offenes EgoZentrum ;-)

Wieder mal – aus gegebenem Anlass – zum wiederholten Male *lach*

Gleich vorweg – meins ist definiert – und seit meinem Chiron.Return am 1.3.2008 noch viel mehr wie vorher – konkret, ich hab jetzt nicht nur Tor 26 definiert und mit Tor 44 verbunden, sondern auch die Thematiken vom Tor 40 – verbunden mit 37  😉

Ich hatte am 1.3.2008 meinen Chiron-Return und ziemlich genau zu dieser Zeit sind mir auch 2 von 3 Männern ins Haus geflattert, die genau diesen Kanal 37-40 definiert haben – sozusagen als Studienobjekte *lach*.

Aber diesen Kanal werd ich zu einem späteren Zeitpunkt behandeln, da bin ich noch nicht ganz klar, wie der mein Leben seither konkret beeinflusst – dass er immer und immer wieder Thema war und ist, so weit bin ich schon mal *ggggg*

Ok – EgoZentrum

Ich bin ja jetzt seit 6 Wochen in einer „Umschulung“, wo ich genau das lerne, was ich vorher 13 Jahre unterrichtet hatte – aber ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion, wie sinnvoll das sein könnte, vom Zaun brechen, sondern nur das Umfeld schildern.

Der Großteil der Teilnehmer dieser Umschulung ist dort genauso freiwillig, wie ich – nämlich konkret, wenn wir dort nicht hingehen, bekommen wir keine Unterstützung – vorläufig für 6 Wochen – und letztendlich dann für länger – also haben wir uns freiwillig aufgerafft, 8 Wochen in und an einem Ort ab zu sitzen, der eine tägliche Autofahrt von mindestens einer halben Stunde (in jede Richtung) beansprucht – wohlgemerkt – freiwillig 🙂

Ok – dem entsprechend war zu Beginn natürlich auch der Unmut wesentlich grösser denn irgendwas erfreuliches – aber wenn ich schon dort bin – und noch dazu Profil 4/6 hab – lt. HDS „opportunistisches Rollenvorbild“ – mach ich halt das (für mich) Beste draus.

Ich nutze die Chance für Studien – konkret schau ich mir gruppendynamische Prozesse genauer an – ich bin zwar ganz normale Teilnehmerin in der Maßnahme, aber mich kann niemand zwingen, nicht „meins“ draus zu machen.

Dies war auch der Grund, warum ich ziemlich bald schon die Prädikate „Kursmami“ und „Pausenclown“ erhielt, weil ich mir einfach den Spaß machte, es nicht allzu ernst werden zu lassen. Mittlerweile gabs vom Trainerteam auch schon Feedback, dass wir irgendwie der erste Kurs seien, wo es richtige Gruppenbildung und Zusammenarbeit gibt – naja, gab 😉

Ok – hefte ich mir mal auf meine Fahnen, weil ich – aus der Gruppe heraus – diese irgendwie „zusammen geschweisst“ hatte – durch Spaß und Jux und Tollerei – und immer ein Scherzchen auf den Lippen – und eben alle unterhalten.

Vorigen Montag wurden wir mit einer anderen Gruppe zusammen gelegt, weil es in beiden Gruppen schon „Ausfälle“ gegeben hatte – und es auch als Großgruppe für die Trainer grad noch überschaubar ist – und – was soll ich sagen – auf einmal ist alles ganz anders – also – ganz ehrlich – mich persönlich überrascht es jetzt nicht unbedingt *zugeb*.

Hat natürlich auch – aber nicht nur – mit den EgoZentren zu tun – aber bleiben wir mal bei „meiner“ Gruppe, weil von denen habe ich die Geburtsdaten – und mir auch die Charts angeschaut.

Und ein konkretes Beispiel – am Montag wurde uns mitgeteilt, wenn jemand am Donnerstag Nachmittag 4 Stunden auf eine Weiterbildungsmesse in einer Stadt gehen würde, die zwischen unseren Heimatorten und dem Kursort liegt, dann bräuchten wir Vormittags nicht zum Kurs erscheinen.

Ich sagte spontan zu – und einige andere zeigten auch Interesse. Einer meinte – wenn alle dort hin kämen, würd er in den Kurs fahren – und 2 Tage später gab es letztendlich nur mehr 3 Personen, die dabei blieben, zu dieser Veranstaltung zu fahren.

Schwenk – Menschen mit offenem EgoZentrum fühlen sich oft weniger wert.voll – oder auch oft wert.los – und glauben, sich und anderen beweisen zu müssen, dass sie sich jetzt von niemanden nix einreden lassen – oder auch sich nichts aufzwingen lassen.

Ich weiß, dass ich gut bin, ich brauchs mir nicht immer wieder beweisen. Und wenn ich die Wahl hab, eineinhalb Stunden unterwegs zu sein, um 4 Stunden in einem viel zu kleinen stickigen Raum mit der einzigen Trainerin zu verbringen, die eigentlich niemand mag – oder (weniger als) 4 Stunden in einer Veranstaltungshalle – mit vielen interessanten Menschen und Vorträgen – und kostenlosen Brötchen und Getränken – und den TrainerInnen, die wirklich beliebt sind – also für mich stellte sich die Frage nicht, was ich bevorzuge.

Letztendlich wars ein echt toller Nachmittag – und wir waren zu Dritt – von den Teilnehmern her – und es waren die aus unserer Gruppe, von denen ich weiß, dass auch sie ein definiertes EgoZentrum haben – wir mussten niemanden nichts beweisen und konnten einfach das tun, was von allen Standpunkten aus die angenehmere Alternative an diesem Tag war 🙂

Ich hab mich mit vielen Menschen unterhalten, 2 liebe FreundInnen wieder getroffen, neue interessante Personen kennen gelernt, mir ein paar ganz legga garnierte Brötchen zu Gemüte geführt, während die beiden Jungs großteils draussen an der Theke standen und tratschten und Kaffee tranken und sichs auch gut gehen liessen.

Alle aus unserer Gruppe, die ein offenes EgoZentrum ihr eigen nennen, sassen statt dessen 4 Stunden vormittags im Kurs und haben sich (wahrscheinlich) über die Trainerin geärgert, die sie wie Kindergartenkinder behandelt und ihnen verbietet, aufs Klo zu gehen ausserhalb der Pausen 😉

Doch noch etwas zur Gruppenbildung – weiß ich jetzt (noch) nicht, ob das auch primär mit den (nicht)=Definitionen der EgoZentren zu tun hat – aber ich könnts mir durchaus vorstellen. In unserer Gruppe war ich meist die einzige Frau – im Kreise von bis zu 9 Männern – die beiden anderen Frauen waren oft krank, eine ist jetzt ganz weg.

In der anderen Gruppe gibt es 4 Frauen – 2 durchaus ansehnliche – und alle jünger als ich – so als Bestandsaufnahme.

Jetzt wurden wir vorigen Montag „zusammen gelegt“ – also unsere beiden Gruppen – von daher war auch die Sitzaufteilung nicht mehr so, wie sonst üblich. Ich kam wieder mal überpünktlich, also 2 Minuten zu spät und fand keinen Platz mehr in der Runde „meiner“ Männer.

Ich gebs zu, am Montag dachte ich mir noch nichts dabei – am Dienstag hatten auch schon alle ihre Plätze eingenommen als ich kam – aber ich sass auf „unserer“ Seite, allerdings ganz unten im Eck – hab mich dann etwas zurück gelehnt und neu beobachtet.

An dem Tag gabs auch den ersten Fauxpas – dass mir einer „unserer“ Jungs mitteilte, dass er „jetzt schon con mir ent.täuscht sei, dass ich die Übung so absolut falsch verstanden hätte“ – es war ihm ein Bedürfnis, das vor der Großgruppe zu tun – sicher unbewusst – aber er hatte sich in Szene gesetzt – natürlich mit offenem EgoZentrum – und ich lehnte mich noch mehr zurück und wartete auf das Ende des Tages – wo sich dann raus stellte, dass ich die einzige war, die die Übung richtig gemacht hatte – naja, hat dann keiner mehr der Mühe wert gefunden, zu kommentieren.

Mittwoch wurde es dann spannend – weil ich für mich beschlossen hatte, mir die pausenclownende Mami nimma zu geben – und die Jungs Jungs sein zu lassen – sollen  sie doch ihre mickrigen offenen Egos heraus hängen lassen – oder auch nicht – mich tangiert es nur mehr peripher.

Ich hatte meinen Laptop mit – setzte mich um 9:30 in den EDV-Raum und schrieb einige – mir wichtige – Blogbeiträge – ging in den Pausen nicht mit raus – sondern machte „meine Arbiet“ – ohne Rücksicht darauf, ob meine Jungs jetzt die gewohnte Unterhalten haben oder nicht.

Einem wars kurz vor Mittag aufgefallen, dass auf einmal nicht mehr so viel Spaß in der Gruppe ist wie noch ein paar Tage vorher – tja – woher das jetzt wohl kommen mag *lach*

Was auch noch witzig war, am Wochenende war ich ja jetzt wieder mal bei nem Zusatzmodul von PentaDesign   „Lebenszyklen – Transite – Returns“ und da kam auch etwas zur Sprache, nämlich, dass Gruppen sehr oft von meiner Stimmung abhängig sein könnten – also, wenn ich gut drauf bin, ist auch die Gruppe gut drauf – wenn nicht – nicht – „ZuFall?“

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7 Gedanken zu “offenes EgoZentrum ;-)

  1. Pingback: Karma « Coffee Ceteem

  2. Immer wieder dasselbe Problem. Ist ja grad auch bei mir ein Thema. Ich kenn das wenn es reicht. Ich hab im Moment auch grad keine Lust auf diese wer hat den stärkeren Willen Spielchen. Schließlich weiß ich dass ich gewinnen würde…

    GlG

  3. Was mich jetzt gar so fasziniert ist auch das – sich beweisen müssen – seit wir nicht mehr „unser uns“ sind – früher wars keine frage – ich war die kursmami und die jungs die jungs – grad so – aber jetzt sind andere frauen dabei – und da muss man(n) jetzt ja wieder den machoa…. heraus kehren und einen auf wichtig machen

  4. Unter Frauen ist das ähnlich. Solange Mädels unter sich sind, verstehen sie sich, doch sobald Männer dazu kommen, gehts los. Ich hab das schon so oft erlebt, und es hat mich immer wieder verstört wie wenig eine Freundschaft unter Frauen plötzlich wert ist…. Schade aber damit müssen wir wohl leben, oder besser gesagt nicht. Ich hab da keine Lust mehr drauf!

  5. Hm – jetzt – wo du das so sagst – also ich hatte ja nie wirklich „Freundinnen“ früher – war immer nur mit Männern unterwegs – und ich von mir würd jetzt auch nicht behaupten, dass ich mich anders verhalte, weil auf einmal Frauen und/oder Männer dazu kommen – aber stimmt schon – wenn ich an meine beiden „besten Freundinnen“ denke – die wurden auf einmal „mega.zickig“ – die erste als ich meinen 3.Ex kennen lernte und die 2. als ihr Ex wieder auftauchte – wenn ich da jetzt so hinspür, könnts in beiden Fällen schlichte Eifersucht gewesen sein – die erste, weil ich endlich „nen gscheiten“ abbekommen hatte – und die zweite – weil ich könnt ja doch an ihrem Würstchen Interesse bekunden – und wenn, wäre sie ganz sicher auf der Strecke geblieben – mit ihrem offenen Ego *lach*.

    Resumée – keine Freundinnen mit offenem Ego – also keine „richtigen“ – so wie jetzt in unserer Kaffeerunde, da gibts schon einige nette Mädels, die haben auch großteils ein offenes Ego – aber da ist jetzt die Freundschaft auch nicht so „dick“ und „fast schon wie ne Beziehung“ – als bei den beiden vorerwähnten 😉

  6. Tja, liebe ChrisTina…..ich kann Dein Resumée nur bestätigen. Ich selber habe ein offenes Ego Zentrum. Und hatte zeitlebens Probleme mit meinen Feundinnen. Irgendwann kam dann der Zeitpunkt, wo mir alles zu eng und zu dominant wurde. Ich habe dazu noch ein 2/4 Profil! D.h. ich bin dann einfach abgetaucht für eine bestimmt Zeit:). Ich werde in 3Wochen 54 Jahre, und es hat sich nicht wirklich gebessert mit den Jahren. Einen Unterschid gibt es aber doch: dank HDS weiß ich um diese Dinge, und kann das heute zu meinen Freundinnen sagen.
    Aber die Freundschaften sind mind. genauso dicke, wie bei definierten!!!:)) Nur freier und nicht einengend.Ich muss mich z.B. nicht in bestimmten Abständen melden, um unsere Freundschaft zu beteuern. Aber wenn es „Schiff unter“ ist, bin ich die erste Anlaufstelle, von unseren definierten….:) Ich bin dann in der Lage ganz wertfrei und uneigennützig die Dinge zu betrachten.
    LG

  7. Liebe Daniela,

    danke für deinen Kommentar.

    Ich wollte nicht den Eindruck vermitteln, dass Freundschaften unter Frauen mit definierten EgoZentren irgendwie „dicker“ sind als bei Frauen mit offenem EgoZentrum – eher ganz im Gegenteil – also aus meiner Erfahrung – wenns mir zu dicht wird, bekomm ich die Krise 🙂

    Aber bei mir hats auch was mit meinem Dreifachsplit zu tun – und damit, dass die beiden „besten Freundinnen“, die ich je hatte, mir jeweils beide Splits geschlossen hatten – und das ist etwas, was ich gar nicht vertrag – weder von Mann noch von Frau – also nicht auf Dauer – hat auch mein LetztEx merken müssen – als die erste Euphorie des „ganzfühlens“ vorbei war, wars auch aus mit der Gemütlichkeit.

    Wobei bei mir ja jetzt auch mein Chiron.Return ganz wesentliche Veränderungen initiiert hat, weil er mir meine Splits auch schliesst – und ich daher auch immer wieder Menschen und Themen in mein Leben ziehe, die mir eben auch meine Splits schliessen – unterschiedlichste – abwechselnd – einfach nur schön 😉

    Wünsch dir noch alles Liebe. Sag, merkst du deinen Chiron.Return eigentlich auch – weil heißt ja, ist nur bei den 6.Linien so ganz heftig 😉

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