Planung

ursprünglich veröffentlicht am 2010-02-26

Lang ists her, dass ich zuletzt hier was geschrieben hatte – doch es wird in nächster Zeit sicher wieder mehr werden – aus dem ganz einfachen Grund – weil ich mit der Ausbildung zum PentaDesign-Coach begonnen habe – und mich daher wieder verstärkt mit dieser Thematik beschäftigen werde.

Gleich vorweg – PentaDesign ist sowas ähnliches wie Human Design System – allerdings ganz anders *lach* – die, die mich real kennen, kennen diese Aussage schon – sie triffts aber mal wieder exakt 😉

Aber ich hab gleich mal wieder ein konkretes Thema – also eine Erkenntnis, die ich heute hatte, während ich mit (m)einer langjährigen Freundin telefonierte – und die ich danach begonnen habe, auf mein Penta-Kraftfeld um zu legen.

Vorweg – lt. PentaDesign habe ich folgende Aspekte aktiviert:

  • Präsenz
  • Struktur
  • Planung
  • Umsicht
  • Kapazität

Und das fasziniert mich grad, weils voll passt 😉

Kapazität – brauchen wir nicht drüber debattieren – die ist zwar grad nachhaltig auf Sparflamme köchelnd, aber trotzdem noch kräftiger vorhanden als bei vielen anderen Menschen.

Präsenz ist auch unbestritten – auch, wenn mir dies nicht wirklich immer bewusst ist, dass ich manchmal wesentlich präsenter erscheine, als ich mich fühle.

Umsicht – jawollja – kann ich voll unterschreiben – mir ist es schon äfter passiert, dass ich mir um vieles mehr Gedanken gemacht hatte als die Menschen, die unmittelbarer davon betroffen war als ich. Anfangs dachte ich, mein Glucken.tum hätte was mit Rettersyndrom zu tun – aber zwischenzeitlich würd ich sagen, es ist einfach meins, dass ich eben viele Eventualtiäten in meinem Handeln berücksichtige.

Struktur – naja – war schon mal schlimmer – da bin ich ganz zufrieden mit mir, dass ich da jetzt nicht mehr den Perfektionismus an den Tag lege wie noch vor einiger Zeit.

Planung – und das ist grad mein Aha-Erlebnis – ich liebe es zu planen – verschiedenste Varianten für ein Ziel aus zu hecken – dies dann mit anderen zu besprechen – und in die Realisierung zu bringen.

Dies war auch vor einigen Jahren der Fall, als die bisherige Organisatorin unserer Klassentreffen dies nicht mehr tat – und wir sozusagen „einsprangen“.

Dann kam das 25-jährige Maturajubiläum – ich plante ein Wochenende auf der Hohen Wand – mit allen Feinheiten, die ein derartiges Erlebnis zu bieten hätte – es war alles auch schon in die Wege geleitet und durch organisiert – und dann stieß ich auf Widerstände.

Und da merke ich jetzt, dass der Aspekt der Umsetzung bei mir nicht aktiviert ist – weil, wenn eben so etwas passiert, dass jemand entgegen arbeitet – oder mich eben nicht machen lässt, wie ich es begonnen habe – dann schmeisse ich das Handtuch.

Damals war es so, dass eben auf meine Einladung mit ausführlichem Programm eine Meldung zurück kam von wegen „ich bin ja weder im Kindergarten noch im Seniorenheim, dass ich auf die Hohe Wand fahr, wenn, dann sollte es schon eine Reise nach Paris sein.“

War jetzt nicht wirklich tragisch – aber dann fiel mir noch der Rest des Organisationskomitees sozusagen „in den Rücken“ – indem es mir eben immer wieder die Frage stellte, ob wir nicht doch auf die Wünsche unserer „Damen“ Rücksicht nehmen sollten.

Und meine Re.Aktion war – wenn ihr das, was ich plane nicht wollt, machts euchs bitte selbst – und hab alles bisher vorbereitete einfach gecancelled.

Wobei ich es nicht aus Trotz und Frust heraus getan habe, sondern einfach aus dem Grund, wenns nicht gewollt wird, verschwende ich keine weitere Kapazität mehr in das Projekt.

Und jetzt gibts grad wieder mal so ein ähnliches Thema – und da war mir jetzt eben das von damals eingefallen – weil sich die Muster so auffallend gleichen.

Und es geht auch noch über so reale Events hinaus – wenn ich für irgendwas „eingeteilt“ werde – und dann wird das wieder umgeschmissen – dann verlier ich einfach den Spaß dran – und auch die Lust, mich weiter damit zu beschäftigen.

Meist arbeit ich dann zwar noch mit, aber mit wesentlich weniger Power und Elan – und ich bringe mich jetzt nicht mehr ein in Bezug auf eigene Ideen.

So weit mal die Erkenntnis – mal sehen, was noch draus wird. Wobei ich so beim drüber reflektieren sagen muss, ich bin mit dem, wie ich re.agiere eigentlich ganz zufrieden – auch, wenn meine Gegenüber meist glauben, ich wäre trotzig – für mich ist es einfach sinnlose Energieverschwendung, mich in was rein zuhängen, was jetzt nicht wirklich meins ist – bzw. eben, wenn ich sozusagen nen Auftrag hab – und den nach besten Wissen und Gewissen beginne um zu setzen – und dann wird mittendrin etwas umgeschmissen 🙂

Ich bin halt mal zum Einzelkämpfer geboren *lach* nutzt alles nix 🙂

Und irgendwie agiere ich als Leitung eines Projektes anders als wenn ich ein Rädchen von vielen bin. Das ist auch etwas, was mir in der NLP-Ausbildung öfter aufgefallen war.

Wenn ich in einem Projekt einer anderen Person dabei war, habe ich immer akzeptiert, dass eben die/der Andere das Sagen hat – wenns von Beginn an klar definiert war – und ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, dieser Person ihren/seinen Platz streitig zu machen.

Aber wenn mir wer „in die Suppe spuckt“, dann darf er sie selbst fertig essen 😉

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