emotionale Befindlichkeiten

Alles ganz easy 😉

Anschliessend an den letzten Beitrag jetzt auch mein Resumée nach fast 3 Monaten ohne nachhaltige äußere Einflüsse auf mein offenes Emotionalzentrum.

Hier ist es ganz spannend, weil ich zwar sehr wohl auch fallweise emotionale Schwankungen habe – vor allem, wenn Gerichtsbeschlüsse einflattern, weil jemand unter meinem Namen Herrenparfums bestellt hat – aber da niemand da ist, der diese noch schürt – weichen die ziemlich rasch dem gewohnten Alltag.

Ich hatte 3 Personen angerufen und ihnen davon erzählt – ich habe einen Blogbeitrag geschrieben – und heute hab ich einen Termin beim Rechtsanwalt. Da geht es weniger um den Einspruch gegen den bedingten Zahlungsbefehl, sondern eher darum, was kann ich machen, sobald wir wissen, wer sich das hat liefern lassen.

Aber dieses sticheln von außen – das Überstülpen von anderen Meinungen -und vor allem der emotionalen Befindlichkeit anderer Menschen – und das vielleicht noch unterschiedlichster Art – das ist einfach weg.

Klar, ich werde auch nicht die nächsten 30 Jahre als Einsiedlerin verbringe – aber für mich ist es grad voll spannend, wie ich re.agiere, wenn ich eben genau in meinen offenen Zentren keiner Beeinflussung ausgesetzt bin.

Worum es mir aktuell grad geht ist, heraus zu finden – was ist meins – und was war eben die permanente Konditionierung von außen. Das ist für mich aktuell die größte Erholung – meine drei offenen Zentren können sich erholen und regenerieren.

Es war zwar nicht beabsichtigt, aber es ist ein toller Nebeneffekt. Wäre ich auf Kur oder in einer Therme hätte ich ja weiterhin die Beeinflussungen anderer – hier in meinem Hexenknusperhäuschen im Himmelreich gibt es eben nur meine beiden Katzen und mich.

Ich fahr einmal pro Woche frühstücken – danach gleich einkaufen – manchmal noch ein zweites Mal einkaufen – und ab und zu verirrt sich der Postler zu mir – über die Weihnachtsfeiertage und Silvester habe ich mich überhaupt eingeigelt und mein Nichtstun genossen.

Ich war ja im Vorjahr bei einer Kartenlegerin – war ein Geburtstagsgeschenk – und die meinte – ich solle meiner Seele mehr Raum geben und darauf hören, was sie braucht – es hat sich dann dazu ausgeweitet, dass ich meinem SoSeinWieIchBin mehr Platz zuerkenne.

Im letzten Arbeitsjahr war ich froh, am Freitag raus zu kommen und übers Wochenende alleine zu sein. Jetzt isses dann umgekehrt – und es macht langsam wieder Spaß, ab und zu raus zu gehen und die unterschiedlichen Emotionen wahr zu nehmen.

Aber noch bin ich froh, danach wieder allein zu Hause sein zu können.

Mir hatten mehrere Analytiker gesagt, dass ich mehr raus sollte – irgendwo in der Stadt ein Geschäft eröffnen oder so – mich immer mit vielen Menschen umgeben. Entweder bin ich doch etwas anders als es scheint, oder ich bin einfach nur schon zu alt und zu müde, um mir das Alles geben zu wollen.

Jetzt genieße ich noch etwas mein Alleinsein – lade nicht nur meine Energiereserven auf – sondern freue mich auch – noch mehr als früher – über meine offenen Zentren – und deren immer stimmiger werdenden Zustand.

Beitragsbild © Pixabay

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