um Erdung und Verwurzelung auf dieser unserer Mutter Erde – bzw. bei einem offenen WuzelZentrum darum, dass möglicherweise irgendwie der Halt im Leben fehlt – und wenn dann wer kommt, der dieses WurzelZentrum belebt, kann auch das einer der Gründe für Abhängigkeiten werden.

MilzZentrum

Das Zentrum der körpereigenen Intuition – das, wenn es definiert uns – uns ganz genau sagt, was uns gut tut – und was nicht – wir müssen nur darauf hören. Also ich hab es definiert – und war auch nie wirklich gefeit vor Abhängigkeiten – aber ich kam schneller und auch alleine wieder raus – sobald ich beschloss, dass ich es nicht mehr antun möchte.

Wenn es offen ist, sind wir auch anfälliger für Einflüsterungen von Außen – sowohl in Bezug auf Gesundheit – aber auch allgemeine Dinge, die den Körper betreffen – und da kann es dann auch passieren, dass sich jemand von dem abhängig macht, was jemand Anderer behauptet.

Es ist auch das Zentrum der Ängste – was jetzt bedeutet, je mehr es definiert ist – also je mehr Tore im MilzZentrum definiert sind, desto mehr unterschiedliche Ängste sind auch Thema – und wenn es offen ist, strömen diese Ängste aus der Umwelt rein.

SakralZentrum = Generator

Dies betrifft jetzt die 3 nicht sakralen Typen – sie kommen entweder gar nicht klar mit Menschen, die den Generator definiert haben – oder sie werden süchtig nach dem Kick dieses Zentrums – mit unendlich vielen Abstufung zwischen diesen beiden Extremen.

EmotionalZentrum

Menschen mit definiertem EmotionalZentrum schwimmen und schwingen auf ihrer Welle, die sie seit Geburt an kennen – sie vermissen auch nicht unbedingt etwas, wenn niemand in ihrer Nähe ist, der seine/ihre eigene Welle mit bringt – oder eben auch keine eigene Welle hat.

Bei offenem EmotionalZentrum, hatte ich schon mehrfach erwähnt, ist HarmonieSucht ein großes und immer wieder kehrendes Thema – aber nicht nur – wir können auch in eine Welle eines anderen Menschen, die sich gut anfühlt, hinein kippen und uns darin verlieren.

HerzZentrum = Ego

Menschen mit definiertem EgoZentrum können in eine Art Workaholic kippen – ansonsten sind sie eher nicht anfällig für irgendwelche Süchte und/oder Menschen – wir brauchen niemanden, damit wir uns wertvoll fühlen können – wir wissen, dass wir gut sind in dem, was wir können.

Bei Menschen mit offenem EgoZentrum ist oftmals der Wunsch nach einer starken Hand, die einem sagt, wo es lang geht – oder lang gehen soll – sie suchen jemanden, der sie an der Hand nimmt und irgendwo hin geleitet – wohin ist meist unwichtig, wenn dieses gute Gefühl dabei entsteht.

Ich persönlich hab fest gestellt, dass in meiner Gegenwart oftmals Menschen mit offenem EgoZentrum unbedingt das letzte Wort haben müssen – und solange ich noch etwas drauf sage – oder kommentiere – fühlen sie sich genötigt, weiter zu machen.

G-Zentrum = Selbst

Da geht es jetzt eher darum, sich von der Umwelt abhängig zu machen – wenn man ein offenes Selbst hat – und sich in einer bestimmten Umgebung wohl fühlt – Menschen mit definiertem Selbst können sich in sich selbst verlieren – und da nur schwer wieder heraus finden – sich selbst als Mittelpunkt aller Universen sehen und wahr nehmen.

Ich hatte schon mal von dem Musiker geschrieben, der mir mal erzählte, dass er Songwriter und Singer sei – und damit Karriere machen wolle – und solange ein guter Freund von mir und ich immer in seiner Nähe waren – und beide daran glaubten, dass ers schaffen könnte – ging auch irgendwie alles nett voran.

Dann kam der alte Schulfreund, der ihn eher als übrig gebliebenen Rocker sah, der alte Schlager sang – und innerhalb kürzester Zeit kippte er genau da rein – es war keine Rede mehr von Karriere als Songwriter – nur mehr Covers von alten Schlagern und Rock und Pop-Songs.

Ich empfand damals auch das als eine Art Abhängigkeit – wenn es nicht hinterfragt wird – von der betroffenen Person 😉 Achja – ich vergas zu erwähnen – er hatte in offenes Selbst – und wir andere ein definiertes.

KehlZentrum

Hier geht es um Ausdruck – und um Manifestation und Initiationen – und natürlich auch um Kommunikation – das ist das andere Extrem derer, die ständig reden müssen – egal, ob sie was zu sagen haben oder nicht. So ziemlich jeder irgendwie deplaziert scheinende Kommentar in den sozialen Medien kommt von Menschen mit offenem KehlZentrum – weil sie beweisen müssen, dass sie besser kommunizieren können als andere.

Sie sind es auch oft, welche von einer Karriere als SpeakerIn träumen – was aber nur ein Traum bleibt, solange sie sich nicht dessen bewusst werden, dass sie jetzt nicht aus sich selbst heraus unterschiedlichste Themen ansprechen und so rüber bringen können, wie sie es gerne hätten.

Anders gesagt, Menschen mit definiertem KehlZentrum sprechen oft aus ihrem Selbst heraus – sie reden – oder schreiben – über das, was ihnen wichtig ist – oder das, was sie verstanden haben, wenn die Kehle vom Kopf her definiert wird.

Wenn das KehlZentrum offen ist, hängt es von der Umwelt ab, wie und worüber sie kommunizieren – das bedeutet auch, die Kommunikation kann spontan in ganz unterschiedliche Richtungen kippen und daher auch irgendwie wirr klingen.

AjnaZentrum

Je offener dieses Zentrum, desto mehr will man verstehen – Alles – und – Alle – wie Mensch tickt – warum das Gegenüber gerade jetzt genau das macht, was es macht – und und und – und ja, auch das kann eine Art Sucht werden.

Hier finden wir auch die WeiterbildungJunkies, die eben besser verstehen wollen als Andere.

Wenn das Zentrum offen ist, ist automatisch auch das

KopfZentrum

offen – was ich persönlich ja dann in der Kombination als „oben ohne“ bezeichne – und ich persönlich leibe es mittlerweile – seit ich es weiß, dass es so ist, wie es ist.

Als das noch nicht der Fall war, hab ich den ganzen Schrott der Menschheit mit.gedacht – und hatte immer Alles von Kopfschmerzen bis nachhaltiger Migräne 😉

Denken denken denken – immer und überall – nicht loslassen können – nicht aufhören können – immer weiter denken zu müssen – sich in den eigenen Hirngespinsten verlieren. Ja – auch ein Thema der aktuellen Zeit.

BeitragsBild von anncapictures auf Pixabay


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