CTM => der Führungskanal 7-31

Kanal 7-31 = FührungOk – fangen wir mal von Beginn an – mit praktischen Beispielen, die sich durch mein Leben ziehen wie ein roter Faden 😉

In meiner NLP-Ausbildung zu Beginn dieses Jahrtausends holte mich der Seminarleiter während des Trainerseminars raus auf die Bühne und gab mir danach Feedback, dass ich keinen Blickkontakt mit den Teilnehmern gehalten hatte und überhaupt.

Irgendwie war ich damals etwas perplex, weil für mich war das „rausholen auf die Bühne“ jetzt nur eine Veränderung meines Blickwinkels, aber nicht eine Aufforderung, die Gruppe zu übernehmen – und wenn ich nicht selbst als Trainerin vorne stehe, dann hab ich auch keine Ambitionen, „das Seminar zu übernehmen“.

Das setzte sich dann auch in den Seminaren fort, die ich mit meinem Letzt.Ex gemeinsam gehalten hatte – wenn er „der Seminarleiter“ war, wars für mich klar, dass ich ihn unterstütze – aber nicht die Gruppe „übernehme“.

Und solange er offiziell „seinen Verlag“ leitete, hab ich mich auch als seine Sekretärin „untergeordnet“ – und ich hätte ihm dieses Recht auch zugestanden gehabt, nachdem ich ihn proforma übernommen hatte, damit wir steuerlich nicht mehr so belastet waren.

Aber ab dem Moment, wo ich das Gefühl hatte, dass er sich nicht mehr drum „kümmert“, habe ich ihm das Ruder einfach aus der Hand genommen – und habe den Verlag tatsächlich „übernommen“.

Damals stand aber ich auch schon offiziell als Inhaberin des Gewerbescheins als Verantwortliche für den Verlag fest – und von daher wären ev. Blödheiten auf mich zurück gefallen – und das gebe ich mir ganz sicher nicht – wenn ich für etwas „offiziell“ die Verantwortung übernehme, dann tu ichs auch.

Vielleicht an dieser Stelle gleich noch ein weiteres – grad aufgetauchtes – Aha-Erlebnis – für mich gibt es nur die 2 Möglichkeiten – ich bin Teil eines Teams mit einer definierten Führung – oder ich führe mein Team – da gibts für mich keine Grautöne dazwischen – aber es gibt das sowohl/als auch – ja, ich weiß, ich bin pervers *lach*

Dann gab es 2007 eine AMS-Maßnahme im Wifi Neunkirchen, wo ich die Seminarleiterin war – über 9 Monate – aber weisungsgebunden der Organisation des Wifi – auch das war für mich ok – und es waren klar definierte Grenzen – innerhalb der thematischen Gestaltung hatte ich relativ freie Hand – ich „teilte“ die TrainerkollegInnen ein – bzw. sprach mit denen die Termine und Inhalte ab.

In organisatorischen Belangen richtete ich mich natürlich sehr wohl nach dem, was mir das Wifi „vorschrieb“ – und arbeitete dabei eben mit dem Sekretariat eng zusammen.

Nach der Scheidung fand ich dann ja wieder einen unselbständigen Job – und da war es das erste Mal so, dass sich die Linien vermischten – und das ist etwas, womit ich nicht klar komme – eh klar, bei verwischten Linien – ich brauch klare Linien, um mich innerhalb der möglichen Grenzen ausbreiten zu können.

Wie war nun diese Situation – ich wurde aufgenommen mit der Option, dass ich die Leitung eines Bundeslandes übernehmen würde – in einem halben oder in eineinhalb Jahren – und bis dahin wäre ich der aktuellen Projektleiterin unterstellt und weisungsgebunden.

Nur von dort kam nichts, was dem ähnlich war, was ich eben von der einen Maßname im Wifi kannte – es kamen keine klaren Arbeitsaufteilungen – keine Trennung der Zuständigkeiten – alles war wischiwaschi und vermischte sich.

Und es war für mich nicht „klar“, was jetzt eigentlich von mir erwartet würde – was ich aber brauche, wenn ich „im Team“ arbeiten soll mit einer definierten Führung über mir.

Szenenwechsel – arbeitslos – Notstand – finde einen Job – ich werde die werden, die am Standort dann zuständig ist für dieses eine Projekt – kann aber erst eine Woche nach dem Start des Projektes anfangen, weil ich anderweitige Verpflichtungen schon zugesagt hatte – und komm dann hin und laufe gegen Wände – es ist – wieder mal – niemand da, der mir diese klaren Linien geben kann und/oder will.

Ok – jetzt hätte ich ja diesen Führungskanal – sogar bewusst – aber ich hab auch den Thronverzicht definiert – d.h. für mich jetzt – rückblickend – wenn ich die ganzen Szenen, die mir heut früh so eingefallen sind – mit einander vergleiche – ich übernehme zwar gerne die Führung – für meine Gruppe – mische mich aber – nicht von mir aus – in bestehende Hierarchien ein.

Diesen bisherigen Aussagen gegenüber gibt es da ja auch noch einen Verein, den ich mit einer ehemaligen Freundin gegründet hatte – zu gleichen Rechten und Pflichten – ja – stimmt – wieder mal so ne WischiWaschi-Geschichte, die letztendlich auch nicht gut gegangen ist.

Doch, schon – weil sie stieg aus – ich suchte mir ein neues Team – und die akzeptieren mich von Beginn an als „Führung“ – es ist jetzt definiert „mein Team“ – und damit kann ich nicht nur arbeiten, sondern auch gut leben.

Und dann hab ich mein „Kaffeegeschäft“ begonnen, bin in eine NetworkMarketing-Struktur eingestiegen – hab mich als Teil des Teams gesehen – und nichts auf die Reihe gebracht – allerdings nur 2 Monate lang, weil letztens kam dann die Wende – für mich – für meine Einstellung.

Ich bin zwar weiterhin Teil des Teams – und werde die anderen Mitglieder auch weiterhin bei ihren Tätigkeiten unterstützen – aber in erster Linie geht es schlicht und einfach darum „mein Team“ auf zu bauen.

Und dafür habe ich jetzt alle erforderlichen Grundlagen geschaffen – naja, ist noch nicht alles umgesetzt – aber das Konzept steht – die Ideen sind strukturiert und protokolliert – und ich hab sie auch mit meinem Mentor abgesprochen – die Umsetzung ist jetzt nur mehr eine Frage der Zeit.

Ich übernehme die Führung für „mein Team“ und in meinem Team – das ich mir selbst schaffe – in den nächsten Tagen – und was die Mitglieder des anderen Teams, welches im Prinzip „über mir“ ist – tun und lassen, ist deren Sache – wenn es für mich passt, schliesse ich mich an – wenn nicht, nicht.

Für mich war jetzt wichtig, diese Erkenntnis zu zu lassen, diese Trennung zwischen „Mitglied eines bestehenden Teams“ im Gegensatz zu „Führung im eigenen Team“ wirklich klar und deutlich  raus zu arbeiten – und ich geh mal davon aus, das ist mir gelungen seit dem Meeting in Gleisdorf am 2.7.

Der Führungskanal mit dem Tor 7 in der 4. Linie ist eigentlich schon eine Herausforderung der etwas anstrengenderen Art – aber irgendwie schaut das alles jetzt eigentlich ganz logisch aus – und es fühlt sich gut an – zu dem komme ich dann als nächstes 😉

2 Gedanken zu “CTM => der Führungskanal 7-31

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