Zentrenaufstellungen

Ich hatte letztens darüber geschrieben, dass man mit einem definierten Zentrum nicht nachvollziehen kann, wie es jemanden geht, der dieses Zentrum offen hat.

Praktisches Beispiel – mein Wurzelzentrum ist definiert, das meiner Tochter ist offen. Sie spürt also meinen Druck – aber ich wusste nicht, wie es ihr geht.

Da ich aber auch eine systemische Ausbildung habe und auch selbst schon Aufstellungen geleitet habe, kam ich auf die Idee, so eine Kombination von systemischer Aufstellung und Arbeit mit der Human Design Matrix zu kreieren – ich nenne es eben Zentrenaufstellungen.

Der erste Versuch war mit meinem damals besten Freund, der sehr spirituell unterwegs war – und wahrscheinlich auch noch ist.

Ich stellte – bzw. legte meine Zentren und bat ihn, sich in mein Chart zu stellen – er wußte nicht, dass es meins war – und meinte gleich mal – „nö, mach ich nicht, da wird mir ja schon schwummerig, nur vom hinschauen.“

Nach einigem Zuspruch tat er es doch – und dann kam mir noch eine Idee – und ich legte seine Definitionen dazu. Als ich sein definiertes Emotionalzentrum auflegte meinte er, jetzt gehe es ihm irgendwie gleich viel besser.

Ich stand nur da und staunte – jahrelang hatte ich versucht, ihm zu erklären, dass es mir besser gehe – in vielerlei Hinsicht – allein, wenn er nur in meiner Nähe ist – und dann sagt er genau das, was ich immer fühlte.

Er hatte es nicht nachvollziehen können, dass es wirklich so ist – bis er es selbst spürte.

2. Beispiel – bei einer anderen Gelegenheit – in ihrem Beisein – legte ich die definierten Zentren meiner Tochter – und stellte mich selbst in ihr offenes Wurzelzentrum – mir war, als wenn mir jemand meine Beine wegziehen würde – oder sie aus Watte wären.

Ich bat dann auch wieder besagten Freund – ohne vorher meine Eindrücke geschildert zu haben – und er bestätigte mir meinen Eindruck – offenes Wurzelzentrum ist – aus der Sicht eines Menschen mit definiertem Wurzelzentrum – als wenn von der Hüfte abwärts auf einmal alles weg wäre – keine Standkraft – keine Bodenhaftung.

Wir haben das mittlerweile schon mehrfach gemacht – bei Tagen der offenen Tür – bei sonstigen Veranstaltungen wie Walpurgisnacht – immer wieder mit anderen Menschen – und anderen Charts – und es war jedes Mal ein besonderes Erlebnis.

Für heuer habe ich noch keine derartigen Veranstaltungen geplant, aber ab 2020 möchte ich wieder damit loslegen – weil es einfach – speziell für Paare – eine total spannende Sache ist – zwar nicht in den Schuhen des anderen zu wandeln – aber dessen Definitionen zu spüren.

Und ich habe mich vorweg mal nur auf die einzelnen Zentren beschränkt – irgendwie geistert da noch die Idee, auch die Kanäle und Tore mit einzubeziehen – irgendwann dann – in der Zukunft 😉

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