Tor 7 Linie 4 = Thronverzicht

Kanal 7-31 = FührungOhoh – welch Erkennntnisse am frühen Morgen 🙂

Ich hab ja – bewusst – das Tor 7 mit der Linie 4 definiert – noch dazu von Uranus in den Fall getriggert, d.h. lebe es in der eher negativen Ausprägung – dazu sagt die MMI-Software:

Thronverzicht:

Die Bereitschaft, das Urteil der Menschen und/oder der gesetzlichen Bestimmungen zu akzeptieren.

In der „negativen“ Ausprägung:

Jemand, der durch eine überwältigende Opposition zwangsweise der Macht enthoben werden muss. Die Weigerung des Selbst, das Urteil anderer zu akzeptieren.

Und in der PentaDesign-Variante bedeutet es:

Der Sesselkleber, der sich weigert, Führung und Macht abzugeben und das Urteil anderer Menschen zu akzeptieren.

Beim letzten Aufbaumodul von PentaDesign meinte Andreas auch – „Na klar, du hast es ja in den Fall getriggert, von daher eher das bockige Kind, denn sonst was“ 😉 Und vor Kurzem wurde es mir in einer Art gespiegelt, dass es wie ein Wink mit dem Zaunpfahl war, da jetzt nochmals bewusst und gezielt drauf hin zu schauen.

Mein ganzes Leben war und ist geprägt davon, dass ich immer wieder auf Menschen traf, denen ich vertraut hatte, die ich teilweise auch bewunderte – und die mich letztendlich ent.täuschten – meist hielt ich aber trotzdem noch lange an den jeweiligen Beziehungen und/oder Freundschaften fest.

Immer wieder hoffte ich, dass  es doch noch „besser würde“ – in meiner Sinn vom Verständnis dessen, worum es gerade ging – d.h. in einer Firma zu kündigen, war nicht weniger „schwer“ für mich, als mich scheiden zu lassen.

Ja, ich weiß, trotzdem bin ich 3x geschieden – und hab noch viel öfter die Firma gewechselt – aber rückblickend gesehen, hab ich trotzdem immer übertrieben lange mich an die Hoffnung geklammert, dass sich an der Situation etwas ändern würde – was nicht von mir aus gehen muss.

Ich würd viel lieber am Sessel kleben – das stimmt schon – wobei ich mir aber „das bockige Kind“ nie zugestanden hatte, aus zu leben – von daher musste ich  es jetzt konzentriert im Außen erleben.

  • Was bedeutet das jetzt aber für mich persönlich?
  • Wie kann ich mit diesem Tor 7 in der Linie 4 umgehen?

Ich hab mir jetzt grad meine PentaDesign-Unterlagen nochmals angeschaut – da steht zum ganzen Kanal 7-31 auch noch:

Oft sind Sie vielleicht nicht der formale Führer, aber wenn Sie ein Gebiet gemeistert haben, werden Sie immer Wirkung und Einfluss entfalten können.

Finde ich jetzt voll witzig, weil ich seit einiger Zeit wieder in meine Rolle als Thekla verfalle – und eben aus dem Hintergrund heraus beginne, Fäden zu spinnen, um mein Netz(werk) aus zu bauen.

Und noch eine Aussage hat mich sehr angesprochen:

Sie besitzen die natürliche Gabe, eine zukunftsweisende Wirkung auf das Kollektiv zu haben. Dabei geht es nicht um die Befriedigung individueller Machtansprüche, sondern darum, dem Kollektiv diese Gabe dienend zur Verfügung zu stellen.

Also das gefällt mir jetzt voll gut – schade, dass ichs bisher nicht so richtig gelesen hatte – ja – das passt perfekt.

Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Diskussionen mit Werbe-Menschen, die mir predig(t)en, dass ich bei meinen Seiten und Blogs nicht Werbung für andere machen solle und dürfe – und das fühlte sich für mich nie stimmig an – es krampfte mir immer alles zusammen, wenn ich mir vorstellte, dass ich Dinge, von denen ich begeistert bin – nicht einfach öffentlich empfehlen soll(t)e.

Dieser Satz bestätigt mich jetzt darin, dass das, was mir mein Bauchgefühl schon immer geraten hatte, auch wirklich ausleben sollte – ja, sogar muss – ich bin nicht ich, wenn ich nicht als Thekla meine Fäden spinnen – und genau jene Menschen pushen darf, bei denen ich das Bedürfnis habe, mithelfen zu können, ihre Vision mehr zu publizieren.

Für mich ist es aber auch nicht stimmig – irgendwo vorne zu stehen – und mich in Szene zu setzen – da mischt dann mein definiertes Ego auch noch mit – ich brauch mich nicht beweisen – ich weiß, dass ich gut bin – zumindest in den Dingen, wo ich wirklich weiß, wovon ich spreche – bei den anderen lass ichs eh bleiben.

Aber da ist dann auch oftmals wieder die EntTäuschung, wenn Menschen, die mir wichtig sind, mich nicht in Entscheidungsprozesse einbinden, wo ich sehr wohl ein gewichtiges Wort mitreden könnte – und ev. auch wollte – bzw. wo mir vom ersten Moment an bewusst ist, dass es so, wie sie sichs vorstellen, nicht funktionieren wird.

Das tut mir fast körperlich weh – da krampft sich bei mir alles zusammen – klemmen sich Nerven ein, wo keine äusseren Ursachen vorhanden waren. Wenn ich merke, dass ich übergangen werde bei Dingen, die ich kommuniziert hatte, dass ich sie gerne übernehmen würde – dann mache ich zu – und verkrampfe mich in meinem Schneckenhaus.

Dann verzichte ich auch auf Almosen und Krümelchen, die mir als Wiedergutmachung zugeworfen werden. Wenn ich mir bewusst bin, dass ich „ein Gebiet gemeistert habe“ und eben „auf einem bestimmten Gebiet Meisterin bin“ und ich werde dann von jemanden übergangen, der sich durch ein offenes Egozentrum beweisen muss, dann werde ich sehr wohl zum bockigen Kind – und suche mir meine eigene Sandkiste, in der ich mit Gleichgesinnten spielen kann 🙂

Und noch etwas habe ich grad gefunden – nämlich das Oppositionstor, welches mir dabei hilft, die 7.4 zu transformieren und trotzdem in einer für mich erträglichen Art zu leben – weil weder Sesselkleber noch bockiges Kind ist jetzt was, worauf ich stolz sein möchte 🙂

Tor 13 in der Linie 4 = Ermüdung

Offenheit, die zu Erschöpfung und Ermüdung führt

Die Verwundbarkeit, die durch übertriebene Offenheit entsteht und einen radikalen und oft unverständlichen Rückzug zur Folge hat.

Nicht umsonst wohne ich anscheinend am Ende einer Sackgasse – hier ist meine Zuflucht in absolute Ruhe und Geborgenheit – eingebettet in den Schoss der Natur – mit meinen beiden Katzen, die diese Ruhe und Stille noch verstärken.

Von daher muss ich sagen – paaaasst 😉

Aber zurück zum Thronverzicht – das hab ich schon auch immer wieder erlebt – grad in Seminaren – wenn ich irgendwo gebeten wurde, einen Teil von etwas zu übernehmen – dann brauch(t)e ich klare Vorgaben – weil dann bin ich nicht die, die die Führung an sich reißt, sondern als Co agiert.

Das war mir damals schon bei der NLP-Ausbildung aufgefallen, beim Trainer, damals meinte Roman dann, dass ich zu wenig auf die TeilnehmerInnen geachtet hätte, während ich „draussen sass“ – nur für mich war das jetzt kein Auftrag, mich in Szene zu setzen, sondern eben, mir das Ganze aus einer anderen Perspektive an zu schauen.

Genauso jetzt bei „Schnupperstunden“ für ein Schulungsinstitut – ich sollte Teile des Inhaltes eigenverantwortlich übernehmen – aber ich hatte nicht einmal Unterlagen, worum es geht und was unterrichtet wird – also so gehts nicht – da steig ich aus – das ist nicht meins.

Bei meinen Seminaren im Wifi war und ist es immer klar, worums geht – da gibt es Unterlagen – bzw. bin ich angehalten, eigene zu erstellen – aber ich weiß vorweg schon, was die gewünschten Inhalte sein sollen – ich kann mich auf etwas einstellen.

Heißt jetzt für mich nicht, dass ich nach „Schema F“ arbeite – ich bin flexibel genug, mich auf die jeweilige Gruppe ein zu stellen – aber ich möchte vorbereitet sein – ich brauch eine Grundlage, auf der ich aufbauen kann – bzw. von der ich zehren kann 🙂

Jetzt in der Maßnahme, zu der ich zwangsverpflichtet war, wars umgekehrt – oder auch nicht – ich hab mir „meine Gruppe“ geschaffen – da habe ich mein Netz gesponnen und mirs gemütlich gemacht – auch, wenn wir da „externe“ Trainer hatten – aber die sah ich jetzt nie wirklich als „meine Lehrer“ oder „meine Auftraggeber“ – von daher hatte ich nie den – unbewussten – Eindruck, mich vor zu drängen oder mich ein zu mischen.

Und ab dem Moment als zwei Gruppen zusammengelegt wurden, war mein Spiel aus – game over – ich hab mich zurück gezogen und ausgeklinkt – auch von aussen nachvollziehbar – weil es fiel einigen auf, dass ich „anders“ bin – für mich war ab dem Moment „mein Spiel“ vorbei, als sich die Grundlagen generell veränderten – ich verzichte auf den Thron zugunsten derer, die ein offenes EgoZentrum haben – und sich deshalb beweisen müssen.

Stimmt – so werde ich nie zu etwas kommen – weil wenn ich immer denen den Vortritt lasse, die sichs beweisen müssen, dann bleibe ich meist auf der Strecke – weil schließlich haben 70 % der Menschheit dieses Zentrum offen – aber anders würd ichs nicht wollen.

Ich bin zur Zusammenarbeit geschaffen – ich wäre auch geschaffen, eine Gruppe zu führen – aber nur, wenn ich von ihr den Auftrag bekomme. Das kann ich in meinen Wifi-Seminaren ausleben – das konnte ich zB auch nie in AMS-Seminaren, weil dort kamen die TeilnehmerInnen nie freiwillig.

Ja, ich hab mich jetzt gespielt in einer AMS-Maßnahme – aber nicht als Trainerin, sondern als Teilnehmerin – ich hab mirs aus der anderen Perspektive angeschaut – und ich hab einige wichtige Erfahrungen gesammelt – Erfahrungen, die mir als Trainerin behilflich sein könnten – wenn ich denn jemals noch AMS-Maßnahmen übernehmen wollen würde 🙂

Für mich hat sich in den letzten Wochen allerdings so richtig heraus kristallisiert – ich möchte nur mehr mit Menschen zusammen arbeiten, die wirklich etwas verändern wollen – oder eben, etwas lernen wollen.

Diese Zwangsbeglückungen sind mir ein Greuel – sowohl als Teilnehmerin, als auch als Trainerin. Es zeugt nicht wirklich von Achtung und Respekt vor den Menschen, sie in etwas zu pferchen, was niemand will und niemand braucht, nur, um irgendwelche Zahlen zu schönen.

Ich freue mich auf die Zeiten, wo ich wirklich nur mehr mit den Menschen zusammen arbeiten kann und darf, die das, was ich ihnen geben kann, zu schätzen wissen – die mich frei.willig um Rat bitten, wenn sie welchen brauchen – oder eben auf ein Seminar kommen, welches sie selbst bezahlen – allerdings auch ohne sich von mir abhängig zu machen.

Denn das habe ich jetzt auch wieder mal erleben dürfen – eine bedingungslose freiwillige Abhängigkeit – das ist auch nicht meins – ich brauche keinen „Sklaven“, der willig hinter mir her trottet und alles tut, was ich ihm sage – wenn ich jemals wieder eine Beziehung eingehe, dann mit einem „richtigen Mann“ an meiner Seite – ansonsten verzichte ich auch hier gerne auf den Thron 🙂

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