offenes Emotionalzentrum und Gefühle

ursprünglich veröffentlicht am 2008-06-29

Welche Erkenntnis 😉

Bin ja noch immer auf dem Einführungswochenende vom Human Design System – also momentan noch zu Hause, weil ich einfach lieber im eigenen Bett schlafe – sagt mir mein definiertes Milz-Zentrum – behaupte ich mal 😉

Gestern hatte ich ein interessantes Erlebnis, über welches ich dann noch länger nachgedacht hatte. Es ging darum, welche Verhaltensweisen ich auf Grund der Definitionen meiner Zentren im Chart sagen würde, wo ich noch sehr im Nicht-Selbst lebe.

Ist relativ klar, bei nur drei offenen Zentren – meine spontane Aussage – ich denke, dass ich noch immer zu viel auf die Gefühle anderer Menschen Rücksicht nehme und dadurch eben Konflikte vermeide.

So weit wars ok – und wurde auch widerspruchslos angenommen. Dann meinte ich auch noch, dass ich immer mehr auf das Gefühl achte, wenn mein Generator anspringt oder eben die Milz-Stimme, welche mir schon mitteilt, was für mich gut sei.

Daraufhin wurde mir erklärt, dass ich zu schlampig mit der Sprache umgehe – mir – ich saß da wie vom Blitz getroffen und wußte momentan nicht, was ich sagen sollte.

Und dann hieß es – naja, Gefühle seien im Emotionalzentrum zu Hause – und ich solle doch bitte für das, was in der Milz geschehe Intuition als Begrifflichkeit verwenden – und für das, was im Sakral passiert sagen, dass „der Motor anspringt“.

Und ich sagte, ok, wenn das für dich stimmiger ist, werd ich mich danach richten. Wer mich schon länger kennt, weiß aber auch, dass mir dieses Thema keine Ruhe ließ – und meinen Freund KU auch nächtens weiter beschäftigte – und natürlich war(en) heut früh wieder die Erklärung(en) da.

Warum hatte ich nicht auf einer Diskussion bestanden? Bzw. warum hätte ich dieses Thema früher ausdiskutieren wollen und gestern wars nicht mehr so wichtig?

Weil ich eben zwischenzeitlich immer mehr meinen elektromagnetisch definierten Kanal 44-26 lebe, mit den daraus resultierenden Definitionen für Milz und Ego.

Solange ich diese – erst durch das integrierte Chart entstehende Definitionen nicht ausgelebt hatte, weil sie mir auch gar nicht bewusst zur Verfügung standen – hätte ich beweisen müssen, dass ich recht habe – jetzt weiß ich, dass ich recht habe – und es ist gut so – vor allem, wenns eh keinen interessiert (bin ja lernfähig und nehme auch zur Kenntnis, dass ich die Klappe halten soll, wenn ich nicht gefragt werde).

So, kann ich einfach sagen – ok, ist für dich so – passt – wegen des verbleibenden einen Tages breche ich jetzt keine Diskussion vom Stapel – und außerdem hab ich ja durch das offene Emotionalzentrum eh noch immer mein Harmoniebedürfnis, dass ich erst ablegen muss.

Aber ich hab auch überlegt, wie jemand auf die Idee kommt, ich hätte einen schlampigen Zugang zu Sprache, wo doch jene, welche mich näher kennen immer verzweifeln ob meiner andauernden Hinterfragung der Begrifflichkeiten.

Und klar – für mich gibt es einen Unterschied zwischen dem Überbegriff Gefühle und einer der Kategorien davon, wie zB Emotionen. Und für mich wohnen im Emotionalzentrum die Emotionen – und die Gefühle können überall sein.

Hat natürlich auch was damit zu tun, dass ich ja ein eher kinästhetischer Typ bin, d.h. eben mich über Gefühle definiere – allerdings durch mein offenes Emtionalzentrum nicht – bzw. erst recht – auch durch Emotionen, auch, wenns nicht wirklich meine sind.

Meine Unterscheidung – Gefühl ist zB, wenn ich den Wind auf meiner Haut spüre – das ist ein fühlbares Gefühl – genauso, wie wenn ich mir den Zeh stoße – das ist fühlbar – und auch, wenn der Motor anspringt äußert sich das für mich in einem Gefühl – das ist weder was, was ich höre noch sehe, das fühle ich 🙂 in mir.

Zurück zum vorigen Beispiel: nachdem ich den Wind auf meiner Haut spüre, bewerte ich mit meinem Verstand vorab mal spontan (nachdem meine definierte Milz die entsprechenden Impulse gegeben hat – was jetzt auch wieder eine Art Gefühl ist) ob es für mich passt oder nicht – ob es angenehm ist, oder verändert werden sollte – und danach kommt noch irgend eine Emotion hoch – eben Freude oder Unlust – oder was auch immer.

Wenn jetzt bei derartigen Aktionen mein Gegenüber kein offenes Emotionalzentrum hat, dann merkt derjenige auch nicht, dass ich mich sofort innerlich zusammen krampfe, weil eben doch noch ein Rest von Aufmümpfigkeit in mir vorhanden ist.

Und dann kommt eben wieder mein offenes Emotionalzentrum – und das daraus resultierende Harmoniebedürfnis zum Tragen, wegen derartiger Lapalien jetzt keinen unnötigen Stress machen zu müssen.

Und wegen meines unbewusst natürlich sehr ausgeprägten Wissen um meinen unbeugsamen Willen ist es auch kein Problem, es aus zu halten, wenn mann mich in der Öffentlichkeit bloß stellt mit – in meiner Vorstellung von tragbaren Verhaltensweisen während einer Lehrveranstaltung – ungeeigneten Aussagen.

Von daher schließt sich wieder der Kreis – und die Erklärungen habt wieder mal ihr, die ihr hier mitlest, abbekommen – weil ihr habt ja die freie Wahl, hier zu lesen – oder es bleiben zu lassen 🙂

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