Thronverzicht

ursprünglich veröffentlicht am 2010-03-24

Welch ein Aha.Erlebnis – letztes Wochenende – 2. Modul der Basisausbildung zum PentaDesign.Coach – wir machten am Donnerstag die Linien durch – Freitag und Samstag dann die Schaltkreise, Kanäle und Tore – und langsam be.greife ich einige der Zusammenhänge – zumindest so in groben Zügen.

Und mitten im Chaos geht es dann auch noch um die Rollentore – und der Bedeutung bei den einzelnen Linien – und überhaupt und ausserdem – und dann kommt da ein Wort – bei Tor 7 – Linie 4 – Thronverzicht – autsch – ertappt – die Rolle meines bisherigen – und voraussichtlich auch zukünftigen – Lebens.

Konkret bedeutet das für mich – und in der bisherigen Ausprägung – ich beginne etwas Neues – engagiere mich voll – und falls meine Leistung nicht gebührend anerkannt wird – verzichte ich dankend – und such mir einen neuen Thron, den ich so lange besteige, bis ich mal wieder für mich entscheide, dass es genug der Erfahrung ist.

Und das gilt sowohl beruflich – als auch privat – no na ned – schließlich bin ich nicht umsonst zum 3. Mal geschieden – sobalds zur Routine wird, ist die Spannung raus – und ich brauch ne neue Herausforderung.

Beruflich wars auch immer so – ich hab mich wo rein gesteigert – hab nach bestem Wissen und Gewissen agiert – und wenn ich dann sozusagen zum inventar gezählt wurde – meine Leistungen nicht (mehr) anerkannt wurden – suchte ich mir ein neues Betätigungsfeld.

Oder auch, wenn ich begeistert aufgenommen wurde – und dann jemand dachte, er könne und müsse mir Terror machen. Was mir jetzt so beim drüber nachdenken aufgefallen war ist, dass sich die Dauer meiner früheren unselbständigen Jobs immer abgewechselt haben.

Im 1. Job war ich ca. 1 Jahr – die Firma ging in Konkurs

Dann war ich über 4 Jahre – kündigte selbst als die Abteilung in eine anderes Bundesland velagert wurde

Die nächste war so eine, wo ich mit Begeisterung eingestellt wurde, meine Leistungen voll gewürdigt – bis ich unterschrieben hatte – dann gabs schon im 1. Monat kein Geld – der Prokurist machte Terror – und nach 4 Monaten (befristet) war der Spuk zu Ende.

Danach kamen wir 3 ruhige Jahre, wos dann halt wieder fad wurde auf die Dauer.

Dann wieder ein kurzes Intermezzo von 9 Monaten – mit fehlender Anerkennung.

Und dann in der letzten Firma wieder etwas über 4 Jahre – nach 3 Jahren hatte ich eine Inventarnummer und gehörte einfach dazu – naja, war mir dann damals schon bewusst, dass es das nicht sein kann.

Ich merke es auch bei meiner selbständigen Tätigkeit – für mich ist das zwar selbstverständlich, dass ich volle Leistung bringe – aber sobald ich das Gefühl habe, dass diese nicht anerkannt wird – verzichte ich dankend – bzw. danke ich eben ab – Thronverzicht – Ende – aus 😉

Wobei – wenn ich mich an die 2. längere zurück erinnere – da ließ mich dann einige Zeit nach meiner Kündigung – während der Kündigungszeit – der Oberboss zu sich rufen und fragte mich, warum ich nicht krank sei.

Er ging nämlich damals davon aus, dass, wenn ich kündige, ich auch sofort „abhaue“ und die Firma im Stich lasse – nö – das wars nicht – wars eigentlich nie – ich war nur nicht mehr zu.frieden – hab das kommuniziert – meine Ent.Scheidung getroffen – und dann meine Nachfolgerin eingeschult.

Mal sehen, wie es weiter geht – ist auf jeden Fall spannend, was aus diesem Tor 7.4 noch alles werden kann – jetzt – nachdem mir die Thematik bewusst ist.

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