abgeschlossene Zyklen

Kanal 42-53 ReifungNa so direkt hätte man mirs auch nicht präsentieren müssen – wieder mal – das nicht loslassen können und wollen – und das immer und immer wieder versuchen, obs nicht doch irgendwie funktionieren könnte – bis zu dem ZeitPunkt, wo mein MilzZentrum den end.gültigen SchlussStrich zieht.

Grenz.genial – immer und immer wieder – mein Kanal  53/42 –
solange ich nicht weiß, wozu ichs mir mal wieder gebe – eine neue Lernerfahrung bis zur Neige aus zu kosten – komme ich nicht los – wovon auch immer – in letzter Zeit eben auch immer wieder – Männer – Partnerschaften – Beziehungen- nur, wenn ich dann genau den Punkt überschritten habe, dann ist es end.gültig – und oftmals dann doch recht überraschend – für mein Gegenüber.

Weil eigentlich bin ich ja cool und nüchtern – auf Grund meines offenen EmotionalZentrums – aber oftmals hatte ich mich früher eben immer wieder in die Emotionen meines Gegenübers eingeklinkt – unbewusst – und oftmals auch gedacht, dass es meine eigenen sein könnten – aber dazu werd ich noch einen eigenen Beitrag verfassen 🙂 Bleiben wir mal bei den abgeschlossenen Zyklen.

1993 war mir klar, dass meine 2. Ehe „gelaufen war“ – mehr oder weniger – dass da von meiner Seite aus irgendwie „nichts mehr stimmt“ – ich keine wirklich bleibenden Empfindungen meinem Ehemann gegenüber habe – ganz im Gegenteil – mir auswärts Lust auf nicht nur kulinarische Vergnügungen holte – mich letztendlich dann nur mehr auswärts vergnügte.

Ich war aber trotzdem erst 2000 so weit, diese Wohngemeinschaft wirklich zu verlassen – allerdings mit der Option, gleich in eine neue Beziehung zu schlittern – die letztendlich dann nach 7 Jahren auch wieder den Bach runter ging – damals dauerte es auch noch fast ein Jahr, bis ich den end.gültigen SchlussStrich zog.

Mir war zum Zeitpunkt der 3. Scheidung auch klar, dass ich hiermit das Thema aufgearbeitet hatte, bevor ich mich scheiden ließ – ich war und wollte nicht „die Mama“ meines Ehemannes sein – und ich war auch irgendwie froh, endlich wieder allein leben zu können.

Nichtsdestotrotz verliebte ich mich in einen faszinierenden Mann – eigentlich die Ausgeburt all dessen, was ich früher nie wollte – mit einem Lebenswandel, der all dem gegenüber stand, was ich mir von einem potentiellen Partner erträumte. Und der letztendlich auch nichts von mir wollte – außer Freundschaft.

Egal – ich suchte mir eine Alternative, um meine körperlichen Bedürfnisse gelegentlich zu befriedigen – und lebte eigentlich ganz zufrieden in meinem abgeschiedenen Himmelreich – ohne, dass mir etwas Nachhaltiges abgegangen wäre.

Anfang des heurigen Jahres lernte ich dann einen wesentlich jüngeren Mann kennen, der mir vom ersten Augenblick an sagte, dass er mich liebt – was mich eher stutzig machte, als dass ichs geglaubt hätte – und das Ganze dauerte letztendlich auch nur eine Woche – weil er eben nur sein Traumbild einer Partnerin auf mich projizierte – und ich keine Lust drauf hatte, dem entsprechen zu wollen – oder damit identifiziert zu werden.

Naja, dann traf ich „ihn“ – der Traum aller Mütter – möglicherweise auch meiner 😉

Er kann kochen – er ist handwerklich geschickt – er sieht Arbeit und macht sie – hat meinen Garten zu kultivieren begonnen – mir das Dach abgeräumt – das Bad neu ausgemalt – und trotzdem …..

Alle werden mich für ver.rückt erklären, wenn ich mir so nen Traum von einem Mann „entgehen“ lasse – aber ich durfte in diesen 3 Monaten einige elementare Dinge erkennen:

My home is my castle …..

…. und wirklich nur meins – ich möchte hier nie wieder – dauernd – nicht mal regelmäßig – einen Menschen um mich haben, der glaubt, hier irgendwann mit mir leben zu können.

Ich brauch meinen Freiraum …..

….. alleine das Wissen, dass jemand auf mich wartet versetzt mich in Stress. Ich hab 4 Jahre allein gelebt – und ich möchte nie wieder auf jemand anderen Rücksicht nehmen (müssen) – was mich gleich zur 3. Feststellung bringt …..

Ich kann mich in einer Partnerschaft nicht wirklich ent.falten und aus.leben ….

….. diesmal hab ichs bewusst versucht – aber ich kippe immer in das alte Muster, dass ich mich selbst zurück nehme, weil ich mein Gegenüber nicht verletzen und/oder ent.täuschen möchte – und mache mich dadurch selbst fertig.

Dies resultiert jetzt sicher noch immer aus dem offenen Emotionalzentrum. Ich dachte, ich hätte es endlich „im Griff“ – aber scheinbar wars ein Irrtum – zumindest, wenns um Beziehung und Partnerschaft geht – da ist etwas noch viel tiefer und unbewusster, was meine Bemühungen, ich selbst zu bleiben – nachhaltig und immer wieder boykottiert.

Für mich sind Gemeinsamkeiten wichtiger als der geilste Sex …..

….. ich hab „nur“ das Tor 59 definiert – und auch, wenn mir jemand den Kanal der Feinfühligkeit elektromagnetisch schließt – und ich dadurch auch sexuelle Höhenflüge erleben durfte, die ich nie vermutet hätte, dass sie möglich sind – es ist mir persönlich schlichtweg zu wenig – nicht mal in Kombination mit Kochen und Handwerks- und Gartenarbeit.

Ich brauch die geistigen Höhenflüge viel mehr als sexuelle. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, weil das, was ich mit und durch ihn erleben durfte, hatte ich vorher noch nie erlebt. Es war wunderschön und befriedigend – aber

  • ich brauche die mentale Herausforderung – das gemeinsame Hirnwixen – das Spinnen von gemeinsamen neuen Ideen – auch, wenn wir sie letztendlich nicht manifestieren und realisieren.
  • ich genieße Intimität – auch ganz ohne sexuelle Aktivitäten – für mich ist es befriedigender, wenn sich jemand in einem Gespräch öffnet und mich an ihrem/seinem Leben teilhaben lässt, als dass ich zum Orgasmus komme – von daher bleibe ich beim Coaching und verzichte auf Partnerschaft.
  • ich brauche stundenlange Diskussionen über Gott und die Welt – und vor allem über die Human Design Matrix und all die anderen Dinge, die mich wirklich interessieren – und die mein Leben bereichern.
  • ich brauche meine Freunde um mich – und die gemeinsamen Rituale – ein Mensch als absoluter Bezugspunkt ist mir zu wenig – resultiert sicherlich aus meinem Dreifachsplit, wo ich bisher nicht wirklich verstanden hatte, wie sich das wirklich äußert.

Von daher – hier mein aufrichtiger und offizieller Dank an jenen Mann, der mir die letzten 3 Monate meines Lebens versüßt hatte – ich habe wieder viel gelernt – über mich – über die Human Design Matrix – und darüber, was ich wirklich brauche.

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2 Kommentare zu „abgeschlossene Zyklen

    1. Naja, so richtig ausgestiegen bin ich nicht wirklich – aber wir sind grad dabei, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden – ich nehme mir meine Freiräume – hab offiziell die „Beziehung/Partnerschaft“ für mich umdefiniert auf – wir sind Freunde, die fallweise ne Nacht zusammen verbringen – und schaut recht gut aus, dass ich dadurch meine „Probleme“ mit der Begrifflichkeit „Partnerschaft“ ganz gut im Griff hab.

      Ich mag ihn noch immer – bin gern mit ihm zusammen – aber mich schreckt(e) einfach „Partnerschaft“ ohne wirklich gemeinsame Interessen – und auch das zusammen leben sollen/wollen/müssen.

      Wenn er mir meine unbedingt benötigten Freiräume lässt, verbringe ich gerne immer wieder Zeit mit ihm – und sexuell ausschliesslich mit ihm 🙂

      Ja, ich weiß, wir haben wahrscheinlich eine innigere „Beziehung“ als viele „Paare“, die schon ewig nebeneinander her leben – aber was solls – ich bin da etwas eigen mit „Partnerschaft“ – und was ich mir darunter vorstellen würde.

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