Der Druck der Wurzel

Letztens ging es um das MilzZentrum – heute geht es um sdas WurzelZentrum – jenes, welches sowohl den materiellen Druck macht, als auch den existentiellen Druck – und/oder – die ExistenzÄngste verstärkt.

Wenn das Zentrum offen ist,

muss es allerdings nicht zwangsläufig das eigene aktuelle Thema sein – es kann auch von deinem Gegenüber kommen. Das ist grad – in Zeiten, wie diesen – ganz wichtig – weil es einiges vom persönlichen Stress nehmen kann, wenn es nicht der eigene Druck ist.

Was kannst du tun, wenns nicht deiner ist?

Einen mentalen Schritt zurück gehen – dich dafür bedanken, dass er an dir vorüber zieht – und/oder dein Gegenüber darauf ansprechen – und – ganz ohne Druck deinerseits – nach LösungsMöglichkeiten suchen – für dein Gegenüber, wenn du FreundIn oder TrainerIn oder Coach bist.

Bei definiertem WurzelZentrum:

Dir immer wieder bewusst machen, dass wir – trotz der aktuellen Situation – noch immer in einer relativ guten und sicheren Zeit leben – und in vielen Staaten auch großteils vom SozialSystem aufgefangen werden.

Ich hab ein definiertes WurzelZentrum und ich weiß, wie stressig das sein kann – weil es war immer mein eigener Druck und Stress – und es hat einiges an persönlicher EntWicklung benötigt, um da halbwegs unbeschadet raus zu kommen.

Bei mir war es jahrzehntelang

mein Thema => Schulden.

Als ich meinen 2.Ex kennen lernte, hatte er kurz zuvor seiner 1. Frau die Wohnung neu eingerichtet – und hat diese Schulden mit in die Ehe gebracht – und ich bemühte mich ganze Zeit, von diesen runter zu kommen, was auf Grund seines kostspieligen Hobby nicht wirklich funktionierte.

Durch den Kauf einer Eigentumswohnung wurden die Schulden natürlich nicht weniger – und das war etwas, was mich Zeit dieser 14jährigen Ehe (16jährige Beziehung) nachhaltig belastete.

Spannend fand ich nach der Scheidung dann allerdings, dass er überall erzählte, seit ich weg bin, habe er viel weniger Ausgaben – was so nicht stimmte – weil er hatte die KreditRückzahlung reduziert – aber schön, wenn Mann sich alles schön zu reden versucht.

Witzigerweise war das Thema Schulden – für mich – sofort vorbei – nachdem ich ausgezogen war – ich kam locker klar mit dem, was ich verdiente – ganz im Gegenteil – letztendlich finanzierte ich die letzten Jahre meiner letzten Ehe ganz allein.

In 3. Ehe kauften wir ein Haus mit (Wald)Grundstück, auf das wir einen endfälligen Yen-Kredit aufnahmen – damals 2001 – irgendwann stellten wir den auch Schweizer Franken um, aber er blieb endfällig.

Nachdem ich bei dieser 3. Scheidung das Haus und den Kredit und sonstige Schulden übernahm, kämpfte ich dann noch weiter mit dieser Endfälligkeit.

2 Jahre nach der Scheidung hielt ich es nicht mehr aus – ich erklärte meiner BankBeraterin, dass mir die WechselKursVerluste schnurzpiepegal seien – und ich den endlich los haben möchte – ich woll(t)e umsteigen auf einen normalen Abstattungskredit.

Ich kündigte alle meine Lebensversicherungen – nicht nur die fondsgebundenen, die für die Rückzahlung vorgesehen waren – schmiss alles in die Kreditrückzahlung rein – und stellte um.

Als ich ein halbes Jahr später wieder mal zu einem Termin erschien meinte sie, ob ich nen neuen Lover hätte, weil ich würde so strahlen und glücklich und zufrieden aussehen – ich erklärte ihr, dass mein Druck bezüglich des endfälligen Kredites einfach abgefallen war – und ich daher keinen Stess mehr damit hattte.

Ich sah jedes Monat, dass die Zahl kleiner wurde – es war nicht mehr ganz so viele „rote Zahlen“ – immerhin kam ich auf ein Drittel der vorherigen Summe runter – das be.frei.te mich ungemein.

Ein Down hatte ich danach noch – das war der Moment, wo alles schief lief und ich nicht mehr die gewerbliche Sozialversicherung bezahlen konnte – damals war klar – ich muss wieder etwas Gravierendes ver.ändern – aber das Haus wollte ich auf gar keinen Fall aufgeben, nachdem ich so darum gekämpft hatte.

Und so suchte ich mir wieder einen unselbständigen Job – und hielt mich mit derartigen über Wasser – bis ich per 1.12.2018 in Pension ging – seither hab ich meine monatlichen Fixkosten gedeckt und es bleibt sogar noch etwas übrig, mit dem ich ab und zu Essen gehen kann.

Ausserdem kommt immer wieder was von meinen sonstigen Aktivitäten dazu – sei es meine Bücher – oder eben mal schnell zwischendurch AffiliateSachen – oder dann hoffentlich bald auch die OnlineKurse.

Letztendlich schaffte ich, das Haus schon 2015 statt 2018 aus zu bezahlen – und seither gehört es endlich wirklich mir. Voriges Jahr mit der Abfertigung hab ich die Heizung neu machen lassen – und demnächst hab ich auch so viel zusammen, dass ich mit dem Umbau beginnen kann.

Ich habe seit meiner Pensionierung wesentlich mehr körperlich gearbeitet als in den Jahr(zehnt)en davor – weil ich hab begonnen, mein GrundStück zu sanieren – den Wald aus zu holzen – und die verwilderte Böschung zu roden.

Aber das war kein Stress – und auch kein finanzieller Druck, dass ich mir niemanden leisten kann – sondern meine bewusste EntScheidung, endlich etwas mehr für mich und meine Kondition zu tun – und so viel selbst zu machen, wie ich kann.

Ausserdem macht es mich schon stolz, wenn ich es schaffe, selbst Bäume zu fällen und diese so zu zerkleinern, dass die einzelnen Teile weiter verwendet werden können – sei es zum Heizen für die Jungs – oder die Äste als Häckselmaterial – der Rest landet auf einem Haufen, der irgendwann von selbst in sich zusammen fallen wird – oder auch nicht 😉

Was ich damit sagen möchte – es gibt immer irgend ein Thema bezüglich WurzelZentrum – auch hier wieder – schau auf die definierten Tore – doch dazu nächstens mehr – weil heut hab ich schon zu viel geschrieben 😉

BeitragsBild von Gerd Altmann auf Pixabay


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