definiert ist nicht offen

Ich geb’s zu, vielleicht eine etwas verwirrende Überschrift, aber ich wusste nicht, wie ich es besser auf den Punkt bringen kann 😉

Ich schrieb ja schon mal, dass ich immer mehr zu dem Punkt komme, dass ich nur mit Menschen zusammen arbeiten möchte, die ähnlich ticken wie ich – bzw. ähnlich veranlagt sind wie ich.

Und ich hab schon mehrfach fest gestellt, jemand mit nur einem DefinitionsBereich kann eigentlich nur theoretisch mit philosophieren, wie es jemanden mit 2 oder 3 oder 4 Definitionsbereichen geht.

Ausserdem kann jemand, mit (fast) nur bewusst definierten Zentren nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn jemand mehr Zentren unbewusst hat.

Ja – und es kann auch niemand mit definiertem Zentrum nachvollziehen, wie es jemanden geht, die/der dieses Zentrum offen hat – ausser …..

…. ja – genau – außer in einer ZentrenAufstellung. Das ist etwas, was ich bereits vor Jahren „erfunden“ oder auch „entdeckt“ habe.

Ich komme ja aus der klassischen Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger – und hab auch einiges in Bezug auf Organisations- und StrukturAufstellungen gemacht – und so erfand ich dann eben die ZentrenAufstellungen.

Nein – außer mir macht das – meines Wissens nach – niemand – und auch ich hab es jetzt schon länger nicht mehr gemacht, weil ich es immer nur in Zusammenhang mit meinen Tagen der offenen Tür bei mir zu Hause – real & offline – angeboten hatte – ich schreib schon mal darüber:

Also 2020 gabs keine ZentrenAufstellungen – und auch keine Tage der offenen Tür – und es wird noch einige Zeit so weiter laufen – außerdem komm ich so wenigstens in Haus und Garten schneller voran 😉

Worum geht es mir – hier und heute?

Wenn jemand glaubt, dass er irgend etwas besser wissen könnte als ich, was meine Zentren betrifft, der möge seine/ihre Meinung für sich behalten – interessiert mich nicht – schon gar nicht, wenn ich nicht danach gefragt hatte.

Und wenn mir jemand, der ein bestimmtes Zentrum definiert hat, was ich offen habe, sagen will, wie es mir geht, den kann ich leider nicht ernst nehmen – weil die/der weiß das, was sie/er weiß – in den meisten Fällen nur aus LehrBüchern – ich weiß es aus unmittelbarer Erfahrung, wie sich das anfühlt.

Andererseits – wenn ich jemanden treffe, der einen Tipp zu einem offenen Zentrum hat, welches ich definiert habe – dann kann ich ihr/ihm sagen, was ich eben in meinen ZentrenAufstellungen gespürt habe – und was mir meine KundInnen in den letzten Jahren darüber erzählt haben – aber es sind immer Einzelsituationen – das kann jetzt auch nicht auf Jede/n umgelegt werden.

Ich möchte das Ganze etwas relativieren – ja, es gibt Richtlinien in der Arbeit mit der Human Design Matrix – aber jeder Mensch ist ein Individium – und lebt jedes einzelne Tor, jeden Kanal und jedes Zentrum auf ihre/seine individuelle Art und Weise.

Und auch das mit der inneren Autorität – wie viele verlieren sich in der Erforschung von etwas, was irgendwie mal irgendwer fest geschrieben hat – statt auf den eigenen Körper zu hören – zu achten, was er uns sagen will – und auch sagt.

Was nützt es, zu wissen, dass man mit einem definierten EmotionalZentrum auch eine emotionale Autorität hat – wenn man nicht berücksichtigt, dass eventuell auch noch Sakral und Milz definiert sind?

Ja, ich weiß, ich habs schon so oft geschrieben – und auch gesagt – oder was auch immer – und trotzdem gehts bei manchen bei einem Ohr rein – und beim anderen wieder raus.

Ja, hat auch mit den EntWicklungsStufen nach Clare W. Graves zu tun – ist ja grad irgendwie mein HauptThema im anderen Blog – aber es bewahrheitet sich immer wieder – wenn wer in einer Phase fest steckt, wo es darum geht, dass einem irgendwer sagt, was man zu tun hat – dann steckt man da eben fest – und da nutzt dann auch die Kenntnis der eigenen Veranlagung nichts – weil solange jetzt nicht einer derer, die das Sagen haben, genau die für die Person richtigen Worte findet – wird sich nichts ver.ändern.

Was ich in diesem Zusammenhang erkannt habe – ich bin keine KindergartenTante oder Lehrerin, die ihren SchülerInnen täglich erklärt, wie sie sich den Popo auswischen sollen, damit das Höschen nicht schmutzig wird.

Ich arbeite mit erwachsenen und selbstbestimmten Menschen, die wissen, was sie wollen – und nur Anregungen brauchen, wie sie dort hin kommen – ich habe kein Interesse daran, bei irgend wem bei Null zu beginnen in Bezug auf PersönlichkeitsEntWicklung.


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