funktionales Penta

ursprünglich veröffentlicht am 2010-05-31

Wie lange hatte mich dieser Begriff verfolgt – bis ichs endlich auch selbst erleben durfte, was das heissen könnte – und die Erkenntnis ist, dass ich mir darunter etwas (fast) ganz anderes vorgestellt hatte als es im Endeffekt war.

Doch ich beginn mal ganz am Anfang – PentaDesign – Serendip – Brunn am Gebirge – Nicole und Andreas Ebhart.

Sie liefen mir immer wieder „über den Weg“ – beide – unabhängig von einander – und irgendwann machte es „klick“ – die machen ja sowas wie Human Design – aber mit dem Aspekt von Teams.

Der Einführungsvortrag war sehr interessant – ich war begeistert – wollte selbst ein „funktionales Penta“ – und überhaupt die ganze Ausbildung machen – ok – ab Jänner 2010 startete ich – und erfuhr nicht wirklich was konkretes übers Penta – eh klar – schliesslich gings vorweg um die Basis.

Doch letztes Wochenende wars so weit – „Interaktions-, Partnerschafts- und Familienanalyse“ – endlich auch Penta 😉

Ich war schon gespannt wie schon lange nicht mehr – wollte ich doch auch gleich unseren Verein so umfunktionieren, dass er einfunktionales Penta beinhaltet – und wir dadurch einfach neu wegstarten können würden.

Wir hatten ne kleine Begrüssungsrunde – und dann gabs die Aufgabe 2 Teams zu bilden zu je 5 Personen – ok – war klar – da wirds n funktionales Penta geben.

Trotzdem überlegte ich jetzt nicht genauer, wie ich vom logischen Standpunkt her ran gehe – sondern spürte in mich hinein, mit welchen Mitspielern ich mich wohler fühlte – und wählte aus diesem Grunde meinen Platz.

Andreas schaute nicht wirklich begeistert – und bat mich dann, mit einem anderen den Platz zu tauschen – na super – jetzt war ich genau bei denen, wo ich mich teilweise nachhaltig weniger wohl fühlte – rein vom Bauchgefühl her.

Aber ich dachte, wird nen Sinn haben, warum ich dort bin – und blieb mal, um mir meine weitere Befindlichkeiten an zu schauen. Ganz ehrlich – es spießte sich immer wieder im Laufe der drei Tage – mein Bauch grummelte des öfteren – und auch nachhaltig – entspannte sich aber auch mit einer der Personen, wo ich zu Beginn auch nicht wirklich „warm“ wurde.

Ok – erste Aufgabe war irgendwie interessant – und ich „vergas“ auch sozusagen auf mein komisches Gefühl – konnte mich ins Team einbringen – und meine körperlichen Symptome waren auch nicht vorrangig.

Doch danach kam das leichte Unbehagen sofort wieder – in der Großgruppe – nachdem alles präsentiert war – und wieder „normaler Unterricht“ passierte.

Und es hielt an bis zum Schluss – ich fühlte mich im Team und als Team nicht wohl – wenn wir keine konkrete Aufgabe gestellt bekamen, die wir als Team bearbeiten sollten.

Es gab – und gibt – einerseits Distanz und andererseits – Nähe zu den einzelnen Teilnehmer.inne.n des Wochenendes – und auch unseres funktionalen Pentas.

Warum das so ist, ist jetzt eine andere Geschichte, die ich mir weder unbedingt anschauen mag – noch mit dem Thema hier zu tun hat 😉

Mein Resumée des Wochenendes – und – wie schon erwähnt – es waren Erkenntnisse, die für mich überraschend waren:

Funktionale Pentas sind wichtig für konkrete Team.Prozesse
Funktionale Pentas absorbieren persönliche Befindlichkeiten
Nicht jedes Team muss ein permanentes funktionales Penta beinhalten, um sich leichter zu tun

Für mich konkret bedeutet das

In meinem unselbständigen Job wird es nie ein funktionales Penta geben können – dazu fehlen uns zu viele Frequenzen. Ich hatte ja ursprünglich eine komplette Auswertung für – damals „mein“ – Team geplant gehabt – gottseidank fehlte mir dann noch eine Uhrzeit 😉

Dies war mir auch wichtig in Hinblick darauf, wie weit wir einen nicht wirklich ins Kernteam gehörenden Kollegen weiterhin mit einbinden sollten – also nach unserer Übersiedlung und räumlichen Trennung.

Zwischenzeitlich ist ja „das Team“ komplett umstrukturiert – oder was auchimmer – und jetzt fehlen noch mehr Einzelteile für ein funktionales Penta wie früher – und der Kollege ist auch nicht mehr dabei.

Interessanterweise hatte er aber grad die Basis, die unbedingt nötig ist, um überhaupt daran denken zu können, ein funktionales Penta zu schaffen – Stabilität und Koordination – und vor allem auch den Fokus – der im aktuellen „Team“ fehlt – also für das Team.

Andererseits wäre er als Mitglied des Teams sowieso nicht wirklich geeignet gewesen, da er Initiator (Manifestor) ist – und aus diesem Grund auch nicht wirklich dazu passen würde – aber irgendwie häten wir vielleicht doch an seinen Qualitäten mitnaschen können – wenn das Wörtchen wenn nicht wär 😉

Soll jetzt kein Nachweinen sein – ist für mich nur wieder wichtig, weil ich damals das Gefühl hatte, ich muss mir unbedingt anschauen, wie weit er uns bereichern würde – ja – hätte er getan – wwn – war wohl nix – ich bin ein opportunistisches Rollenvorbild – ich mach das beste aus der neuen Situation.

Ok – was heißt das jetzt konkret?

Nix – mit der aktuellen Besetzung wirds nie funktional – und wenn unser Chef, der nur für heuer unterschrieben hat – weg ist – fehlt dann noch zusätzlich Kultur und Umsetzung – naja, schaun ma mal.

Andere Buastelle – Verein Lebenselixier – mein Baby – bzw. das von Brigitte und mir – naja, da haben wir ja noch große Chancen – schließlich hatte ich schon im Vorfeld 2 Personen gefunden, die uns als „funktionales Penta“ ergänzen können.

Und ich könnt mir auch vorstellen, dass das auch super kombinieren kann – muss mir jetzt nur mehr das Triggering zwischen den einzelnen Personen anschauen – aber ist ja eh bald wieder ein verlängertes Wochenende *freu*

Meine Vorstellung ist – die Statuten zu ändern um den Vorstand von 2 auf 4 zu erhöhen, damit immer die beiden „Neuen“ da sind, wenn es um grundlegende Dinge geht – und wichtig ist, dass wir dann eben immer mindestens wir 4 sind, wenn wir Vereinsagenden besprechen und die weiteren Schritte planen.

Bei der Umsetzung reichen dann wahrscheinlich weiterhin Brigitte und ich – da sie die Umsetzung mit bringt – und dies auch jetzt schon tatkräfitg tut.

Ich finde unsere Konstellation sowieso gigantisch

Ich liefere – Präsenz, Struktur, Planung, Umsicht und Kapazität
Brigitte bringt mit – Struktur, Umsetzung, Fokus und Stabilität
Unsere „Neue“ – Stabilität, Kultur, Koordination, Commitment, Umsetzung und Umsicht
Und unser „fehlendes Glied“ – Commitment, Auswertung, Umsicht und Struktur

Also strukturiert sollten wir genug sein 🙂 – und auch umsichtig agieren – irgendwann mach ich mir das Ganze auch optisch aufbereitet – momentan schauen sie eher wüst aus – meine händischen Krizzeleien 🙂

Aber es fühlt sich gut an – wenn Teamprozesse laufen sollten – dann besprechen wir das im funktionalen Penta – und dann gehen die Einzelpersonen raus und setzen die Beschlüsse um – jede.r macht das, was sie/er am Besten kann – und im Endeffekt wars das dann auch schon – alles perfekt – schaun ma mal, was draus wird.

Und Brigitte ist Koordinatorin – wir anderen sind Umsetzer.innen – passt ja auch wieder hervorrragend – und wahrscheinlich werd ich mich auch bemühen, unsere Kassaprüferin immer mit dabei zu haben – von ihr kommen viele Ideen für PR und Öffentlichkeitsarbeit – aber jetzt unmittelbar für das funktionale Penta bringt sie keine zusätzlichen Frequenzen mit, was ich auch wieder interessant finde, weil sie von Beginn an gesagthat, sie will nicht kativ mit eingebunden werden.

Ich gestehe – ich freu mich schon auf das, was da noch draus wird 😉

Schlichtweg grenz.genial – was ich in den 3 Tagen jetzt alles erkannt habe – an mir und anderen – ich hatte mir ja viel erwartet vom Seminar

„Interaktions-, Partnerschafts- und Familienanalyse“

im Serendip in Brunn am Gebirge – aber diese Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

PentaDesign – meine neue Leidenschaft -vorab probier ich natürlich alles mal an mir selbst aus – dann an meinen Freunden – und auch meine Arbeits.Kollegen und Kliente.innen erfreue ich fallweise damit.

Jetzt wars überhaupt spannend – eben auch bezogen auf mein eigenes Er.Leben von Partnerschaften und Beziehungen – und auch Sex an sich.

Nach 3 gescheiterten Ehen war ich ja über 2 Jahre absolut enthaltsam – und dachte eigentlihc mal wieder, dass das Thema Sex für mich abgehackt sei – doch vor etwa einem Jahr bekam ich dann endlich wieder lust auf Lust.

Es „passierte“ an einem etwas weindurchtränkten Abend in gemütlicher Runde – dann kam noch ein intensives und intimes Gespräch – und letztendlich landeten wir im kalten Büro – mitten im beginnenden Winter.

Nein – keine Angst – es kommen keine Details – dieser Blog beleibt jugendfrei – naja, zumindest teilweise.

Worauf ich hinaus will ist – die letzte Episode davor war so ganz anders – da war ich verliebt – da hatte ich Schmetterlinge im Bauch – da war alles ganz romantisch und zärtlich – er brachte mich überhaupt auf die Idee, dass ich ev. ein romantischer Typ sein konnte.

Wir verbrachten Monate gemeinsam – tagsüber – ich vermisste etwas, wenn ich ihm malnen Tag nicht sah – und als wir dann etwas mehr als 2 Wochen getrennt waren, war auf einmal jegliches romantisches Gefühl verflogen.

Ich bekam die Krise – wusste nicht, was auf einmal los war – befürchtete, dass ich mich wieder hinter meine Gefühlsmauer verkriechen würde – was auch immer.

Dan lernte ich das Human Design System kennen – und auch mein offenes Emotionalzentrum – und kam drauf, dass alle meine 3 bisherigen Ex.Ehemänner dieses auch offen hatten – und bei 2en von den 3 wir es uns auch im Composit nicht schlossen.

Hmmmm – dieser Mann war der erste nach vielen Jahren, der ein definiertes Emotionalzentrum hatte – und mir wurde bewusst, dass ich eigentlich nie wirklich in ihm verliebt war – sondern nur seine Gefühle wahr nahm – dachte, es wären meine – und sie verstärkt auslebte.

Ganz ehrlich – ich war nachhaltig erleichtert 😉

Dann kam die Krise – die Scheidung – ich verliebte mich wieder – da war dann gar nix – in bezug auf Sex – aber trotzdem war da ne absolute Anzieungskraft, die mich in seinem Bann hielt.

Und irgendwie kam ich mir mal wieder einfach nur „komisch“ vor.

Er war einerseits der Inbegriff all dessen, was ich nachhaltig ablehnte – rein von seinen ethischen und moralischen Vorstellungen – und andererseits zog er mich fast magisch an – trotzdem der Verstand dauernd meinte – lass die Finger von dem Typ – sagte mein Bauchgefühl „haben wollen“ – wie auch immer.

Naja, klar – auch er hat ein definiertes Emotionalzentrum – und dann kamen noch einige andere Dinge dazu, die mir – jetzt rückblickend – vollkommen klar sind, dass es so sein musste, wie es war.

Und jetzt – naja, irgendwie gibts weder Romantik noch Kerzenschein – es ist einfach die Lust an der Lust – beide mit offenem Emotionalzentrum 😉

Soweit die Fakten – und dann – gestern – let’s talk about Sex – ok – das Ganze auf PentaDesign:

Ich hab ein definiertes Tor 59 – mit 2 unterschiedlichen Linien

59.2 = Schüchternheit <=> Kühnheit
59.5 = VerführerIn <=> Verführte/r

Da das gegenüberliegende Tor 6 offen ist, tritt dann in Kraft, dass ich verfügbar bin, wenn der Sex

-> Energie bringt
-> Erfahrungen bringt
-> aus Intimität heraus passiert

So weit so gut – klingt nicht schlecht

Lust auf Sex bekomme ich – lt. meiner Human Design Körpergrafik – auf keine bestimmte Art, weil mein Emotionalzentrum ganz offen ist, d.h. da keine hängende Tore zu finden sind.

Ok – und dann kam heut noch die Anmerkung – bei Menschen mit der 59 – und offenem Emtoionalzentrum – wenn die jetzt auch noch die Milz definiert haben – kann es fallweise einfach zu animalischen Sex kommen – naja, ist jetzt zwar vielleicht etwas krass ausgedrückt, aber so würd ich das beschreiben, was ich zur Zeit erlebe.

Was war aber mit dieser eigentlich überhaupt.nicht.Beziehung?

Tja, das ist interessant – weil auch da blieb der Kanal offen – hatten wir beide die 59 definiert – haben wir beide die 59.2 – und beeinflussen (triggern) sie uns gegenseitig – in beide Richtungen.

Das wär jetzt noch nicht wirklich tragisch – aber er triggert mir meine Verführerin in den Fall – und da kommt dann raus, dass die Verführungskunst dazu eingesetzt wird, um emotionale Abenteuer zu erleben. Oder – gemäß Rave I-Ging:

Hier wird das negative Potentioal dieser Kraft offensichtlich – der Gigolo/die Abenteuerin – die Kraft der Suxualität ausgedrückt als sexuelle Macht.

*hüstel*

Naja – es war ein emotionales Abenteuer – und das ganz ohne Sex – er nahm mich mit auf (s)eine emotionale Achterbahn – und gottseidank durfte ich zwischenzeitlich wieder aussteigen 😉

Ohne ihn kann ich die andere Seite der 59.5 aus.leben:

Die Macht der Verführungskunst, die es ermöglicht, Intimität herzustellen und Widerstände zu beseitigen.

oder auch – lt. Rave I-Ging:

Die Kraft, Liebe einzusetzen um um jedes Hindernis zu überwinden – die Kraft der Sexualität, andere anzuzuiehen.

Hmmm – durch ihm kam die Idee – und auch die Sehnsucht – nach Vereinigung – nach Verschmelzung – ich hatte dies auch dokumentiert und kommuniziert – allerdings nicht unbedingt mit Sex gekoppelt – und als er nicht mehr da war, war auch die Idee nicht mehr präsent.

Anders gesagt, als sein definiertes Emotionalzentrum nicht mehr so oft in meiner unmittelbaren Aura war, trat wieder meine nüchterne Coolheit zu Tage.

Dies bitte nicht bewertend sehen, weil es faszinierte mich schon nachhaltig, mit dieser Idee scwanger zu gehen *zugeb* – wie auch immer – war wieder mal nicht wirklich meins ;-(

Andererseits – wenn ich jetzt bei der Intimität die direkte Sexualität aussen vor lasse, muss ich schon sagen, dass ich das in meiner Arbeit immer wieder erlebe, dass mir (eigentlich wildfremde) Menschen ihre intimsten Geschichten erzählen – und danach nachhaltig erleichtert sind, weil sie endlich mal drüber geredet haben – und es dann meist auch leichter fällt, dies auch wirklich mit dem Partner/der Partnerin zu tun.

Was mich jetzt abschliessend noch fasziniert ist, dass die aktuelle Eigentlich.Nicht.Beziehung eben wieder mal ganz anders ist als alles, was ich in den letzten Jahr(zehnt)en erlebt habe – Lust am Sex – und Lust durch Sex – einfach so – ohne Verpflichtungen – wer Lust hat ruft an oder schreibt SMS 😉

Da ist keine Schwere und Tiefe drinnen – im Gegensatz eben zum letzten Thema – dort war jetzt beziehungstechnisch die absolute Schwere meinerseits da – ich wollte mich voll und ganz verlieren in der Beziehung zu einer anderen Person.

War vielelicht auch deshalb, weil es kurz nach meiner Scheidung war – und ich nach 25 Jahren immer in Bezeihung dann das erste Mal wieder ganz allein war – und das zu meinem 50. Geburtstag – und da irgendwie in ne Depression verfallen war – und er eben für mich da war – und wir auch viel Zeit mit einander verbrachten.

Es war einfach voll schön.

Ist voll spannend – mal sehen, wie es weiter geht 😉

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