offenes Ego & offenes Selbst

Weils grad wieder Thema war – gestern 😉

Eine Fahne im Wind, die sich – immer – dort hin dreht, wo am lautesten gerufen wird – wo am meisten Werbung betrieben wird – wo immer wieder gesagt wird, dass man genau das braucht, was diese Person anbietet.

Das ist ja jetzt so gar nicht meins   – und ich hab auch keine Ambitionen, so werden zu wollen. Ich weiß, dass ich gut bin in dem , was ich tue (definiertes Ego) und ich weiß auch, was ich will – nicht immer, wie ich dort hin komme – aber was mich ausmacht.

Ich kenne meine ethischen und moralischen WerteVorstellungen und habe einen direkten Draht zu meinem UnBewussten – und weiß um dessen Anbindung an dieses eine große Ganze, in welchem wir alle zusammen gehören (definiertes G-Zentrum) – und was ich absolut nicht tun will und werde.

Ich weiß aber auch, dass es menschen gibt, die anders ticken:

  • die zwar in meinem Beisein Dinge versprechen, sie aber vergessen, wenn sie bei der Tür raus gehen (offenes Ego)

oder

  • die , wenn sie in meiner Nähe sind, begeistert sind von meiner Vorstelleung dessen, wie ich diese Person sehe – wenn aber jemand Anderer kommt, der sie anders sieht – sofort auch die eigene Ansicht von sich selbst komplett über den Haufen werfen (offenes G-Zentrum).

und dann gibt es

  • die Menschen, die beide Zentren offen haben, mit denen wird es – für mich – noch schwieriger, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Letztens hatte ich wieder so einen Fall – wenn sie mit mir spricht, ist alles super – sie ist begeistert von den Dingen, die ich mache – will alles und das gleich hier und jetzt – dreht sich real um – und  vergisst von einer Sekunde auf die andere, was wir besprochen haben.

Das ist für mich jetzt noch eine zusätzliche Herausforderung, weil ich gegebene Versprechen  einhalte, so weit es mir irgendwie möglich ist. Ich hab auch schon Versprechen eingehalten, die letztendlich auf meine Gesundheit gingen – einfach, weil ich zu meinem Wort stehe.

Und durch diesen letzten Vorfall habe ich mir eben jetzt gezielt jene Menschen angeschaut, die eben beide Zentren offen haben – und musste fest stellen, dass ich das in der Zwischenzeit sehr gut einschätzen kann.

Also ich schaute mir das Chart der Person an, die der Auslöser war – und dann überlegte ich, wen ich auch so ähnlich einschätzen würde – und von den 11 Personen hatten

  • 9 beide Zentren offen
  • 2 das EgoZentrum definiert, aber das G-Zentrum offen

Ich gestehe, es ist für mich voll spannend, auch mal in dieser Hinsicht hin zu schauen – in Bezug auf Zuverlässigkeit und auch zu wissen, wer man ist.

Das mit dem offenen G-Zentrum hatte ich ja schon mal ausführlich beschrieben in Bezug auf einen ehemaligen angeblichen Freund, der  mit wehenden Fahnen in die Arme seines alten Schulfreundes wechselte – und von gleich auf jetzt dessen Vorstellung vom eigenen Sein annahm.

Damals hatte mich das echt fasziniert – es ging um einen  Künstler, der mir erzählte, wie er sich selbst verwirklichen wollte – und innerhalb einer Woche war alles wieder ganz anders.

Also ich probier auch fallweise was Neues aus – aber eher nicht in derartigen Extremen – und da war es auch offensichtlich, dass es nicht aus ihm heraus geschah – sondern er jeweils das WeltBild seiner selbst lebte, wie die Bezugsperson darüber dachte.

Mein ganz persönlicher Tipp für die Menschen,  die beide Zentren offen haben:

Such dir jemanden, der beide Zentren definiert hat und in dessen Nähe dein Bauchgefühl Purzelbäume schlägt vor Begeisterung – und dann bleib in dessen Nähe, damit du dich wirklich auch selbst verwirklichen kannst.

Wenn du deine Bezugspersonen öfter wechselt, wird sich auch dein SelbstBewusstSein ständig ver.ändern – und du wirst keinerlei Stabilität in deinem Sein finden.

Du solltest dir auch jemanden suchen, der dich positiv beeinflusst – weil du eben in dem, wer du bist, sehr stark von dieser Person abhängig bist – möglicherweise sogar in mehr Thematiken, als dir lieb ist.

Klingt jetzt möglicherweise tragisch – ist es wahrscheinlich auch – ich kann es nicht beurteilen, weil es gottseidank nicht wirklich mein Thema ist – aber beim Durchforsten der Datenbank musste ich feststellen, dass einige meiner KurzZeitLover nach der letzten Scheidung genau das Thema hatten 😉

Der eine stellte sich als Alkoholiker heraus – der nächste war mit über 40 ein absolut abhängiges MamaSöhnchen, der seiner Mama Rechenschaft abliefern musste, wofür er letztens die € 20,– verbraucht hat – und der dritte war mit weit über 40 sexuell noch Jungfrau – und ja, ich gehe davon aus, dass das nicht „normal“ ist.

Sie alle hatten und haben sowohl EgoZentrum, als auch G-Zentrum offen – und möglicherweise bekommen sie nie wirklich etwas „auf die Reihe“ – weil sie sich in den Abhängigkeiten geborgen fühlen – und irgendwann feststellen werden, dass, sobald die Bezugsperson weg fällt, auch das eigene leben zerfällt.

In diesem Sinne – suche dir jemanden, dem oder der du wirklich voll und ganz vertrauen willst und kannst – und lass dich von dieser Person mitnehmen auf einen für dich positiven Weg.

Nein, ich meine nicht mich – ich bin zu alt für so etwas – bzw. habe ich es schon zu oft getan, jemanden mitnehmen zu wollen auf eine für beide erfüllende Reise – ich bin raus aus dem Spiel  😉


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