Manifestoren und „andere“ Menschen

ursprünglich veröffentlicht am 2008-09-05

Wooow – welch eine Aussage, die ich grad in der leider nur mehr für Xing-Mitglieder zugänglichen Gruppe über HDS ent-deckt habe. Da ging es darum, ob Manifestoren um Hilfe bitten, bzw. diese überhaupt annehmen können.

Und da kam dannin einem tollen langen und voll spannenden Posting von Andreas (er ist Manifestor) eine Aussage, die ich euch unbedingt auch hier mit-teilen möchte, weil das im Prinzip genau das ist, was ich im letzten Jahr selbst erfahren musste.

ein weiterer manifestor-aufwand besteht in der einsicht, dass es noch andere menschen gibt. das vergessen wir manifestoren nämlich gerne und häufig.

Das erklärte mir gestern so derartig viel, dass es einfach genial für mich war. Die, die mich schon länger „kennen“ wissen ja, dass ich mich im letzten Jahr enorm ver-ändert habe – und dadurch auch nachhaltige Probleme in meiner Beziehung aufgetreten waren.

Und das für mich schmerzlichste Thema war jetzt – fast ein Jahr lang – dass ich mich nicht als Mensch wahrgenommen fühlte – ich war die ganze Zeit zwar da – aber mann „sah mich nicht“ – auch nicht, als es mir wirklich schlecht ging.

Erst, als er sich dann auch nicht so besonders fühlte, war es dann irgendwann mal so weit, dass er die Forderung an mich stellte, ihm das zu geben, was er mir monatelang verweigert hatte.

Klar – also zumindest für mich – irgendwann hab ich resigniert und aufgegeben – konnte einfach nicht mehr geben und geben – ohne etwas zurück zu bekommen – seelisch und zwischenmenschlich – und irgendwann hatte ich dann einfach sowas wie ein seelisches BurnOut – da ist nix mehr – alle Gefühle, welche ich investiert hatte waren ausgebrannt – ich fühlte mich nur mehr leer.

Doch ich hab ja den Kanal 44-26 – und der holt sich selbst aus der Sch….e – das hatte ich ja schon mehrfach feststellen müssen – und so begann ich ab Februar – und verstärkt dann ab April – dieses Jahres, mein Leben neu zu ordnen und wieder „auf die Reihe zu bekommen“.

Klar hab ich mich weiterhin immer wieder mal mit Arbeit abgelenkt, aber ich wurde mir endlich selbst auch wieder wichtiger – das hat dann sogar mein Manifestor bemerkt – und ab dem Zeitpunkt bekam dann er Probleme, weil mein „für ihn da sein“ nicht mehr selbstverständlich war.

Damals hab ichs eben noch auf den männlichen Jagdtrieb geschoben – also, sobald das erlegte Wild wieder aufsteht und in den Wald läuft, wirds wieder interessant – solange es weidwund am Boden liegt kann eh nix passieren.

Klingt jetzt zwar brutal, aber genau so hatte ich mich gefühlt – und auch versucht, dies in einer verständlichen Form zu kommunizieren – aber ich redete nicht nur gegen eine Wand – sondern ich war irgendwie „Luft“ – und das, obwohl ich immer mehr Gewicht zulegte, um endlich „gesehen“ zu werden.

Naja, Manifestoren vergessen darauf, dass es auch andere Menschen in ihrem Umfeld gibt – wie wahr – nicht alle – aber gibt halt auch spezielle zusätzliche Defintionen, welche diesen Prozess noch zusätzlich fördern.

Ich würds mal beschränken wollen auf – Manifestoren, bei denen das Ego die Innere Autorität hat – sind für diese Thematik sehr „anfällig“.

Interessanterweise hat Peter Schöber im Living Design gemeint, es gibt unterschiedlichste Arten von Manifestoren – die am geringsten verbreiteten sind die mit Ego-Autorität – na super – und ich kenn gleich 2 davon *lach*.

Für mich wars die Herausforderung – mich nicht selbst auf zu geben – und daran zu zerbrechen – sondern es eben irgendwann zu erkennen – und zu akzeptieren, dass es eben so ist, dass ein Manifestor mit Ego-Autorität und überhaupt nur 3 definierten Zentren (Kehle und Ego und Selbst) eben auf andere Menschen keine Rücksicht nehmen kann, weil er keine Idee davon hat, wie so etwas sein könnte.

Ich für mich habs auch gebraucht, um endlich auch meinen unbewussten transpersonalen Anteil zu erkennen, der mich eben immer zuerst auf die Anderen schauen lässt, auch, wenn ich mir selbst dadurch körperlich und geistig selbst schade.

Da ich jetzt eben weiß, dass ich eine unbewusste masochistische Ader in meinem Design veranlagt habe, kann ich beginnen, damit um zu gehen – und durch das Human Design System ist mir auch meine Kraft gezeigt worden – und von daher weiß ich jetzt auch, dass ich diese meine Kraft eben nur mehr für Themen einsetzen möchte, wo ich auch etwas von dem zurück bekomme, was ich für mein Seelenheil so bitter benötige.

Ich möchte allen Beteiligten an dieser Stelle dafür danken, dass sie mir geholfen haben, diese Lernerfahrungen machen zu können. Nein, da ist kein Groll mehr in mir.

Interessanterweise hatte ich mich selbst gehasst dafür, dass ich „es“ mir eben jahrelang selbst angetan habe – und das konnte durch die Erkenntnis geheilt werden – ich bin eben masochistisch – im Sinne von „mich selbst aufopfernd für das Wohl meiner Partner“ – und wenn ich mir dann einen Ego-Manifestor gönne, bin ich selbst schuld, wenns weh tut – no na ned 😉

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