Generator

ursprünglich erstellt am 2008-03-08

Human Design System
Typ Generator

Vorab mal mein Aha-Erlebnis, welches ich schon beim schriftlichen und kostenlosen Kurzreading hatte – Generatoren soll(t)en nichts initiieren – sondern warten, bis sie gefragt werden – oder auch das „richtige“ Bauchgefühl haben, dass es paßt – und das mir *seufz*

Andererseits ist mir jetzt auch bewusst, worin genau mein Problem bestand – weil ich eben durch meine drei definierten Kraftzentren – sozusagen Antriebsmotoren (= Generator) so viel Energie zur Verfügung habe, dass ich Bäume niederreissen könnte – und von daher auch sehr ungeduldig werde, wenn nichts weiter geht.

Aber es stimmt – das Kurzreading war mit ein Grund, warum ich beschlossen hatte, mir mal eine Auszeit zu nehmen – um über mich und mein bisheriges Leben zu reflektieren – und dann wieder voll durch zu starten – und seither kommen wirklich die Angebote von Aussen – ich gestehe, das hätte ich nicht gedacht.

Aber es geht ja nicht ums nicht Tun, sondern eben nicht nur auf den Verstand zu hören, wenn der irgendwelche Ideen ausgebrütet hat – sondern danach auf den Bauch zu hören, ob da eben Zustimmung signalisiert wird.

Und das ist mir immer wieder passiert in meinem bisherigen Leben – ich hatte eine Idee – war begeistert – aber im Bauch grummelte es eher ablehnend – und – rückblickend – muss ich zugeben, dass in solchen Situationen dann immer viele Lernerfahrungen drinnen waren, die ich mir allerdings auch ersparen hätte können, wenn ich eben gleich auf meinem Bauch gehört hätte 🙂

Das Hauptproblem von Generatoren ist der Frust darüber, dass sie Ideen haben und glauben, diese auch wirklich umsetzen zu können, ohne vorher in sich hinein gehorcht zu haben, ob ihnen das wirklich gut tut – ein Zitat aus dem damaligen Kurzreading zu dieser Thematik:

70% der Menschheit sind Generatoren und fast ebenso viele sind frustriert, weil sie aus dem Kopf heraus initiieren und nicht darauf achten, ob sie überhaupt wirklich JA gesagt haben. Dieses Bauch-JA (Hmmm) zeigt unmißverständlich an, ob die wirkliche Kraft zur Verfügung steht oder eben nicht.
Wenn man ohne diese Zustimmung versucht, Kraft zu mobilisieren, wird diese viel eher ausgehen und Stagnation breitet sich aus – und dann kommt eben das Gefühl der Frustration – viel bewegt, aber wenig erreicht. Der stärkste Motor ist der Bauch.

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