Meine definierte Milz und Impfen

Aus gegebenem Anlass 😉

Wobei die aktuellen Diskussionen nur der Auslöser waren, mal drüber nach zu denken. Also es geht nicht nur um das aktuelle Thema – sondern grundsätzlich.

Und ich möchte auch gleich vorweg schicken – ich möchte niemanden dazu aufhetzen, sich nicht impfen zu lassen – aber ich möchte Menschen dazu veranlassen, auf ihr definiertes MilzZentrum zu hören, wenn es denn definiert ist.

Doch beginnen wir noch etwas früher – im Dezember gabs in Österreich die Möglichkeit von MassenTest gegen das aktuelle Problem – mein erster Impuls – nö, mach ich nicht.

Also ich gehe nicht zu MassenTestungen. Jetzt dann im Januar gibts diese wieder – und da lockten sie mich damit, dass ich dann ev. eine Woche früher wieder mal gemütlich im Restaurant sitzen und mich verwöhnen lassen kann – also dachte ich – vom offenen Kopf her – darüber nach, ob ichs mach.

Meine Milz sagte eindeutig – nein – und dann kam auch noch die Meldung eines lieben Freundes, dass es ja noch gar nicht sicher sei, ob die Gastro wirklich vorher aufsperrt – bzw. zu welchen Bedingungen – und wer und wie das überprüft werden kann, ob wer getestet und negativ ist – oder nicht.

Wobei die EntScheidung gegen Massentest – für mich – auch eine logische Komponente hat:

Ich halte mich seit Beginn der Maßnahmen an diese – ich meide soziale Kontakte – treffe mich selten bis nie mit meinen Liebsten – und ich fahre maximal 1x pro Woche einkaufen – natürlich mit Maske und Abstand. Wenn die Gastro offen hatte, gönnte ich mir meist noch einen 2. kulinarischen Besuch, um nicht selbst kochen zu müssen.

Wenn ich Essen gehe, dann in gepflegte SpeiseLokale – keine verrauchten Spelunken – wobei es sowas eh nimma gibt – aber ich könnte auch TranklerTschumbsen schreiben – dass verstehen aber dann vielleicht nicht Alle, die hier mit lesen 😉

Also, wenn ich Essen gehe – alleine oder mit FreundInnen – dann sitze ich / sitzen wir – vorschriftsmäßig an unseren Tisch – mit Abstand zu den anderen Gästen – und geniessen unser Essen. Seit Ausbruch des Virus vermeide ich es sogar, auswärts auf die Toilette zu gehen – man weiß ja nie 😉

Ok – ich war also seit März 2020 keinerlei Ansteckungsgefahr ausgesetzt – hab keinerlei Symptome – und dann gehe ich zur MassenTestung – bei der ich sicher mehr Kontakt zu anderen Menschen habe, als ichs das ganze Jahr vorher hatte?

Mein aktueller ZuStand – ich verzichte auch im Januar 2021.

Jetzt ist das Thema Impfungen akut – weil seit xMas gibts nen ImpfStoff – und meine Milz hatte gar nicht mal überlegt, mich impfen zu lassen – allerdings hab ich grad heute darüber nachgedacht – warum eigentlich nicht?

Mir fiel ein, dass mich im Sommer 2018 eine Wespe in den Kopf gestochen hatte und ich in der Notaufnahme landete – mit dem Ergebnis des Allergietests, dass ich allergisch gegen Wespen bin. Meine Hautärztin meinte sofort – immunisieren – einer meiner ältesten Freunde meinte – unbedingt immunisieren – meine Milz meinte – nie und nimma.

Er erzählte mir dann auch noch – am Anfang bekommst du täglich eine Spritze – danach wird es weniger – und pendelt sich dann auf – alle 2 Wochen einmal – ein – das Ganze über einen Zeitraum von 3 Jahren – also zu dem Zeitpunkt war klar – ich latsch doch nicht ständig zum Arzt – hock mich da rein und warte, dass ich mir irgendwas anderes noch zusätzlich einfange.

Und dann erklärte er mir weiter – ist ja fast wie ne Chemo – also das schlaucht zu Beginn schon sehr heftig – und du bekommst alle Zustände, die du ja jetzt schon kennst – aber nach diesen 3 Jahren bist du dann immun gegen WespenStiche – mein Zusatzgedanke – wenn du nicht schon vorher dran krepiert bist.

Ich suchte nach weiteren Meinungen – und fand 2 weitere – genauso langjährige FreundInnen, die sich immunisieren liessen und es nicht mehr tun würden, weil es ihnen letztendlich nichts geholfen hat – allerdings nicht gegen WespenStiche, sondern gegen Heuschnupfen.

Wie auch immer – mein offener Kopf hatte endlich auch 2 Gegenargumente – und somit ließ ich mich nicht immunisieren. Wobei noch etwas dazu kommt – die Wespe stach mich in den Kopf – und mein Masseur meinte damals – sie scheint eine Lympfbahn erwischt zu haben und es kann sein, dass es dadurch so heftig wurde.

Und es passierte im Garten – ich hatte die Haare offen – und sie verfang sich in diesen und kam nicht mehr frei – also stach sie in ihrer Panik zu. Seither trage ich immer eine Kopfbedeckung – Filzkappen – und lass die Haare hinten raus hängen, wenn sie sich dort verfängt, passiert nix tragisches.

Jetzt haben wir Januar 2021 – mir war seither keine Wespe mehr zu nahe gekommen – obwohl ich weiterhin im Garten werkle – und Bäume fälle – und überhaupt und ausserdem – ich hab allerdings auch den EpiPen auf der Waschmaschine liegen – also sofort greifbar, sobald ich ins Haus komme – wenn es doch passieren sollte.

Und ich hab nach Allem, was ich meinem Körper in den ersten 60 Jahren zugemutet hatte – ihm jetzt nicht auch noch dieser Immunisierung ausgesetzt – die aus heutiger Sicht auch gar nicht näötig war – sollte mich mal wieder eine Wespe stechen, dann jag ich mir meinen EpiPen in den Oberschenkel – und hol mir danach ein neues Rezept dafür – kostet mir und der Gemeinschaft – sicher weniger als eine 3-jährige Immunisierung.

Achja – auch, wenn man die aktuelle Pandemie nicht mit der Grippe vergleichen sollte – warum auch immer – ich hab mich auch noch nie gegen die Grippe impfen lassen – und ich bin auch keine UrlaubsFanatikerin, die in Länder fliegen muss, wo man spezielle Impfungen braucht.

Dann gibt es noch ein Thema – ZeckenImpfung – ich wohne am Waldrand – mit viel Dschungel, in dem sich diese Biester tummeln – ich lebte auch vorher schon in Gegenden mit vielen Zecken – ich hatte mich jahrelang gegen FSME impfen lassen – und dann erwischte mich die Borreliose – trotz ZeckenImpfung – weil genau dagegen hilft sie nicht – also erspar ich mir das auch schon seit geraumer Zeit.

Ich habe jedes Jahr mehrmals Zecken – weil ich arbeite weiterhin im Garten – und rode den Dschungel, in dem die Biester hausen – aber ich leg mich danach in die Badewanne und schau im Spiegel, ob ich irgendwo was sehe – und wenn, dieses Biest sofort ent.ferne.

Trotzdem überseh ich fallweise ein – und wenn dann die bleierne Müdigkeit anfängt – und der rote Rand um die EinstichStelle größer wird, dann hol ich mir meine Antibiotika, die die Borreliose wieder mal bekämpfen – und lebe mein Leben weiter, wie ich es bisher auch schon getan hatte.

Noch was zu Ärzten generell 😉

Mein Vater und mein Großvater erklärten mir immer wieder – im Spital stirbt man(n) – und beide taten es auch. Diese Angst habe ich zwar abgelegt – aber ich geh trotzdem nur in äußersten Notfällen zum Arzt – oder ins Spital.

Ich weiß, dass sie mir helfen können – aber meine definierte Milz – und mein offenes EmotionalZentrum – mögen es nicht, da irgendwo in Warteräumen zu sitzen – weil ich irgendwie schon immer davon ausging, dass ich mir da mehr einfange, als wenn ich die aktuelle Krankheit zu Hause auskuriere – und gar nicht zum Arzt gehe – die meisten Medis, von denen ich weiß, dass sie mir helfen, bekomme ich auch so in der Apo.

2019 gabs ne schwere Grippe – wo sich viele zusätzlich eine LungenEntzündung einfingen – ich hab in den 2 Wochen, wo ich darnieder lag – einmal eine Freundin gebeten, mir einkaufen zu fahren – ansonsten hab ichs zu Hause ausgestanden.

Noch einmal extra dazu geschrieben – ich will niemanden davon abhalten, sich impfen zu lassen – wogegen auch immer – ich habe auch kein Problem mit geimpften Menschen – alle meine HerzensMenschen werden sich impfen lassen – aber das stört mich nicht – und sie stört es nicht, wenns ich nicht tue.

Genau darum geht es mir – ich akzeptiere und toleriere die Meinung anderer – allerdings nur so lange, bis mich wer damit nervt, mich von dem überzeugen zu wollen, woran sie/er glaubt. Also glaub es – oder auch nicht – wenn du ein definiertes MilzZentrum hast, weiß das sehr genau, was gut für dich ist – auch in Zeiten wie diesen.

Bild von Frauke Riether auf Pixabay


Ein Gedanke zu “Meine definierte Milz und Impfen

  1. Schön geschrieben! Ich hab auch eine definiertes Milzzentrum und das weiß, was Impfungen, Ärzte usw. angeht genau was für mich und meine Kinder richtig ist.

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