Emotions

Ein grosses Kapitel, worüber ich schon einiges geschrieben habe, weil auch ich das Emotionalzentrum offen habe, d.h. zwei Dinge in meinem Leben siginifikant waren – und manchmal auch noch sind

  • Harmoniesucht
  • den Emotionen anderer Menschen schier hilflos ausgeliefert sein

naja, zumindest so lange, als ich es nicht wusste, was der Grund für meine teilweise extremen emotionalen Schwankungen sein könnten.

Hier vorweg noch die Links zu den bisher verfassten Beiträgen hier

Und dann noch Auszüge aus Libellchens Geschichten für den Verein, welche auch im Buch „Ich sehe mich“ zu finden sind:

Und dann waren sie zu dritt unterwegs. Sie hatten schon einiges getrunken. Und obwohl der Abend lustig begonnen hatte wurde das Libellchen im Laufe des Abends immer angespannter. Sie wusste gar nicht mehr warum eigentlich. Sie wusste nur noch, dass ihre beiden Freundinnen auf sie einredeten. Sie solle doch von ihr erzählen. Von ihrer Vergangenheit. Doch sie wollte nicht. Sie wollte sich nicht öffnen. Doch die beiden ließen nicht locker. Machten ihr Vorwürfe, dass sie ihnen nicht vertrauen würde. Und da wurde das Libellchen böse. Sie fing an zu reden. Sie kotzte sich verbal aus. Erzählte ihnen die Gefühle ihres ganzen Lebens.

Als sie fertig war, sahen sie die beiden Freundinnen schockiert an. Das war zuviel für sie. So genau wollten sie es dann doch nicht wissen. Das machte das Libellchen erst recht sauer. Zuerst wollten sie es wissen, nötigten sie dazu darüber zu reden und jetzt auf einmal wollten sie es nicht mehr wissen. Sie stritten sich. Unschöne Worte wurden gewechselt. Und die Freundschaft war beendet.

Und eigentlich wusste das Libellchen im Nachhinein weder, warum sie so zornig geworden war, noch warum sie sich mit den beiden gestritten hatte.

Wenn das Libellchen an die Zeit nach dem Streit dachte, merkte sie auch, dass es ihr trotz der Tatsache ihre beiden besten Freundinnen verloren zu haben, nachher um einiges Besser ging. Sie zweifelte nicht mehr so oft an ihr selbst. Ob das etwas mit der verlorenen Freundin zu tun hat? Das musste sie MagdaLena bei der nächsten Gelegenheit fragen.

Und die Aufklärung – aus und in den Geschichten – nach zu lesen in:

Kapitel 13 => Beeinflussung

„Grundsätzlich ist es so, dass es Menschen gibt, die ein Zentrum offen haben und andere haben es definiert. Menschen mit definiertem Zentrum beeinflussen jene, die das Zentrum offen haben. Du hast dein Emotionalzentrum offen, das heißt, dass es sein kann, dass du die Emotionen deiner Umwelt aufnimmst. Und da sie nicht aus deinem Inneren, sondern von deiner Umwelt kommen, lebst du sie dann auch heftiger aus, als wenn es deine eigenen wären.“

„Soll das heißen, dass mein Ausbruch damals, gar nicht aus mir gekommen ist?“ das Libellchen war schon wieder verwirrt. Sie hatte ja gespürt wie sie sauer wurde und dann alles aus ihr herausgeplatzt ist. Der Frust der ganzen Jahre, war auf einmal in ihr hoch gekommen und sie hatte alles einfach rausgesprudelt. „Du hattest Frust in dir, das war schon dein eigener, doch wenn deine Freundinnen nicht so auf dich eingeredet hätten und dir Vorwürfe gemacht hätten, hättest du auch keinen Ausbruch gehabt. Du hast ja gesagt, dass du gespürt hast wie du sauer wurdest. Doch eigentlich waren deine Freundinnen sauer, weil du mit ihnen nicht reden wolltest.“

und ihre Erkenntnis:

Das Libellchen starrte die Berghexe mit offenem Mund an. „Soll das heißen, dass ich die Emotionen von anderen annehme und glaube dass das meine sind?“ „Ja, so könnte man das sagen. Wenn du Stimmungsschwankungen hast, solltest du schauen, ob jemand in deiner Nähe ist, der es vor dem Stimmungsumschwung nicht war.“

Ich persönlich hab da ja einige tolle Beispiele erlebt – auf der einen Seite meine Verliebtheit damals, die von gleich auf jetzt weg war, nachdem wir uns 2 Wochen nicht gesehen hatten.

Und auf der anderen Seite gibt es da einen Mann in meinem Leben, welchen ich liebe, der aber jetzt nicht das Gleiche für mich empfindet – oder, sagen wir mal, nicht in der Form, wie ichs mir mal erhofft hätte.

Bei dem ist es grad umgekehrt – da spüre ich die Schmetterlinge – und sehne mich nach seiner Nähe und seinen Berührungen – und wenn er bei mir ist, sind diese meine Emotionen deutlich reduziert – und ich schaffe es ganz locker, „nur gute Freunde zu sein“.

Wenn er bei mir ist, nehme ich seine (Nicht)Emotionen wahr – und nehme sie auch auf und an, weil ich ja offen bin – ich kapriziere mich einfach nicht drauf, meine ureigensten tiefen Gefühle aus zu leben, sondern begnüge mich damit, auf der Oberfläche rum zu plantschen 🙂

Für mich ist das auch kein Verleugnen von irgendwas, sondern der für mich stimmige und lebbare Kompromiss – wenn ich echte und tiefe Emotionen zulassen möchte – und diese auch ausleben – dann ist er nicht die richtige Ansprechperson – aber für die Streicheleinheiten meiner Seele kann ich mir keinen Besseren vorstellen.

Interessanterweise gibt es für die „anderen“ Stunden einen Mann, der jetzt – rein vom „Sexkanal“ her gesehen genauso definiert ist, wie wir beide – aber auch das Emotionalzentrum offen hat – und wir es uns auch gegenseitig nicht verbinden.

Konkret – der Mann, der Balsam für meine Seele ist – ich – und der Mann für die körperlich befriedigenden Stunden

  

Im linken Ausschnitt des Charts sehen wir auch noch ansatzweise, dass mir dieser Mann auch die Verbindung zwischen Emotionalzentrum und Egozentrum schliesst, d.h. er bringt mich auch immer wieder mal zu Höchstleistungen, wenn es darum geht, meinen starken Willen nicht nur zu zu lassen, sondern ihn auch aus zu leben.

Und es war interessant, weil er mal in meiner Körpergrafik (HDM-Zentrenaufstellungen) stand und meinte – wenn jetzt noch das eine Zentrum definiert wär, würde es ihm voll gut gehen in dieser Konstellation – und als ichs dazu legte, fühlte er sich rundum wohl und zufrieden – so wie ich, wenn ich mit ihm unterwegs bin 😉

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