offenes Selbst = G-Zentrum

Darüber hatte ich eigentlich noch sehr wenig geschrieben, weil die Menschen, die mir bisher wirklich wichtig waren, immer ein definiertes Selbst hatten – und eher manchmal zu sehr auf das und das EgoZentrum fixiert waren.

Jetzt im Zusammenhang mit Umschulungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose – gewinnt dieses Zentrum grad gewaltig an BeDeutung in meinem Leben – weil eins kann ich schon sagen, die meisten meiner Teilnehmer haben sowohl G-Zentrum, als auch EgoZentrum offen 😉

Naja, eh klar – EgoZentrum = starker Wille – G-Zentrum = das sich selbst bewusst sein

Wenn jemand beides definiert hat, weiß sie/er meist, was sie/er will – und auch, wie sie/er es bekommt – und solche Menschen sind selten arbeitssuchend gemeldet – und wenn, dann hat das irgend einen anderen Grund, an dem man nachhaltig arbeiten kann.

Behaupte ich jetzt – da ich selbst beide Zentren definiert hab – und trotzdem – oder grad deswegen – 2 Jahre arbeitssuchend gemeldet war nach meinem Ausscheiden aus meiner Coachingtätigkeit bei einer Behindertenorganisation.

Andererseits wird mir auch grad klar, warum extrem wenige meiner Teilnehmer nachvollziehen können, warum ich meine „Arbeitslosigkeit“ als bewusste Auszeit bezeichne – ausser einer Teilnehmerin grad in nem Kurs, wo ich eingesprungen war – und – oh Wunder – die hat auch beide Zentren definiert 😉

Ok – zurück zu offen – über das EgoZentrum hab ich ja schon viel geschrieben, weil da habe ich ganz liebe und jahrzehntelange FreundInnen, die mir beide sehr ähnlich sind in den Definitionen – auch im Profil – und trotzdem ganz anders sind – beide haben das EgoZentrum offen – im Gegensatz zu mir.

Aber – wie schon erwähnt – ich kannte bisher wenig Menschen „näher“, die das G-Zentrum offen haben – also ich kenn sicher viele – aber es hat mich bisher nicht wirklich „angesprungen“, dass ich mich intensiver damit beschäftigt hätte. Na dann – das sollten wir hiermit ver.ändern 😉

David Peters beschreibt das Zentrum so genial mit

„G“ steht sowohl für Gravitation als auch für Gott.

und dann zur Ausprägung in Bezug auf die Begrifflichkeit „Gott“:

Als mystisches Zentrum (G für Gott) ist es die Pforte,
durch die dem Individuum
universale Lebensenergie und spirituelle Orientierung zuteil wird.

Heißt für mich jetzt auch – mit offenen G-Zentrum hat man entweder mit Spiritualität nicht wirklich viel am Hut – oder man definiert sich darüber – weil man ständig auf der Suche nach „dem eigenen Selbst“ ist.

Und noch was ist mir in den letzten Wochen bewusst geworden – diese Suche kann sich durchaus auch in Form von echten Süchten manifestieren – und sie kann sich manifestieren, auch, wenn die betroffene Person ein definiertes MilzZentrum hat.

Vielleicht noch als zusätzlicher Ausflug – meine persönliche Erfahrung – Menschen mit definiertem MilzZentrum sind zwar nicht unbedingt weniger suchtgefährdet wie Menschen mit offenem – aber sie haben die körpereigenen „Abwehrstoffe“ – um von vielen Süchten auch wieder los zu kommen – zumindest leichter wie Menschen mit offenem MilzZentrum.

Jetzt kommt in diese Suchtthematik grad eben noch der zusätzliche Aspekt von Ego und Selbst – definiertes MilzZentrum, aber Ego und Selbst offen – bedeutet jetzt für mich – die Suche nach dem Selbst – und das sich ständig minderwertig fühlen durch das offene EgoZentrum kann durchaus stärker wirken als ein definiertes MilzZentrum, was eigentlich diese Sucht in den Griff bekommen könnte.

Das waren jetzt mal meine ganz persönlichen Gedanken zum Thema Sucht in Bezug auf die einzelnen Zentren – wobei ich mir jetzt auch noch anschauen gehe, welche Angst eigentlich bei dem einen definierten MilzZentrum jetzt eigentlich aktiviert ist.

6 Gedanken zu “offenes Selbst = G-Zentrum

  1. Mein G-Zentrum ist offen, und ich war in der Tat immer auf der Suche nach etwas. Obwohl, so einfach läßt sich das auch nicht formulieren. Es ist so, daß ich mit Menschen jeglicher Coleur umgehen kann. Ich kann mich gut auf sie einstellen, und in dem Moment gibt es auch immer irgendwo Gemeinsamkeiten. Aber wenn ich nicht mit diesen Menschen zusammen bin, verbindet uns nicht unbedingt soviel. Es ist wichtig, das zu erkennen, um nicht zu glauben, die oder der sind jetzt die ultimativen Freunde.
    Und eine Sache finde ich noch sehr wichtig, und zwar das Erkennen über den Ort. Schon bevor ich HDS überhaupt kannte, war mir bewußt, daß ein Ort immer für mich damit zu tun hat, ob die Menschen für mich gut sind oder nicht. Wenn ich mich unwohl gefühlt habe, fand ich auch die Leute ganz fürchterlich. Jetzt gelesen zu haben, daß es für das offene G-Zentrum wahr ist, fand ich natürlich sehr interessant. Wieder einmal eine Bestätigung (das hab ich beim HDS sehr häufig, daß es mir bestätigt, was ich irgendwo schon vorher wußte).

    Ich würde jetzt also auch ein wenig vorsichtig mit Pauschalisierungen sein (ich hab Ego allerdings definiert, von daher weiß ich nicht, wie es ist, wenn man Ego und G-Zentrum offen hat), denn an sich ist ein offenes oder definiertes Zentrum nie schlechter als sein Gegenteil. Alles hat auch irgendwo Stärken. Auch wenn man sein persönliches Design für perfekt hält und sich gar nicht vorstellen kann, wie es eben mit offenem G ist, wenn man es definiert hat. Ich halte meins jedenfalls für toll, trotz offenen G-Zentrums. 😉

    LG
    Lu

    • Liebe/r Lu,
      es lag und liegt mir fern, zu pauschalieren – und auch, ob etwas besser oder schlechter sei wie etwas anderes.

      Ich hatte auch geschrieben „Das waren jetzt mal meine ganz persönlichen Gedanken zum Thema Sucht in Bezug auf die einzelnen Zentren“ – und meine Gedanken zu dieser Thematik waren jetzt wirklich – und ausschließlich – auf einen persönlich erlebten aktuellen Anlass bezogen gewesen – wie eigentlich alle Beiträge, welche sich unter „Selbsterkenntnis mit der Human Design Matrix“ finden.

      Das ist mir ganz wichtig, immer und immer wieder fest zu halten – und noch etwas ist mir nicht minder wichtig – ich empfinde mein persönliches Design nicht als perfekt – im Gegenteil – ich empfinde es als absolute Herausforderung – wie jeder andere Mensch sicherlich auch – aber ich hab kein anderes – kanns auch nicht wesentlich ver.ändern – aber ich empfinde die Human Design Matrix als perfektes Werkzeug – um auf zu zeigen, warum was genauso ist, wie es sich darstellt 😉

      LG CTM

  2. Ich bin weiblich 🙂
    Mir war das noch einmal ganz wichtig, das mit der Pauschalisierung anzusprechen. Ich weiß, daß das manchmal anders rüberkommt, als man es eigentlich meint, und es war jetzt auch gar nicht speziell auf den Beitrag ausgerichtet, aber ich nehme mich selbst nicht davon aus, mir ein anderes Design anzusehen und zu denken: Ach Gott, das und das offen ist ja fürchterlich, da hat man bestimmt Probleme. Man kennt es selbst eben nur so, wie man es selbst hat und seine eigenen Handlungen und Reaktionen etc. pp., die Handlungsweisen anderer sind jedoch genauso vielfältig wie HDS.
    So kann ich durchaus sagen, hey, ich habe ein offenes Selbst, bin aber weder suchtgefährdet noch ständig am umhersuchen und nicht wissen, wohin ich soll. War jetzt eigentlich gar nicht böse gemeint, sondern nur als Ergänzung zum Thema 😉 Mal mitsenfen, weil ich mich mit offenem G auskenne … mehr oder weniger – oder besser gesagt, es beobachte.

    Ich bin immer sehr am Austausch interessiert, gerade weil ich in meinem Umfeld niemanden habe, der sich damit beschäftigt (eine Freundin mit offenem Ajna/Kopf hat mich drauf gebracht, aber ist ansonsten leider nicht weiter dran interessiert). Von daher freue ich mich, diesen Blog gefunden zu haben und etwas herumstöbern zu können. Also nichts für ungut.

    LG
    Lu

    • Hallo zusammen

      Ich bin über den Facebook-Thread hier gelandet. Ich find es toll von Dir ChrisTina dieses Thema anzuschneiden. Da ich selbst zwei offene Zentren Ego und Selbst habe möchte auch ich mich hier melden.
      16.04.1966 13:05 in Grosshöchstetten, Schweiz
      – Profil. 6/2
      – unbewusst manifestierender Generator über 20/34 beide unbewussten Mondknoten.
      (Ich entdecke oft erst im Nachhinein den Grund und die Botschaft meiner Handlungen)
      – Das linke Kreuz der Begrenzung.

      Als erstes möchte ich Stellung beziehen zur Aussage

      Zitat: „Naja, eh klar – EgoZentrum = starker Wille – G-Zentrum = das sich selbst bewusst sein“

      Ich empfinde selbst nicht so dass ich keinen starken Willen hätte im Gegenteil aber und dies kommt der Sache wahrscheinlich näher ich habe einen sehr unkonstanten Willen.
      Was will dies nun heissen? Ich kann bei Dingen und Projekten welche eine relativ kurze Laufzeit haben im Bereich bis 2 Wochen enormen Willen an den Tag legen. Meiner Ansicht nach weit höher als andere Menschen. Umgekehrt ist es aber auch so dass ich dann irgendwann meine Kraft erschöpfe und dann ist auch mein Wille weg als wäre er nie da gewesen.

      Im Bezug auf das offene G kann ich das Zitat bestätigen. Ich selbst habe bereits früh diese beschriebene suchtartige spirituelle Suche begonnen. Dabei fühle ich mich allerdings nicht wirklich unglücklich sondern bin enorm dankbar für diese Offenheit, für diese Freiheit auch. Doch wie so üblich erzeugt diese „Haltlosigkeit“ auch Angst.
      Ängste sind es meiner Ansicht nach auch, welche die Entwicklung bremsen und ganz persönlich steuern.
      Ängste sind Regelkreise und als solche nicht per se schlecht doch erfordert es Mut und Vertrauen den Ängsten ins Gesicht zu sehen um sie zu überwinden. Wenn wir so wieder in den Fluss der Liebe (Urkraft des Lebens) kommen, gestatten wir der anderen Energie des Lebens der Bewusstwerdung zu wachsen.
      Durch meine undefiniertheit habe ich ganz viele Sichten auf die Seele und die Spiritualität und auch Religionen gewonnen. Dadurch hat sich über Jahre hinweg doch eine ureigenes Bewusstsein darüber entwickelt wer ich bin.

      Sehr eigenartig und wahrscheinlich auch durch diese Konstellation begünstigt war das Ergebnis einer kinesiologischen Therapie im Bezug auf meine Eifer“sucht“ -symptome welche ich vor Jahren zeigte.
      Auf die Aussage hin „Ich bin wertvoll“ verneinte mein Körper. Mein Verstand wäre nie auf diese Antwort gekommen, der hätte steif und fest behauptet, ja klar bin ich wertvoll. Es war wirklich eigenartig wie ich dies zu spüren schien. Vorgängig war ich nämlich erst bei einem Psychologen gewesen und da spürte ich dass mein messerscharfer Verstand gewieft ausweichen würde wenn es brenzlig wird.

      Generell kann ich das enorme Suchtpotential dieser Konstituion bestätigen. Diesbezüglich wiederum ist eventuell dieser inkonstante Wille ganz willkommen damit ich mich nicht zu sehr in Süchten verliere.

      Liebe Grüsse

      Andy

      • woooow – danke Andy – tolle Ergänzung – und danke auch für deine Offenheit und Ehrlichkeit – was mir daran besonders wichtig ist, ist, diese deine Aussage nochmals hervor zu heben:

        Dabei fühle ich mich allerdings nicht wirklich unglücklich sondern bin enorm dankbar für diese Offenheit, für diese Freiheit auch.

        Das finde ich voll schön – schön für dich, dass du es zulassen und ausleben kannst – ich finde das einfach nur grenz.genial, wenn das wer kann – und ich habs auch bei mir gemerkt, je mehr ich meine offenen Zentren zulasse – und auch auf sie höre – oder fühle – desto mehr fühle ich mich in meiner Mitte.

        Mir persönlich ist es auch wichtig, dass ein offenes oder definiertes Zentrum nicht besser oder schlechter ist als das andere – ich kann allerdings nur immer von meiner Sicht – und aus meinem eigenen Erleben schreiben – und von daher finde ich es voll spannend, mal die Sicht von jemanden zu lesen, der Zentren offen hat, die sowohl meine engsten HDM-Vertrauten als auch ich definiert habe.

        Meine Aussagen in Bezug auf offenes Selbst und offenes Ego – also zu dieser Konstellation – resultierten aus meiner Kurzzeitbeziehung, wodurch ich auf diese meine Vermutungen gekommen war und für mich sind deine Aussagen jetzt eine tolle Bestätigung – und auch Korrektur – zu meinen eigenen Überlegungen.

        Vor allem das mit dem „unkonstanten Willen“ war jetzt eine Aussage, die mir einiges bewusster gemacht hat – nochmals herzlichen Dank dafür.

        Liebe Grüße
        ChrisTina

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