offene und definierte Zentren

Wenn ich beim vorigen Thema bleibe – von wegen – per Definition negativ oder positiv – und heute in Bezug auf die Zentren, dann würde ich das hier mit offen oder definiert umschreiben – ansonsten sind Zentren einfach Zentren.

Vorweg – die Zentren kommen aus der Chakrenlehre – auch, von den Bezeichnungen her – die, die nicht dazu passen, sind MilzZentrum und G-Zentrum – die anderen korrespondieren mit vielen klassischen Chakrenlehre, welche großteils mit 7 Chakren = EnergieZentren arbeiten.

Es gibt auch Lehren, welche mit 9 oder 11 oder noch mehr Chakren arbeiten – von daher – bei der Human Design Matrix gibt es eben 9 – und jedes Zentrum steht für eine Gruppe von Thematiken.

  • Kopf = Geistiges = Denken
  • Ajna = Stirn = Verstehen
  • Kehle = Kommunikation
  • G = göttliches Selbst
  • Herz = Ego = Willenskraft
  • Milz = körpereigene Intuition
  • Sakral = Generator = Kraft
  • Solarplexus = Emotionen
  • Wurzel = Materielles = Erdung

Jedes Zentrum kann entweder offen = weiß sein oder definiert = farbig.

Wenn es farbig ist, ist es auf eine Art, mit den entsprechenden Thematiken um zu gehen, fest gelegt – wenn es weiß ist, ist man bei diesen Themen großteils flexibel – allerdings kommen dann eventuell noch definierte Tore ins Spiel.

Grundsätzlich wird gesagt, dass man bei offenen Zentren oftmals dazu neigt, sich und anderen beweisen zu wollen, dass man in der Bewältigung der entsprechenden Thematiken „besser“ ist als jene, die es definiert haben – wenn dem so ist, kann das zu einer eher negativen Auslebung führen.

Auf der anderen Seite sind offene Zentren dazu prädestiniert, dass man dabei die Befindlichkeiten des Gegenübers wahrnehmen kann, weil man selbst eben nicht festgelegt ist – nicht mit den eigenen Scheuklappen herum läuft – was jetzt wieder einerseits positiv ist – für das offene – und negativ für das definiert – von wegen der Scheuklappen.

Bei definierten Zentren ist dann wieder positiv, dass sie quasi ein Fels in der Brandung sind, weil man eben auf eine gewisse Art festgelegt ist, wie man mit bestimmten Thematiken umgeht.

Hier kommt jetzt noch etwas hinzu – es liegt auch an jeder und  jedem Einzelnen, wie man damit umgeht – nehmen wir das Beispiel meines offenen EmotionalZentrums.

Zeit meines Lebens hatte ich immer wieder mal extreme emotionale Schwankungen – und wusste nicht, woher sie kommen könnten – ich fühlte mich einfach irgendwie komisch – oder – anders – wie auch immer.

2007 lernte ich die  Human Design Matrix kennen und erfuhr – ich habe ein offenes EmotionalZentrum – ich für mich alleine bin absolut cool und nüchtern – und auch meist absolut un.emotional.

Aber

Wenn ich auf jemanden treffe, die/der emotional definiert ist, kommt es vor, dass ich auf deren emotionale Welle aufspringe – und dadurch dann ins Schleudern komme. Auf der anderen Seite ist es so, dass Menschen mit offenem EmotionalZentrum oftmals die Emotionen jener mit definiertem – sogar noch extremer als die selbst – aufnehmen und ausleben.

Dann unterrichtete ich in Maßnahmen mit Langzeitarbeitslosen – und trotzdem passierte es mir immer wieder, dass ich nicht daran dachte, mich rechtzeitig ab zu grenzen – und eben da auch wieder aufsprang auf deren emotionale Befindlichkeiten.

Und dann gab es da immer wieder mal Kollegen – und ja, meist waren es Männer –  in deren Gegenwart ich einfach aggressiv wurde – und nachträglich stellte sich heraus, dass sie definierte EmotionalZentren hatten und haben.

Wobei es ja auch einmal einen gab, wo ich dachte, in ihn verliebt zu sein – und nachdem ich ihn 2 Wochen nicht gesehen hatte – war da nichts mehr – und ich war mal wieder  ratlos – das war übrigens auch noch vor der Human Design Matrix – und ab dem Zeitpunkt war mir klar – es war immer seine Verliebtheit – ich habe nur gedacht, es sei meine.

Genauso war es mit den beiden Malen, wo ich  von meinem vorgesetzten dafür gerügt wurde, weil ich mich nicht beherrschen konnte – wobei ich trotzdem ziemlich harmlos war – aber es übermannte mich einfach – im wahrsten sinne des Wortes – die negativen und fast schon hasserfüllten Emotionen meines Gegenübers.

Mittlerweile tangiert mich derartiges nur mehr peripher – mein engster Freundeskreis sind Menschen, die selbst mit ihren Emotionen umgehen können – und die daher dann auch noch so konzentrierten Hass ausstrahlen, dass er mich förmlich umwirft.

Und falls ich doch mal auf so jemanden treffe – und nicht rechtzeitig ausweichen kann – dann lasse ich dessen oder deren Emotionen einfach um mich rum fliessen – und/oder kanalisiere sie in eine andere Richtung.

Du siehst auch hier –  nichts ist letztendich immer – und/oder für Alle – nur negativ oder nur positiv – es liegt in deinem Ermessen, was du daraus machst – genauso wie es in meinem Ermessen liegt, was ich daraus mache.

2 Gedanken zu “offene und definierte Zentren

  1. So wie ich das mitbekommen habe, kann auch jmd mit einem def Solarplexus, jmd mit nem offen SP beeinflussen und dessen unterdrückten Themen antriggern und leben lassen, ohne das es jetzt die vom Sender sind.

    • Stimmt – es sind immer die, mit dem der „Empfänger“ in Ressonanz geht – müssen nicht immer zwangsläufig die vom „Sender“ sein – aber ich hab in meinen Beispielen eben genau solche erwähnt, wo ich in dem Moment nicht wusste, woher sie kamen – damals. Und es gibt natürlich auch Emotionen, die für mich als Mensch mit offenem EmotionalZentrum ganz angenehm sind 😉 Ich hoffe, ich hab jetzt nicht noch etwas Wesentliches vergessen.

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