Projektoren / Koordinatoren

Kanal 7-31 = FührungIch erinnere mich an die Anfänge meiner PentaDesign-Ausbildung, wo Andreas etwas sagte, an das ich mich nicht mehr wortwörtlich erinnern kann, aber war irgendwie so in der Art:

Bewusste Koordinatoren, die ihre Veranlagung auch wirklich ausleben, sind ein Traum für Umsetzer, weil sie auf diese eingehen, wahrnehmen und dadurch selbst auch Kraft zurück bekommen können.

Ich war in letzter Ehe mit einem Initiator verheiratet und mir ist klar – geb ich mir nimma – nicht als Partner. Aber ich war irgendwie schon immer neugierig, wie es sich mit einem Koordinator „lebt“ – also dass ich keine Beziehung im klassischen Sinn möchte, steht fest – aber so ab und zu was fürs Herz (und nicht nur fürs Herz) wär schon ganz nett.

Bleiben wir mal bei der Theorie:

Koordinatoren (Projektoren) sind dazu berufen, Umsetzer (Generatoren) und Spezialisten (manifestierende Generatoren) in deren Kraft zu bringen, sie zu coachen und zu begleiten – wenn – ja, wenn sie es schaffen, von ihrem eigenen Egotrip runter zu kommen – wenn sie es können, ihrem Gegenüber zu zu hören, diese wahr zu nehmen und wirklich mit zu fühlen.

Das war jetzt nach meinen Erfahrungen mit einem Initiator (Ego-Manifestor) etwas, wovon ich zu träumen begann – einen Menschen, der mich als das wahr nimmt, was ich bin – kein Mama.Ersatz – keine Projektionen – wo ich ich sein darf – müsste doch grenz.genial sein.

Die erste Koordinatorin, die ich nach meiner Scheidung traf war zwar für einige Zeit meine beste Freundin, aber die verband mir auch alle meine Splits – von daher gönnte ich sie mir länger, als mir letztendlich wirklich gut tat.

Dann traf ich einen männlichen Koordinator, der sich anschickte, mich auf Händen zu tragen, ders allerdings auch nicht schaffte, mir wirklich zu zu hören, oder mich als das wahr zu nehmen, was und wer ich bin.

Und aktuell gibt es wieder einen Mann in meinem Leben, wo ich mich eigentlich wohl fühlen könnte – ja, wenn er mich wirklich so wahrnehmen würde, wie ich bin.

Nein – kein Vorwurf – sie können alle nicht aus ihrer Haut raus. Ich vermute, wie es sich anfühlen könnte, wenn man sich selbst der wichtigste Mensch im Leben ist – weil ich habe es jahrzehntelang nicht gelebt – ich bin selbst grad am Lernen – und möglicherweise brauche ich dazu eben grad diese Koordinatoren, damit sie mir zeigen, was eigentlich meins wär – weil ich befürchte, keiner von ihnen hat auch nur ansatzweise die Chance, in die eigene Berufung zu kommen.

Koordinatoren wären die geborenen Coaches, wenn sie sich selbst nicht zu wichtig nehmen würden – wenn sie wirklich zuhören und ihr Gegenüber sehen.

„Meine“ Koordinatoren der letzten Jahre haben mich nicht mal ansatzweise wahr genommen – geschweige denn war es ihnen wichtig, wie es mir geht – was mich bewegt – sie stülpten alle ihren Glassturz über mich und wunderten sich letztendlich, wenn ich es mir auf Dauer nicht gefallen lies.

Ich weiß, ich bin selbst schuld – weil ich davon ausging, dass Koordinatoren mir wirklich das geben könnten, was ich brauche – ich gebs zu, ich habs nachhaltig gelernt, dass es nicht so ist – und ich werde zukünftig auch die Spezies der Koordinatoren ähnlich großflächig meiden wie die der Initiatoren und Beobachter – also nicht als Menschen, sondern als potentielle PartnerInnen.

Und ja, auch ich schließe von mir auf andere – in meiner bewussten Veranlagung habe ich sehr wohl auch dieses KoordinatorenGen in mir – und ich dachte echt, dass es auch wirklich noch andere Menschen gibt, die ähnlich agieren, wenns um Partnerschaften geht.

Wie soll ich das jetzt beschreiben? Ich habe mich in meiner 2. und 3. Ehe immer hinter meinen jeweiligen Mann gestellt – hab ihm in- und auswendig gekannt bezüglich seiner / deren Befindlichkeiten und Bedürfnisse – und ich hatte doch echt gedacht, dass die Koordinatoren auch so ähnlich ticken – weils mit der Aussage von Andreas zusammen gepasst hätte.

Und dann traf ich immer wieder auf KoordinatorInnen, die so ganz anders waren und sind – die sich permanent und nachhaltig in Szene setzen – die Bedürfnisse und Befindlichkeiten ihres Gegenübers nicht mal ignorieren, sondern nicht mal ansatzweise wahrnehmen woll(t)en – und letztendlich lerne ich jetzt endlich, dass ich nicht auf Wunder hoffen sollte.

Wobei möglicherweise das, was ich immer gelebt hatte, jetzt vielleicht auch gar nicht wirklich das KoordinatorenGen war, sondern einfach meine definierte Umsicht – und wenn die wer nicht hat, ich mir nicht erhoffen darf, dass sie/er auch nur ansatzweise sowas in der Art aus.lebt.

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