das göttliche Selbst

G-Zentrum – unser Selbst – oder auch – unser Anteil am großen Ganzen – unsere Identität – unser SelbstBewusstSein – alles, in diese Richtung.

Wenn das Zentrum offen ist, kann es sein, dass man auf der Suche nach sich selbst ist – oder nach jemanden oder etwas, der/die/was einem eine Richtung – oder zumindest Liebe – gibt.

Die Suche kann auch zur Sucht werden, wenn man sich auf dem Weg verliert.

Menschen mit offenem G-Zentrum haben keine stabile Identität – sie richten sich nach ihrem Umfeld – nach jenen, die dieses Zentrum definiert haben – und passen sich denen an – in ihrem SoSein, wie sie eben sind – also die anderen.

Viele der TeilnehmerInnen bei Umschulungsmassnahmen des AMS hatten offene G-Zentren. Vor allem jene,  die auch absolut keine Idee hatten, was sie tun könnten oder sollten.

Und ich hatte mal einen – zumindest dachte ich das damals – Freund, der in der Zeit, wo wir gemeinsam unterwegs waren – geschäftlich – viele Fortschritte auf (s)einen Weg in eine erfolg-&-reiche Zukunft machte.

Nachdem einer seiner alten Freunde auftauchte, änderte er irgendwie von gleich auf jetzt sein Image – und kündigte mir auch die Freundschaft. Er veränderte binnen kürzester Zeit sein ganzes Leben – und passte sich ihm an.

Nein, es war kein großer Verlust – naja, seine Schulden bei mir hat er natürlich auch nicht beglichen – aber mich faszinierte eben dieser komplette Wandel – vom erfolgversprechenden Komponisten und Interpreten eigener tiefsinniger Werke – hin zu einem Abklatsch alter RockLegenden – also wirklich ein gravierender Wechsel seiner Identität.

Bei definiertem Zentrum muss jetzt auch nicht alles stimmen – also ich habe jetzt auch nicht wirklich meine Richtung in meinem Leben – aber ich weiß, wer ich bin – und ich bin mir auch der Anbindung an das göttliche Selbst bewusst.

Ein Gedanke zu “das göttliche Selbst

  1. Liebe Christina,
    vielen Dank für Diesen und auch Deine anderen Beiträge.
    Speziell zum G-Zentrum schreibe ich kurz aus meiner Sicht.
    Ich habe ein komplett offenes G-Zentrum, also auch ohne angehängte Tore.
    So einen Persönlichkeitswandel, wie Du ihn beschreibst, kenne ich jedoch nicht und auch mein Umfeld kennt das nicht von mir. In weniger extremer Weise kenne ich Persönlichkeitswandlungen aber zur Genüge. Egal, mit welchen Personen oder Gruppen ich zusammen bin, passt sich meine Persönlichkeit ein ganzes Stück weit an und ich werde zeitweise ein kleines bisschen ein anderer Mensch. Das hilft mir, andere leichter zu verstehen und sie zu erkennen und hat mir eine sehr ausprägte „Nase“ für ehrliche Menschen gegeben. Mit ehrlich meine ich dabei Menschen, die authentisch und sie selbst sind.
    Und bald bin ich sicher so weit, damit aufzuhören nach meinem eigenen Selbst zu suchen 🙂

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